eine Diakoniestation in Deutschland wirbt damit „Zeit für den Menschen zu haben“.
Die Pfleger/innen hätten Zeit um aus der Bibel vorzulesen und ein Gebet zu sprechen.
In der Realität sind die Zeiten reglementiert (ich war dort angestellt) und zwar so knapp, dass nicht mal die nötigsten Tätigkeiten zu schaffen sind.
Mir kommt das K… so eine Verlogenheit!
Was denken sich die Verantwortlichen eigentlich?
Die Leute die auf die Werbung reinfallen merken doch schnell, dass nichts der Wahrheit entspricht.
Warum werden kirchliche Institutionen noch steuerlich bevorzugt?
Warum werden kirchliche Institutionen noch steuerlich
bevorzugt?
Das die Amtskirchen steuerlich bevorzugt werden, halte ich auch für ein absolutes Unding. Hätten
wir eine ordentliche Trennung von Kirche und Staat, dann wären wir auch diese unsäglichen
Dinge wie „Kopftuchstreit“ oder „Kruzifixurteil“ los. Religiöse Überzeugungen sollen endlich dahin
wo sie auch hingehören, ins Private, nicht in die Öffentlichkeit. Wie in jedem anderen Land, sollten
die Kirchen zusehen wie sie ihre Mittel selbst beschaffen. Ob das Kirchensteuerprivileg in
absehbarer Zeit fällt glaube ich allerdings nicht.
Ich kann jedem Anhänger dieser Vereinigungen nur anraten sich mal näher mit dem
Finanzgebahren der Institution Kirche zu beschäftigen.
Da kommt einem wirklich das K…
Das die Amtskirchen steuerlich bevorzugt werden, halte ich
auch für ein absolutes Unding.
Was meint ihr eigentlich mit steuerlicher Bevorzugung? Dass die Kirchensteuer über das Finanzamt eingenommen wird hat doch nichts mit Bevorzugung zu tun. Steuerlich bevorzugt wird jeder gemeinnützige eingetragene Verein (so die grobe Beschreibung), also auch jeder Sportverein. Das es die Kirchensteuer überhaupt gibt ist mir zwar auch ein Rätsel, aber das ist ein anderes Thema.
Hätten wir eine ordentliche Trennung von Kirche und Staat, dann wären wir auch diese unsäglichen Dinge wie „Kopftuchstreit“ oder „Kruzifixurteil“ los. Religiöse Überzeugungen sollen endlich dahin
wo sie auch hingehören, ins Private, nicht in die Öffentlichkeit.
Da hast du recht: dann würde nämlich niemand mehr aus religiösen Gründen ein Kopftuch in einer staatlichen!! Schule tragen dürfen.
Wie in jedem anderen Land, sollten die Kirchen zusehen wie sie ihre :Mittel selbst beschaffen.
Ist doch das gleiche wie die Praxisgebühr, die Ärzte kassieren sollen, damit die Krankenkassen weitere Paläste bauen können.
Ob das Kirchensteuerprivileg in absehbarer Zeit fällt glaube ich allerdings nicht.
Ich kann jedem Anhänger dieser Vereinigungen nur anraten sich
mal näher mit dem Finanzgebahren der Institution Kirche zu beschäftigen.
Da kommt einem wirklich das K…
Stimmt, ich bin der Überzeugung, wenn die Kirche endlich wieder Bibel live rüberbringen würden und kein Wischiwaschi, dann gebe ich freiwillig eine Spende, damit das Wort Gottes gesagt wird - und sonst tu ich das nicht.
Was meint ihr eigentlich mit steuerlicher Bevorzugung? Dass
die Kirchensteuer über das Finanzamt eingenommen wird hat doch
nichts mit Bevorzugung zu tun.
Ach so! Das hat also nichts mit steuerlicher Bevorzugung zu tun, wenn es 1.) die Zwangssteuer für
Kirchenmitglieder gibt und diese 2.) von öffentlich besoldeten Finanzbeamtem erhoben wird.
