Ich habe auf dem Dachboden eine riesengroße Filmdose
vom Opa gefunden - Durchmesser ca. 30 cm - also die großen Spielfilmrollen - 16 mm-Film - uralt - er hat in einem Kopierwerk (in Berlin ?) gearbeitet.
Inhalt: ein mehrstündiger Hardcore-Pornofilm - offensichtlich lauter Kurzfilme - zusammengeklebt - wahrscheinlich aus den ganz frühen 20er-Jahren - als die Männer noch Sockenhalter trugen und ein Dildo noch ein Stück Holz (gaaanz glatt) war.
Diesen Film (diese Filme) würde ich gerne an einen Sammler verkaufen, der ein solches Werk noch zu schätzen weiß - fast 100 Jahre alt - aber immer noch aktuell!
Wer kann mir einen Tipp geben, an wen ich mich wenden könnte ??
Gib mal bei Google „Erotik Museum“ ein und arbeite Dich durch die Ergebnisse.
Der Wert Deines „Schatzes“ richtet sich wahrscheinlich nicht zuletzt danach, wie einzigartig und in welcher Qualität das Material auf der Filmrolle ist. Eventuell lassen sich Kopien ziehen, die Du auch an mehrere Museen dieser Art verkaufen könntest, wie z .B. diesem hier:
Da hast Du wohl recht, dass die „Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung“ und das „Deutsche Filmmuseum“ dafür eher nicht in Frage kommen und nicht zuletzt, da es sich vorwiegend um französisches Filmmaterial handelt. Mir ging es bei meinem Vorschlag hierzu auch weniger um den Inhalt der Filme, als vielmehr um die historische Tatsache, dass es sich bei den Filmen wohl um mit die ältesten noch erhaltenen Sexfilme handeln könnte.
Beate Uhse hat aber durchaus nicht nur „Schulmädchenreport“ oder so etwas in dieser Art im Portfolio und auf der Wikipedia Seite über das Museum wird auch explizit erwähnt, das man dort auch die ersten Pornofilme der Welt zu sehen bekommt ( -ob nun Hardcore oder Softcore, weiß ich natürlich nicht- ):
„… In einem Kino laufen nonstop die ersten pornografischen Filme der Welt aus Frankreich, Böhmen und Ungarn.“