Verlauf Thrombose

Hallo Experten

Man hat bei mir eine Thrombose der tiefen Vene(n) im linken Bein
diagnostiziert. Deswegen lag ich zwei Wochen im Krankenhaus und wurde
mit Heparin-Spritzen, Antibiotika und Entzündungshemmern behandelt.
Bei Eintrittt ins Krankenhaus wurde die Doppler-Untersuchung gemacht
und nach 1 Woche wiederholt. Nach dieser einen Woche waren wenig
Fortschritte zu verzeichnen.

Vor einer Woche hat man mich „freigelassen“. Nun muss ich Sintrom
schlucken und soll einen Stützstrumpf tragen.

Auf der Packung des Stützstrumpfes steht, dass er bei Thrombosen der
tiefen Venen kontraindiziert ist.

Nun meine Frage: Kann ich davon ausgehen, dass der Thrombus durch die
Behandlung im Krankenhaus reduziert bzw. verschwunden ist und der
Stützstrumpf mir nicht schadet?

Vielen Dank für Eure Tipps.

Gruss
Heinz

Hallo,

Nun meine Frage: Kann ich davon ausgehen, dass der Thrombus
durch die
Behandlung im Krankenhaus reduziert bzw. verschwunden ist und
der
Stützstrumpf mir nicht schadet?

das will ich doch schwer hoffen! Die Behandlung (und die Ruhe) im KH sollte den Thrombus auflösen und garantieren das sich nicht Teile lösen, durch den Körper wandern und an anderen Stellen zu Embolien führen.
Dies ist offensichtlich nicht sofort gelungen, also ließ man dich nicht gehen.

Jetzt scheint es geklappt zu haben. Zur Unterstützung der schadhaften Vene sollst du jetzt Stützstrümpfe tragen. Diese helfen durch den Druck auf die Vene. So kann - hoffentlich - vermieden werden, das die Vene noch mehr aussackt und sich ein Gerinnsel (ein Thrombus) bildet.

Solltest du aber weiterhin unsicher sein, wird dein Arzt dich sicherlich aufklären.

Gruß
Nita

hi

Bei Eintrittt ins Krankenhaus wurde die Doppler-Untersuchung
gemacht und nach 1 Woche wiederholt. Nach dieser einen Woche waren
wenig Fortschritte zu verzeichnen.

Vor einer Woche hat man mich „freigelassen“. Nun muss ich
Sintrom schlucken und soll einen Stützstrumpf tragen.

ohne Abschlussuntersuchung ?

Auf der Packung des Stützstrumpfes steht, dass er bei
Thrombosen der tiefen Venen kontraindiziert ist.

stimmt

Nun meine Frage: Kann ich davon ausgehen, dass der Thrombus
durch die Behandlung im Krankenhaus reduziert bzw. verschwunden
ist und der Stützstrumpf mir nicht schadet?

Nein, davon kannst du nicht ausgehen bzw. solltest dich nicht darauf verlassen. Mein Nachbar wurde nach Thrombosebehandlung (ebenfalls ohne Abschlussuntersuchung) als geheilt entlassen - auch mit Stützstrumpf und Medikament

Das hat er genau 1 Tag überlebt :frowning: dann hat sich der anscheinend doch noch vorhandene Thrombus gelöst - Ich würde an DEINER Stelle auf eine Abschlussuntersuchung bestehen - sorry hab da nun wirklich nicht die besten Erfahrungen gemacht.

Gruß H.

Hallo Hexerl,

sorry hab da nun wirklich nicht die besten Erfahrungen
gemacht.

also das finde ich aber auch! Gibt es das wirklich noch? Sollte man heutzutage nicht auch als Patient mittlerweile so „mündig“ sein, dass man sich nicht einfach so wegschicken lässt?

Okay, okay, leicht gesagt ich weiss. Aber eine größere Hartnäckigkeit an richtiger Stelle sollte man sich glaube ich mal schnellstens angewöhnen (damit spreche ich auch für mich).

Hätte nie gedacht, das jemand ohne Abschlussbefund (ja ihr Thrombus ist restlos aufgelöst) entlassen wird noch dazu mit womöglich kontraindizierten Heilmitteln (Strumpf).

Tss, tss, Sachen gibt es. :frowning:

Gruß
Nita

Hallo Nita und Hexerl

Danke für Eure Einschätzung der Situation.

Nun hatte ich heute einen Termin für die Blutuntersuchung, der jedoch
wegen internen Kommunikationsmängeln nicht stattgefunden hat…

Ein Gespräch mit dem Klinikchef hat nun bewirkt, dass die
Blutuntersuchung morgen stattfinden soll und möglichst schnell noch
eine Doppler-Untersuchung. Bis das gemacht ist, soll ich den
Stützstrumpf nicht tragen.

Das alles findet jetzt in El Hierro statt, nachdem ich zwei Wochen in
einer Klinik in Teneriffa war.

Da ich mich sonst einigermassen gesund fühle, gedenke ich vorläufig
zu überleben :wink:

Gruss
Heinz