Hallo,
habe eben gehört das bei Mercedes Benz katastrophale Verluste entstanden sind.Bin absoluter Wirtschaftslaie muss ich sagen. Trotzdem bleibt denen immer noch ein Milliarden Reingewinn.So jetzt stelln wir un`s mal ganz dumm.Kann mir einer erklären warum das so eine Katastrophe ist? Ich möchte auch gerne solche Katastrophen erleben.
Hallo,
nun auf einen Angestellten umgerechnet müßte man sich vielleicht vorstellen, dass man sein Jahresgehalt erst im Februar des Folgejahres bekommt. Und statt 20.000€ Gehalt gibt´s jetzt nur 6.000€. Der Vergleich hinkt natürlich gewaltig.
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Hallo ElBuffo,
auch wenn der Vergleich hinkt hält sich doch die Katastrophe in erträglichen Grenzen.Der Angestellte kriegt sein Gehalt und bäckt eben kleinere (Autos) Brötchen.Satt wird er trotzdem.Und das Übergewicht hält sich in Grenzen.Der Vergleich hinkt auch etwas aber du siehst das der Angestellte nun doch nicht verhungert.
Morgen!
Kann mir einer erklären warum das so eine Katastrophe ist?
Ich versuche es mal ansatzweise.
Ich möchte auch gerne solche Katastrophen erleben.
Du meinst du findest es toll wenn dein Geld auf der Bank keine Zinsen
mehr macht oder gar schlimmer immer weniger wird.
Ich kann dir solche Katastrophen geben, du mußt mir nur dein Geld geben.
Die Aktionäre von Daimler bekommen auf eine Aktie mit ca.22€ Wert
60 Cent Dividende, was etwa 3% entspricht. Also auf einer
risikobehafteten Anlage bekommen sie 3% Zinsen, was glaubst du
wie lange die das mitmachen?
Gruß
Stefan
Natürlich nicht, er hat sich eben nur „verspekuliert“. Und ob sich die Katastrophe für einen Angestellten in Grenzen hält, wenn er plötzlich 2/3 weniger bekommt, möchte ich bezweifeln. Die meisten bekommen schon arge Schwierigkeiten, wenn sie „nur“ arbeitslos werden und ca. 1/3 weniger zur Verfügung haben.
Die eigentliche Problematik, auf die ich hinweisen wollte, ist ja die, das der Angestellte, solche „Verluste“ eher bemerkt und sich eine bessere Stelle suchen kann. Der Anleger hat sein Geld über ein Jahr investiert, in der Hoffung 6% Rendite zu bekommen und bekommt nun „bloß“ 2%. Für den sind das dann erstmal 2/3 Verlust, auch wenn absolut noch mehr als Null rüberkommt. Den Erfolg einer Investition beurteilt man jedoch nicht nach dem Auszahlungsbetrag, sondern nach dessen Relation zum Investment(Kursveränderungen mal vernachlässigt). Aber Risiko gehört nun mal mit zu diesem Spiel. Das will nur niemand wahrhaben und das Geschrei ist regelmäßig groß, wenn´s mal vorübergehend bergab geht.
Wenn in drei Jahren wieder ordentliche Gewinne gemacht und entsprechende Dividenden ausgezahlt werden, wird man dagegen kaum jemanden hören, der sich lautstark freut und herumposaunt, wieviel er an Gewinn gemacht hat.
MfG
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Ok. das leuchtet ein,
also ist das ähnlich wie beim Roulettespielen.Niedriges Risiko wäre schwarz oder rot setzen,hohes Risiko wäre auf Zahl gehen.Rot oder Schwarz wäre fifty/fifty indem Fall nur wenig Gewinn/Risiko und auf Zahl hohes Risiko/hoher Gewinn.Sorry für meine laienhaften Vergleiche.
Dann müsste es auch so sein wenn die Arbeiter fleißig sind guter Gewinn und wenn sie faul sind niedriger oder gar Verlust.Wenn sie aber fleißig sind müßten aber die fleißigen auch am Gewinn beteiligt werden, ich glaub das wurde halt manchmal auch vernachlässigt in guten/d.h. erfolgreichen Zeiten.Oder hab ich da was übersehen?Im Laienhaften Beispiel.
