Hallo liebe Rechtskundige,
ich bitte um rechtliche Beurteilung zu folgendem Szenario:
Mitte der Neunziger trennt sich ein Paar, welche gemeinsam Eigentümer einer Immobilie im Wert von 500 000,- DM sind. Anschaffung der Immobilie erfolgte während der Ehe.
Das Objekt soll verkauft und der Erlös geteilt werden.
Ein Mitbesitzer macht mit einem Kaufinteressenten einen Deal zu Lasten des anderen Miteigentümers.
Miteigentümer A erhält vom Kaufinteressenten eine Eigentumswohnung im angrenzenden Ausland im Wert von 100 000,- DM überschrieben, hierüber vereinbaren diese beiden Parteien aber Stillschweigen.
Die gemeinsame Immobilie wird zum Preis von 350 000,- DM an den Kaufinteressenten verkauft, der Kaufpreis zwischen den Miteigentümern A und B geteilt.
Gewinn macht Miteigentümer A, Käufer spart Notar- und Gerichtskosten, Schaden hat Mitbesitzer B.( und Notar, Gericht und Finanzamt)
Fragen: Welche Rechtsverstösse liegen insgesamt vor?
Betrug, Steuerhinterziehung?
Ab wann tritt hier Verjährung ein?
Läuft die Verjährungsfrist ab Eigentumsübergang (letzte Handlung) oder ab Bekanntwerden?
Wie liesse sich der Vorgang beweisen, wenn er nur gerüchteweise bekannt ist und die „Gewinnerparteien“ weiterhin Stillschweigen bewahren?
Viele Grüße
tantal