Verkaufspartys!Brauche einige Infos!

Guten Tag,

Ich habe ein Gewerbe für Textilien angemeldet.
Nun wollte ich über Inserate Hausfrauen etc finden
die meine Artikel auf Verkaufspartys vertreiben.

Meine Frage ist ob Sie dann extra ein Gewerbe
anmelden müssen?Sie vertreiben das ja eigentlich
in meinem Auftrag.

Wer kann mir sagen wie so etwas genau gehandhabt wird.

Danke für eure Hilfe,

MfG Keil

Meine Frage ist ob Sie dann extra ein Gewerbe
anmelden müssen?Sie vertreiben das ja eigentlich

Das kannst Du bestimmen. Entweder Du stellst die Verkäufer ein (Steuerkarte, Mini-Job) oder Du arbeitest auf Handelsvertreterbasis.

Das kannst Du bestimmen. Entweder Du stellst die Verkäufer ein
(Steuerkarte, Mini-Job) oder Du arbeitest auf
Handelsvertreterbasis.

Vielen Dank für ihre Information.
Ich bin Kleinunternehmer?Was wäre in meinem Fall ratsam?
Wie läuft das genau ab wenn man das auf Handelsvertreter
Basis macht?

Ich bin Kleinunternehmer?

Das spielt keine Rolle.

Wie läuft das genau ab wenn man das auf Handelsvertreter
Basis macht?

Dann erhält der Verkäufer eine Provision, wenn er verkauft. Verkauft er nicht erhält er nichts.

Hi Keil,
mal drauf aufmerksam gemacht:
Wer Geld verdient, muss es auch versteuern.
Wenn du „freie Handelsvertreter“ beschäftigst, so müssen diese HV dem zuständigen FA auch melden, wieviel sie verdienen.

Das Weitere gehört ins Rechtsboard, da es mit Steuersache und Scheinselbstständigkeit zu tun hat.

Für dich wichtig:
freie Handelsvertreter erhalten nur eine Provision auf unwiderruflich abgeschlossene und erfüllte Verträge.

Dieser „Hausverkauf“ kann unter das Widerrufsgesetz fallen und somit hätte der Käufer dann ein Rücktrittsrecht von 2 Wochen.

Damit du nachher keine Provisionen zurückfordern willst, solltest du eine entsprechende Klausel in den Vertrag einarbeiten.
Soll heißen: Kohle gibts erst, wenn der Käufer bezahlt hat und nicht (mehr) zurücktreten kann.

Sonst zahlst du Provisionen vorab, und bekommst doch kein Geld von den Kunden.

Habe diese Erfahrung mit Handelsvertretern auf Messen gemacht (regulär kein Rücktrittsrecht laut BGH-Urteil von 1986 zur „Grünen Woche“ berlin).
Manchmal bestand aber Ausnahme, falsche Beratung oder Kunde hat einfach den Vertrag nicht erfüllt.

Die Provisionen waren ausgezahlt und es war schwer, das Geld wieder zurück zu bekommen. Die meisten hatten es schon ausgegeben. Zusätzlich war enormer Verwaltungsaufwand nötig (hier für 350 Vertreter).

Nach der Vertragsänderung gabs keine Rüpckforderungen der Provision mehr. Die Provisionen wurden erst 3 Wochen nach Versand der Ware ausgezahlt. Nicht abgenommene Ware floss somit garnicht erst in die Provision ein.

Nowas:
Nimm in der Vertrag auf, dass sich der Mitarbeiter als freier Handelsvertreter selbst beim FA anmelden muss. Damit solltest (???) du auf einer sicheren Basis arbeiten.

Gruß
BJ

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also bei anderen Partyfirmen gehts so
Hallo, also bei Tupper, die ja wohl Vorbildfunktion haben dürften gehts so, dass die Tuppertante 24 % bekommt und zwar dadurch, dass sie die Artikel für einen um 24% reduzierten Preis bestellt, das Geld wird dann von Ihrem Konto abgebucht, während sie den Katalogpreis vom Kunden erhält (die Gastgeberin ist fürs Geldeintreiben zuständig und wird entsprechend ausgestattet.). Ware gibts nur gegen Geld.
Erst ist die Party auf der bestellt wird, dann sammelt die Gastgeberin in den nächsten Tagen das Geld ein. Die HV gibt die Bestellung an die Bezirkshandlung weiter, erhält von da die Ware, verteilt sie in Beutel für die einzelnen Gäste und ca. 1-2 Wochen später liefert die HV die Ware an die Gastgeberin, die sie unter den Gästen verteilt.
Also ich kann nur empfehlen mal als Gastgeberin zu fungieren und sich da was abzuschauen, evtl kannst du deine tuppertante auch mal überreden dir mehr über die Tätigkeit als Tupperberaterin zu erzählen. Da die immer wieder gerne gewillt sind neue Koleginnen zu bekommen, wird sie dir allerlei Geschäftsgeheimnisse verraten, die du dann auf deine Textilien umsetzen kannst. (von denen ich ihr natürlich nichts erzählen würde)
Wer böse ist nennt das Betriebsspionage…
Schöne Grüße
Susanne