Der vorangegangene Beitrag und vor allem einige Antworten dazu veranlassen mich zu diesem Posting. Als katholischer Christ und Theologe mußte ich wieder einmal feststellen, daß ich es sehr befremdlich finde, mit welcher „Bekehrungs-Gier“ einige „Gläubige“ ohne jedwedes Feingefühl und auch ohne Bezug zu den Sorgen des gerade vor ihnen stehenden Menschen einen „frommen Schwall“ ablassen. Mag die Intention auch gut sein, so ist derartiges Verhalten hinsichtlich des Ergebnisses kontraproduktiv, da jemandem, der mit Gott Schwierigkeiten hat garantiert nicht durch „Phrasen-Drescherei“ zu helfen ist. Ich kann und will einfach nicht glauben, daß es Evangelisierung nur von „Fundamentalisten mit Holzhammer“ gibt und die Alternative „gleichgültiges Schweigen“ heißt.
Ich stelle dem mal folgendes gegenüber:
Genau zuhören, was den Menschen bewegt
Scharf nachdenken, welche Hilfen ich ihm geben kann
Überprüfen, ob sich die Hilfen, die ich für gut halte, auch
mit dem „Liebesgebot“ des Jesus von Nazareth decken
Meinen Glauben nicht als „Reine Wahrheit“ verkünden, sondern
als persönliche Erfahrung
Auch in Erwägung ziehen, daß eine freundliche Geste manchmal
mehr aussagt als fromme Sprüche
Die freie Entscheidung des Gegenübers respektieren
Das eigene Verständnis der Frohen Botschaft an der
Fähigkeit messen, ob man Andersdenkende lieben kann oder nur
die, welche im eigenen „Glaubens-Boot“ sitzen
Endlich mal ein katholischer Christ und sogar Theologe, der das Ganze nicht nur richtig verstanden hat, sondern auch viel mehr den Sinn der Sache im Gelebten und Vorgelebten sieht.
Schade dass solche Menschen, Christen, Theologen, nahezu vom Aussterben bedroht sind. Die gläubige und ungläubige Welt könnte viel mehr von der Sorte gebrauchen und würde sich vermutlich dabei unwahrscheinlich verschönern.
Schön zu wissen, dass es überhaupt noch welche gibt
Gruss
Cabochon
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als ich deinen Artikel gelesen habe, gab ich dir mit freude RECHT, dann habe ich nach deiner Hilfe für den Menschen gesucht… und nichts gefunden.
Es wäre schön, wenn du mit gutem Beispiel vorrangehen würdest.
Ich habe den besagten Artikel gestern gelesen und nicht gewußt,
wie ich helfen könnte.
Mir war bei dem Posting - einfach Angst und Bange- und ist es heute noch.
Ich bin der Meinung, so gar keine Antworten, hätten noch mehr geschadet.
als ich deinen Artikel gelesen habe, gab ich dir mit freude
RECHT, dann habe ich nach deiner Hilfe für den Menschen
gesucht… und nichts gefunden.
Es wäre schön, wenn du mit gutem Beispiel vorrangehen würdest.
Ich habe dem Verfasser des besagten Artikels eine eMail geschrieben und ihm dort meine Gesprächsbereitschaft signalisiert. Für eine öffentliche Diskussion fand ich die vorliegende Problematik nicht geeignet.
Oh ja
Diesem Kommentar möchte ich mich gerne anschließen.
Gruß
Quiquek
Hallo Raiko
Endlich mal ein katholischer Christ und sogar Theologe, der
das Ganze nicht nur richtig verstanden hat, sondern auch viel
mehr den Sinn der Sache im Gelebten und Vorgelebten sieht.
Schade dass solche Menschen, Christen, Theologen, nahezu vom
Aussterben bedroht sind. Die gläubige und ungläubige Welt
könnte viel mehr von der Sorte gebrauchen und würde sich
vermutlich dabei unwahrscheinlich verschönern.
Schön zu wissen, dass es überhaupt noch welche gibt
Gruss
Cabochon