ich hoffe ich bin hier mit meiner Frage richtig, da ich schon viel im Internet gesucht habe, aber nichts Vergleichbares gefunden habe.
Folgender Fall:
Wir bestellen öfters im Internet und lassen uns das natürlich nach Hause an unsere Adresse liefern. Da wir Beide berufstätig sind wir das ein oder andere mal schon bei unseren Nachbarn geklingelt um das Paket dort abgeben zu dürfen.
Ein Großteil wird schon an die Packstation geliefert, aber einige Sendungen kommen eben doch nach Hause (ca. 5-6 Pakete im Monat).
Nun wurden wir von unserem Vermieter angesprochen, dass es Ihn stört, wenn er ständig Pakete für uns anehmen muss, da dies für Ihn in ungüstigen Zeiten passiert.
Tja, und da war ich erstmal irgendwie baff und wusste im ersten Moment nicht wirklich, wie darauf zu reagieren sei.
Haben uns natürlich entschuldigt und auch den Hinweis auf die Packstation gegeben.
Was können wir noch tun? Müssen wir das so hinnehmen?
Wenn hier jemand einen Rat hat, wären wir sehr dankbar.
Da wäre die Mehrheit der Nachbarn vermutlich genervt, wenn andauernd Paketboten bei ihnen anschellen…gegen Ausnahmefälle hätte kaum jemand etwas…so 1 - 2 x im Jahr…
Eventuell könnten noch folgende Möglichkeiten greifen:
Den Versender optional bitten, das er mit dem Paketdienst nur " persönliche Übergabe " und " Wenn Empfänger nicht erreichbar…Paket zum Paketschop / Postfiliale liefern "
Notfalls kann auch der Kundendienst des betreffenden Paketdienstes angerufen werden, das der Fahrer lediglich 1 Karte im Briefkasten deponieren soll, damit das Paket in der entsprechenden Zweigstelle persönlich abgeholt werden kann.
Es gibt noch als 3. Option den sogenannten " Wunschtermin "…zwar meist mit Aufpreis verbunden, aber man wäre zur vereinbarten Lieferzeit vor Ort.
Vielleicht sollte ich da einfach nicht von mir ausgehen. Mir macht es nichst aus mehrmals Pakete anzunehmen. War in der alten Wohnung z.B. ständig so. So bleibt mann zumindest immer mal wieder im Kontakt mit den Nachbarn.
Mit den 5-6 Paketen ist auch ein bisschen übertrieben. Es war nur im letzten Monat so viel, da für verschieden Zwecke (Geburtstag, Hochzeit usw. bestellt wurde). Wir sind auch noch nicht so lange in der Wohnung, und es handelt sich insgesamt um etwa 5-6 Pakete die angenommen wurden.
Wenns im Monat wirklich mal 2 Pakete sind, ist schon das Maximum erreicht.
Wie beschrieben… ich kümmere mich um eine Weiterleitung an die Geschäftsadressen und Packstation bzw. versuche die Versänder vorher entsprechend zu Kontaktieren. Danke für die Tipps!
Nachdem es ja keine Rechtsfrage ist, antworte ich trotzdem die Frage nicht FAQ 1129-konform ist…
Bei DHL gibt es hierfür zwei Möglichkeiten:
a) Dem Zusteller Bescheid geben, er möge das Paket nicht mehr bei XYZ abgeben, der trägt dies dann in seinen schicken Taschencomputer ein.
b) Es gibt die Möglichkeit, eines sog. „Garagenvertrages“, d.h. man kann sich die Pakete an einem geeigneten Ort (unverschlossene Garage, Kiste im Garten o.ä.) hinterlegen lassen. Es muss lediglich ein zugänglicher Ort sein.
wenn sich der Vermieter gestört fühlt, was sein gutes Recht ist, dann such Dir jemand in der Nachbarschaft, der damit kein Problem hat, und benenne den bei den in Frage kommenden Paketdiensten als Ersatzzustelladresse. Ein zusätzlicher Hinweis an der Tür fällt auch einem Aushilfsfahrer in die Augen. Ansonsten hilft der schon erwähnte Garagenvertrag oder die Benachrichtigung zur Abholung.
hallo,
soweit mir bekannt ist, steht es sogar in den meisten, wenn nicht allen, AGB.
Hatte sogar schon mal eine Lieferung für eine Nachbarin, auf der Stand: nur an Empfängerin persönlich. Nachdem ich mich deshalb geweigert hatte, das Paket anzunehmen, meinte der Fahrer: „Das ist bei uns ausgeschlossen, dann klingel ich halt an irgendeinem anderen Haus…“
Dass der Fahrer das Paket nicht woanders abliefern darf, das wusste ich noch nicht… ist das wirklich so??