Hallo zusammen,
ich bin gerade auf der Suche nach einer Wohnung. Ein Schulfreund von mir zieht auch jetzt aus seiner Wohnung aus, welche mir passen würde. Er hat mich deswegen beim Vermieter als potentiellen Nachmieter vorgeschlagen.
Ich hatte auch jetzt schon einen Termin mit dem Vermieter, wo ich ihm meine Lohnabrechnung gezeigt habe. Vom Lohn her passt es, sagte er und auch sonst mache ich einen guten Eindruck.
Der Vermieter gibt mir in kürze Bescheid ob er mich nehmen will.
Aber jetzt kommts:
Der Herr Vermieter teilte mir in dem Gespräch mit, dass er die Wohnung auf jeden Fall über einen Makler vermieten werde, wenn er sich für mich entscheiden werde. Der Grund hierfür sei, dass bei einer Abwicklung über Makler keine Fehler beim Vertrag gemacht werden, welche dann beim Auszug zu Unstimmigkeiten bzw. Kosten auf seiner Seite führen würden. Sonst ist der Mieter jedoch extremst im
Management der Wohnung eingebunden (Baumaßnahmen, Reparaturen, etc. laufen alle über seinen Schreibtisch) und hat alles soweit in der Hand, deswegen kommt mir die Sache mit dem Vertrag sehr seltsam vor.
D.h. ich muss dann auf jeden Fall noch die Maklerprovision von 2 Monatsmieten plus MWst. zahlen.
Das erscheint mir in solch einem Fall jedoch als absolut unnötig und unverständlich.
Bei solch einem Sachverhalt hat der Vermieter doch Null vom Makler, oder? Der Makler hat de facto ja keine Arbeit mit mir, sondern legt mir nur den Vetrag hin. Andere Tätigkeiten wie Wohnung Inserieren, Interessenten in Wohnung rumführen, Termine vereinbaren, etc. fallen ja alle weg.
Ich bin momentan deswegen schon sehr verwundert und frage mich deshalb:
Was haltet ihr davon?
Ist sowas gängige Praxis?
Bringt dem Vermieter das was?
Vielen Dank für eure Zeit
Gruß
Thomas