MfG
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Hi,
wäre das eine Katastrophe dir Geld zu geben? Spaß beiseite ich hab dich schon verstanden.
Gruß chaosmix
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Mahlzeit!
wäre das eine Katastrophe dir Geld zu geben?
Für dich wahrscheinlich ja für mich nicht, ich bin dann irgendwo
auf den Bahamas. 
Gruß
Stefan
Bei meiner Kohle höchstens auf Malloca.
Gruß
chaosmix
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Ok. das leuchtet ein,
also ist das ähnlich wie beim Roulettespielen.Niedriges Risiko
wäre schwarz oder rot setzen,hohes Risiko wäre auf Zahl
gehen.Rot oder Schwarz wäre fifty/fifty indem Fall nur wenig
Gewinn/Risiko und auf Zahl hohes Risiko/hoher Gewinn.Sorry für
meine laienhaften Vergleiche.
O.K. Auch dieser Vergleich hinkt natürlich gewaltig, da es sich beim Roulette nun um ein reines Glückspiel handelt. Allerdings kann man sich seinen Erwartungswert auch recht exakt ausrechnen. Man kann das Ergebnis jedoch nicht beeinflussen.
Beim Investment in Aktien hat man ein paar andere Parameter. Man sollte davon ausgehen, dass man diese zur Kenntnis nimmt und sich daraus eine Vorstellung über die Entwicklung dieses Investments machen kann. Anders als beim Roulette herscht aber keine 100%ige Sicherheit über Eintrittswahrscheinlichkeiten. Allgemein kann man aber wohl behaupten, dass kurzfristig sowohl die Renditechancen als auch die Verlustrisiken höher sind als langfristig. Gerade bei Industriebetrieben mit einer echten Produktion.
Dann müsste es auch so sein wenn die Arbeiter fleißig sind
guter Gewinn und wenn sie faul sind niedriger oder gar
Verlust.Wenn sie aber fleißig sind müßten aber die fleißigen
auch am Gewinn beteiligt werden, ich glaub das wurde halt
manchmal auch vernachlässigt in guten/d.h. erfolgreichen
Zeiten.Oder hab ich da was übersehen?
Möglich. Soweit ich weiß, verdienen die Leute am Band bei Daimler nicht schlecht. Und die im Vergleich sehr hohen Gehälter kann man sicher als eine Art Gewinnbeteiligung sehen. Es gab sogar mal Zeiten, da wußte man einfach nicht mehr, wie man die Löhne noch höher schrauben könnte und hat einen Spätschichtzuschlag eingeführt. Für Arbeitszeiten ab 12.00 Uhr mittags!!
In den guten Zeiten haben sie etwas mehr gearbeitet und diese Mehrarbeit können sie jetzt abbummeln. Alternativ hätten sie sich das natürlich auszahlen lassen können und würden jetzt entsprechend weniger arbeiten und bezahlt bekommen. :
Im Laienhaften Beispiel.
Und selbstverständlich hinkt mein Vergleich noch an einer weiteren Stelle gehörig. Während der Anleger nicht nur seine erhoffte Rendite verlieren kann, sondern auch sein eingesetztes Kapital, kann der Arbeit höchstens seinen Arbeitsplatz verlieren. Seine Arbeitskraft hat er dann noch nach wie vor.
MfG
Hallo,
So jetzt stelln wir un`s mal ganz dumm.Kann mir einer erklären
warum das so eine Katastrophe ist? Ich möchte auch gerne
solche Katastrophen erleben.
Man muss hier auch unterscheiden. Gerade bei börsennotierten Unternehmen kommt es nicht immer nur auf die tatsächlich realisierten Ergebnisse an. Vielmehr spielen Erwartungen und Aussichten bzw. Prognosen einen elementaren Bestandteil des Informationsflusses und damit auch der Auswertung solcher Informationen dar. Im Falle Daimler, wie im Übrigen bei vielen anderen Unternehmen auch, sind es v.a. die negativen Zukunftsaussichten, welche die (mediale) Weltuntergangsstimmung einleiten. Das muss bei der Interpretation solcher Meldungen berücksichtigt werden.
Darüber hinaus muss man sehen, dass solche Ergebnisse in gewisser Weise atypisch für das jeweilige Unternehmen sein können und auch vor diesem Hintergrund bewertet werden müssen.
VG
Sebastian