Liebe/r Experte/in.
Ich habe verschiedene Fragen und habe mehrere Experten angeschrieben, insofern freue ich mich, wenn die-/derjenige natürlich nur auf die Fragen antwortet, auf die er/sie auch eine Antwort hat (anders ausgedrückt: Es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden).
Vorab kurz zur Erläuterung mein Ist-Zustand: Wir haben kein Profi-Equipment, aber - wie ich denke - doch etwas, was sich von der „grauen Masse“ abhebt. Als Herzstück ein Yamaha 5.1 Sound-System „Cinema DSP Digital“, dazu zwei DVD-Player (1x Yamaha, 1x Grundig), ein Grundig Videorecorder „Vivance“ sowie ein Grundig (Röhren-)Fernseher „Sedance“ - die letzteren beiden schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber sie tun es noch. Und ein Beamer der Marke GEHA „Compact 690plus“.
Wie gesagt, die Geräte sind sicher nicht die Neuesten, aber in erster Linie geht es mir um die Optimierung der (Bild-)Qualität, der vorhandenen Einzelteile durch bessere Kabel. In dem unglaublichen Angebot findet sich ein Laie kaum zurecht. Daher folgende Fragen (wenn Antwort möglich, am besten einfach die Nummer der Frage zur Antwort dazuschreiben, Danke.):
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In unserem Haus (Mehrfamilienhaus) ist allem Anschein nach der Empfang des Kabelanschlusses ein wenig empfindlich (um es vereinfacht auszudrücken). Speziell bei einigen Programmen gibt es Störungen im Bild. Hier soll lt. Aushang ein Antennenkabel mit mind. 90 dB Schirmungsmaß Abhilfe schaffen. Aber auch hier geht es ja noch weiter: 2-fach, 3-fach und 4-fach geschirmt. Oder gar 110, 120 dB. FRAGE: Ist hier mehr = besser oder sind die Ergebnisse am Ende nur marginal? Ich habe ein Kabel der Fa. HAMA ins Auge gefasst, mit Ferritkernen, 3m Länge, 90 dB für rund EUR 10,-. Ist das „ausreichend“?
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Aufgrund der Möbel vor den Anschlussdosen in der Wand, benötige ich Winkelstecker für das Antennenkabel. FRAGE: Hier gibt es einfache für ca. EUR 1,60 (wohl das „0815-Blech“) und vergoldete für EUR 10,-. FRAGE: Bringt die Vergoldung irgendetwas? Dasselbe gilt für die Scart-Verbindungen zwischen DVD, Video und Fernseher. Gold kommt in der Leitfähigkeit ja erst nach Kupfer und Silber, beides wird aber wohl noch teurer sein, bzw. Silber sehr schnell korrodieren? Doch es stellt sich die Frage, ob ich bei meinen Komponenten überhaupt mit vergodeten Steckern eine nennenswerte Verbesserung erziele oder ich dafür noch bessere Endkomponenten benötige?
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Aufgrund der Vielzahl der Komponenten, ist die Verkabelung schon ein wahres „Kunstwerk“ - die Scart-Stecker laufen z.B. in einem Schaltpult zusammen und gehen dann in den Fernseher (dieser hat nur zwei Scart-Anschlüsse). Wenn ich über den Beamer TV sehen will, so kommt das TV-Signal über den Videorecorder zum Scart-Schaltpult und dann über ein Drei-Chinchkabel zum Beamer (ich entscheide also über den Videorecorder, welches TV-Programm über den Beamer angezeigt wird). Eigentlich würde zum Beamer ja auch ein einzelnes Videokabel reichen, doch das dreiadrige hatte ich zufällig noch in der Länge (Beamer steht rund 10-12 Kabelmeter entfernt vom Rest). FRAGE: Kann ich die Bildqualität des Beamers über eine andere Kabelart verbessern (es gäbe z.B. noch VGA-, S-VHS-Eingänge und - so meine ich - Eingänge für „BNC“-Kabel: „R/PR“, „G/Y“, „B/PB“, „H“ und „V“)? Bei welchem Kabel ist über die Entfernung (10-12m) am wenigsten Qualitätsverlust zu bemängeln und ist noch bezahlbar (ich würde ungern für solch ein Kabel EUR 50,- oder mehr ausgeben wollen)?
So, das war viel Text. Danke fürs Lesen und vielen, vielen Dank auch bereits im Voraus für die Antworten.
Mit freundlichen Grüßen.
FRANK
Silber wäre in der Tat besser, aber eben nur im Vakuum, da Silber bekanntlich anläuft. Kupferbleche habe ich bisher auch selten gesehen, vermutlich, weil auch Kupfer zu Grünspan neigt