Davon könnte der Sportverein um die Ecke nur träumen.
Warum die Aufregung? Jeder kann aus der Kirche austreten, wenn er will, und das Finanzamt zieht die Kirchensteuer nicht umsonst ein, sondern erhält einen gewissen Prozentsatz davon als Gebühr.
So what?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Warum die Aufregung? Jeder kann aus der Kirche austreten,
wenn er will, und das Finanzamt zieht die Kirchensteuer nicht
umsonst ein, sondern erhält einen gewissen Prozentsatz davon
als Gebühr.
So what?
Es geht hier meines Erachtens nach auch ums Prinzip. Ich sehe absolut nicht ein, warum eine Vereinigung wie die katholische Kirche die systematisch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes verstösst, in dem z.B. Frauen nicht zu Priestern geweiht werden dürfen, steuerlich privilegiert wird. Gebühren hin oder her, für die Kirche ist es ein dickes Plus sich nicht um den Einzug der Mitgliedsbeiträge kümmern zu müssen.
Es geht hier meines Erachtens nach auch ums Prinzip. Ich sehe
absolut nicht ein, warum eine Vereinigung wie die katholische
Kirche die systematisch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz
des Grundgesetzes verstösst, in dem z.B. Frauen nicht zu
Priestern geweiht werden dürfen, steuerlich privilegiert wird.
Gebühren hin oder her, für die Kirche ist es ein dickes Plus
sich nicht um den Einzug der Mitgliedsbeiträge kümmern zu
müssen.
Grüsse
Tom
Zwar gibt es bei den Protestanten Pfarrerinnen, aber daß Frauen nicht zu Klerikern geweiht werden, haben die Religionen so an sich. Ich habe noch nie von einer Rabbinerin gehört - und von einem weiblichen Mullah auch nichts. - Warum schießt Du Dich dann in diesem Punkt auf die katholische Kirche ein?
Zwar gibt es bei den Protestanten Pfarrerinnen, aber daß
Frauen nicht zu Klerikern geweiht werden, haben die Religionen
so an sich. Ich habe noch nie von einer Rabbinerin gehört -
und von einem weiblichen Mullah auch nichts. - Warum schießt
Du Dich dann in diesem Punkt auf die katholische Kirche ein?
Als ehemaliger Katholik ist diese Glaubensrichtung eben meine religiöse Heimat gewesen. Und zuerst kehre ich vor der eigenen Haustür. Ausserdem werden die Mitgliedbeiträge der Muslime und Juden eben nicht vom Staat eingetrieben.
Gebühren hin oder her, für die Kirche ist es ein dickes Plus
sich nicht um den Einzug der Mitgliedsbeiträge kümmern zu
müssen.
dann soll der staat diese möglichkeit einfach abstellen. ich mach der kirche/n keinen vorwurf. sie handeln nach marktwirtschaftlichen prinzipien und gehen den weg des geringsten widerstandes.
äpfel und birnen! es gibt keine katholischen priesterinnen und keine rabinnerinnen (orthodox). es gibt reformische rabinnerinnen, aber ebenso protestatnische pfarrerinnen!!
es gibt keine katholischen priesterinnen und
keine rabinnerinnen (orthodox). es gibt reformische
rabinnerinnen, aber ebenso protestatnische pfarrerinnen!!
ja richtig, nur stand die aussage von infotalk generell, dass er noch von keiner rabbinerin gehoert hat. da ging es nicht um die richtung, da ging es darum, ob man ueberhaupt von rabbinerinnen etwas hoeren koennte, weil es sie wenigstens in irgendeiner richtung gibt.
uebrigens, rabbiner ehrenberg und die orthodoxe synagoge berlin haben letzten erev shabbat die erste bat mitza dort durchgefuehrt. war alles geschmueckt, das maedchen sprach von der bima, ehrenberg sah die halacha nirgends verletzt, so seine worte unter anderem,