Vermietung von Wohnung – Schuldzinsenabzug

Hallo zusammen,

habe folgende Problematik:

Ich besitze seit 1996 eine Eigentumswohnung, die ich momentan noch selbst nutze. Wir beginnen 2006 (Fertigstellung 2007) ein Einfamilienhaus zu bauen.
Die Eigentumswohnung soll nicht verkauft sondern vermietet werden. Es ist jedoch in ein paar Jahren ein Verkauf der Wohnung geplant. Die Wohnung ist schuldenfrei. Für den Bau des EFH muss jedoch ein Kredit aufgenommen werden.
Möchte die Einnahmen aus V+V natürlich so gestalten, dass ich steuerlich keine Nachteile habe.
Wie gelingt mir dies am Besten?

Hätte mir folgende Möglichkeiten ausgedacht:

  1. Aufnahme eines Darlehens als Anschlussfinanzierung für die Wohnung.
    Wie sieht hier die Rechtssprechung aus? Werden die Schuldzinsen als Werbungskosten anerkannt?

  2. Die Wohnung könnte (grunderwerbsteuerfrei) an den Ehepartner verkauft werden. Dieser nimmt für die Finanzierung des Kaufpreises ein Darlehen auf. Auf was ist hier zu achten.
    Mir ist klar, dass es so gestaltet werden muss, dass es einen Fremdvergleich gegenüber einen unabhängigen Dritten standhält.

Auch sehe ich noch die Problematik eines Spekulationsgewinnes wenn der Verkaufspreis den Restwert der Wohnung übersteigt.

Bedanke mich im voraus schon für Euere Ratschläge.

Hallo,

diese Fragestellung darf dir hier keiner beantworten:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/writeartic…

Gruß

Petz

Hallo,
bei einem Aufwand für ein Haus und eine ETW kann es doch nicht an einer Stunde Gage für einen Steuerfachmann fehlen, oder?
Hier gibts noch Infos dazu; http://www.steuerexperte.de
Gruß
Ruth

PS: Sucht Ihr noch Tipps für eine günstige Finanzierung mit z.B.
15 , 20 oder 25 Jahren Festzins???

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Hallo Uli
Ich habe vor 2 Jahren ans vorhandene Haus meiner Schwiegereltern
angebaut.Es ging um Eigenheimzulage Anbau Neubau usw.
Wäre ich vor dem Bauantrag beim Steuerberater gewesen,hätte ich
den Bauantrag anders gestaltet und der Notarvertrag hätte anders
ausgesehen und meine Schwiegereltern hätten Eigenheimzulage bekommen.
ca.6000Euro
Uli der Steuerberater hat meinen Antrag durchbekommen.
Es hat 7Monate gedauert inkl.Besuch eines Betriebsprüfers vom Finanzamts (2.5Std) der sich die Sache angesehen hat.
Der Steuerberater hat 388Euro gekostet.
Wenn du in deinem Fall den Steuerberater sparen willst kannst du
in Teufels Küche kommen.
Wenn dein Steuerberater Mist baut kannst du ihn haftbar machen.

Ich habe auch gedacht dass kann ich alleine aber Konstruktionsfehler
bei Immobilien können dich deine Existenz kosten.

Manfred Runge

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OT @ Ruth

PS: Sucht Ihr noch Tipps für eine günstige Finanzierung mit
z.B.
15 , 20 oder 25 Jahren Festzins???

Eigenwerbung ist hier nicht gern gesehen!

Genervte Grüße,
Tinchen

Hallo Uli,

erstens darf Dir hier keiner antworten und zweitens sollte es auch keiner, denn die Sache ist so komplex, daß Du Dir am besten alle Unterlagen packst und zu einem in Immobilienfragen versierten Steuerberater gehst.
Diese im Verhältniss wenigen € sind sicher eine der besten Investitionen Deines Lebens, glaub es mir.

Gandalf

Ja, hier wacht Tinchen…
…als Foren-Polizei.
Nichts entgeht ihr :o)
So schafft sich halt jeder seine eigene Plattform.

Wer´s braucht…

Gruß,
Frank

Oooooch Frankyboy…
…nicht nachtragend sein!

Nebenbei:
Auch dir hab ich zwischendurch ein Sternchen verpasst… :wink:

Grüße von
Tinchen

Dein Wunsch ist berechtigt. Die Gestaltung ist für das Finanzamt nachvollziehbar. Du hast noch die klassischen Ideen vergessen(Stiftung in Lichtenstein, Ltd. auf den Bahamas usw.)

Ein Steuerberater ist nicht der richtige Ansprechpartner. Ich empfehle Dir einen Steueranwalt, weil dieser die Rechtssprechung bei offensichtlicher Steuergestaltung besser kennt.

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