Folgender Fall:
Ein Mann fährt eine Hauptstrasse entlang. Am rechten Strassenrand parken Autos in Parkbuchten. Plötzlich fährt X ein Fahrzeug rückwärts aus der Parkbucht und der Mann touchiert das Auto, da er weder Bremsen noch Ausweichen konnte. X (ist Polizist) hatte im Wagen seine Freundin, beide behaupteten vor der Polizei: X sei ein Stück rückwärts gefahren, hätte das Auto gesehen und wäre stehen geblieben. Das Auto wäre dann nicht ausgewichen oder hätte gebremst sondern sein stehendes Fahrzeug touchiert.
Weiß einer von euch, wer die Schuld hat bzw. wem die Versicherung glaubt? Was könnte da rauskommen?
grundsätzlich muß derjenige, der aus einer Parkbucht kommt und nix sieht , sich ausweisen/auswinken lassen. das haben die beiden offenkundig nicht gemacht. Der beeis des ersten Anscheins spricht damit gegen den Bullizisten.
Der versucht das- als Profi in solchen Sachen - durch Freundin den Beweis auszuhebeln.
Mmmmmhh…schwierig, der baut offenkundig auf einen Vertrauensvorschuß beim Gericht…alleridngs…am Schaden läßt sich ggf. feststellen wie der Unfall ablief. Und…es hört sich ziemlich unglaubhaft an, dass jemand auf ein erkanntes Ziel auffährt…
Danke für die Antwort. Der Gutachter, der den Schaden feststellte sagte, dass der andere (Bullizist) gegen das Auto gefahren sei und nicht gestanden hätte. Aber, fügte er hinzu, wenn der Bullizist und seine Else sich querstellt und die Versicherung kein Bock hat zu zahlen, dann muss man einen Anwalt einschalten…viel Geld in den Anwalt stecken und lange, lange warten. Na, herzlichen Glückwunsch!
das man aber von der Gegenseite zurückbekommt. Das weiß die Gegenseite auch - das ist nämlich nicht der Polizist, sondern die gegnerische Versicherung. Und deshalb würde ich erstmal abwarten, was da passiert. Die haben nämlich auch nichts zu verschenken, nur weil ihr Versicherungsnehmer glaubt, ungeschoren davonkommen zu können.
Gruß
loderunner