Hallo,
ich (25) bin ALGII-Bezieher und habe gestern einen Brief erhalten, dass ich angeblich Bundeswertpapiere besitzen würde und nicht mehr hilfebdürftig wäre.
Das Problem ist, dass ich heute Abend zum ersten Mal von meinem Vater erfahren habe, dass ich immer noch Bundeswertpapiere besitze. (Ich hatte vor längerer Zeit die m. E. nach volle Summe aus den BWP auf meine Mutter übertragen, da sie massive finanzielle Probleme hatte). Eltern sind geschieden. Nur, dass ich noch weitere besitzen soll, davon wusste ich nun wirklich nicht. 
Das Geld aus den BWP (ca. 11.000 EUR) interessiert mich nicht.
Mein Vater, der es ‚mühselig‘ angespart hat, soll es ruhig für sich behalten.
Traurig wäre es nur, wenn er die (ganze) Ansparung verlieren würde, die er mühselig über viele Jahre aufgebaut hat.
Im Moment kann ich ihm auch nicht dankbar sein, da dieser Brief erstmal ein Schock für mich ist.
Ich wünsche mir ein wenig Unabhängigkeit von meinem Vater.
So muss ich sein Vermögen aber anerkennen. 
Kann ich irgendwas tun, damit mir meine Hilfebedürftigkeit anerkannt wird?
Ich möchte arbeiten wie (nahezu) jeder andere auch und wenn ich keine Arbeit finde, eben auch meinen Unterhalt finanzieren können. Das wichtigste für mich ist nur, dass ich endlich aus-/umziehen kann und viel näher zu meiner Abendschule (große Nachbarstadt) wohne. Es wäre eine große Erleichterung für mich. Auch um Arbeit und Schule vereinbaren zu können.
Was soll / kann ich nun tun, damit das Vermögen möglichst unangetastet bleibt?
Vielen Dank für die Hilfe,
Markus
