Hallo zusammen.
Ich habe da mal folgendes Problem:
Ich bin vor einem Monat umgezogen, direkt an den Bahnhof.
Dieser Umstand war mir bekannt, dachte aber, daß
wäre halb so wild.
Jetzt leide ich unter massiven Schlafstörungen, da nachts viertelstündlich die Güterzüge an meinem Fenster vorbeirauschen.
Dieser Umstand wirkt sich auch schon auf mein Berufsleben aus.
Mein Hausarzt hat mir schwere Belastungsstörungen mit Depressionen, Schlafmangel, Nervosität und gesteigerte Agression attestiert und rät dringend zu einem Wohnungswechsel.
Jetzt habe ich eine fristlose Kündigung aus gesundheitlichen Gründen an den Vermieter geschrieben. Dieser akzeptiert aber nicht und beruft sich auf eine Klausel im Vertrag, die mich für 2 Jahre an die Wohnung bindet.
Der § 569 Abs. 1 BGB besagt hier ausdrücklich, das eine fristlose Kündigung bei gesundheitlicher Gefährdung mit Attest legitim ist. Weiterhin steht dort, das dies auch möglich ist, wenn der gefährdende Umstand vorher schon bekannt war.
All diese Argumente lässt der Vermieter nicht gelten und bindet mich weiterhin an den Mietvertrag. Was soll ich jetzt tun? Ein Anwalt ist teuer und wenn die Sache vor Gericht geht, wird es richtig kostspielig.
Was soll ich jetzt tun?
Den ganzen Text hier noch einmal schreiben und dabei beachten,
dass hier nicht in der Ich-Form geschrieben wird.
Denn sonst ist keine Antwort möglich und alles wird gelöscht.
fristlos halte ich persönlich nicht für durchsetzbar
fristgerecht kündigen und die 3 monate halt mit dem
problem leben, denn 1. wir sind doch keine weicheier
und 2. mußt du für deinen fehler auch ein wenig büßen,
denn schließlich war dir ja die tatsache bekannt…
gruß
ad