Hallo,
mich würde mal eure Meinungen bzw. euer Wissen zu folgendem Fall interessieren:
Vor knapp 3 Jahren bin ich in eine 1-Zimmer-Wohnung gezogen.
Der Teppichboden war eine Zumutung, er war dreckig, kaputt und mit Sicherheit haben auch einige kleine Tierchen darin gehaust.
Der Rest der Wohnung sah im Übrigen nicht viel besser aus.
Mit meiner Familie und Freunden habe ich die Wohnung wieder richtig schön hinbekommen (so weit es möglich war).
Der Vermieter stimmte mir zu, dass ich diesen Teppichboden nicht mehr verwenden könne und er einverstanden sei, wenn ich mir einen neuen Boden reinlege. Daraufhin habe ich mir einen Laminatboden für 600,00 € gekauft und diesen ordentlich verlegt.
Vor ca. einem Jahr bin ich dann aus der Wohnung ausgezogen, da sie mir auf Dauer einfach zu klein war.
Da seine Tochter in die Wohnung ziehen wollte, habe ich mit ihr und ihrer Mutter (beide Ehepartner stehen im Mietvertrag) für den Laminatboden und die Gardinen, die sie gerne übernehmen wollte, einen Betrag von 150 € vereinbart.
Während dieser Vereinbarung ist die Tochter dann in die Wohnung meines damaligen Vermieters gegangen und hat sich auch von ihm das Einverständnis geholt.
Während dem Sauber machen beim Auszug der Wohnung wurde mir von meinem Vermieter mitgeteilt, dass ich die Wohnung nicht so extrem sauber hinterlassen müsse, das würden schon „seine beiden Frauen“, d. h. seine Tochter und seine Frau, machen.
Ich habe dann trotzdem das gröbste sauber gemacht und die Wohnung in einem ordentlichen Zustand verlassen.
Als ich dann meine vereinbarten 150 € abholen wollte, wurde mir gesagt, er habe das Geld nicht zu Hause, er überweist es mir.
Nach einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass noch kein Geld von ihm überwiesen wurde, also habe ich bei ihm angerufen und nachgefragt.
Mir wurde dann mitgeteilt, dass sie das Geld nicht zahlen werden, da ich die Wohnung angeblich in einem dreckigen Zustand hinterlassen habe und er das quasi als „Aufwandsentschädigung“ einbehält.
Weiter Anrufe und Besuche waren vergebens, da mir entweder aufgelegt oder die Tür vor der Nase zugemacht wurde.
Schließlich teilte er mir doch noch mit, dass ich den Laminatboden gerne mitnehmen kann, ich dann allerdings einen hochwertigen Teppichboden kaufen soll und ihn verlegen lassen muss. Den er natürlich vorher sehen wollte.
Nach mehrfacher Mahnung (im Mai 2010 bin ich ausgezogen) weigert er sich, die 150 € zu zahlen, daher werde ich jetzt den Weg übers Gericht gehen.
Was sagt ihr?
Vielen Dank schon mal!!!