Vermutung auf Erbe, hilfe

Guten Tag,

ich habe mehrere Jahre einen älteren Mann (87) der bei seinem Bruder wohnnte trods seiner guter Finanzieller Lage, immer geholfen. Er wohnte beim Bruder, war aber irgend wo anderster gemeldet. Ob es sein KFZ war, oder als Seelensorger, hatte immer gutes Ohr für Ihn, höhrte Ihm immer gerne zu. Er hatte keine Familie, seiner Frau vor Jahren gestorben, Tochter soll es irgendwo geben. Dazu wollte er sich nie eusern. Er war für sein alter sehr Fit und gepflegt. Ich hatte sehr grosse Achtung, Respekt vor Ihm. Wie die älteren Leute sind, versprach er immer, wenn er nicht mehr da wäre, würde er an mich denken, sein KFZ könnte ich nun auch haben. Da er aber immer so Fit war, lachte ich drüber, ich sagte immer er soll nach Vorn schauen und nicht vom Tod reden. Nun ist er ganz plötzlich vor einer Woche verstorben. Ich bedauer es sehr, ich kenne keinen weiteren Verwanten von Ihm, ich muss wirklich sagen, sein altes Auto würde mir in meiner momentaner Sytuation sehr weiter helfen, ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll. Die Beerdigung ist in einem Tag. Ich kann ja schlecht da jemanden fragen wegen seinen alten Golf… was soll ich tun…hatte noch nie was geerbt, weiss ja gar nicht ob ich überhaupt was erbe… irgendwie verrückt. Wie verhällt man sich zu so einer sytuation…
Würde mich für paar Infos freuen…
lg Tom

Als Privatmann kann ich nur sagen, daß es in den meisten Fällen ein Testament gibt, welches den Nachlass regelt.
Wichtig ist, wenn es ein Erbe gibt, kann man gerade bei Familienangehörigen sich nicht aussuchen, was man haben will und was nicht. D.h. Wenn man ein Erbe antritt, kann es auch bedeuten, dass man die gesamten Schulden tragen muss, die hinterlassen wurden, meistens lohnt es sich nur bei großen Werten, Häuser, Autos, Geld…

Die Erbschaftssteuer nicht vergessen.

Man sollte in deinem Fall sich mit den Angehörigen unterhalten. Z.b. seinem Bruder, der ja sicher von dem Verhältnis weiss.

Der kann entscheiden, ob er bei einem von Ihm angetretenen Erbe z.b. das Fahrzeug überlässt.

Ansonsten frage bitte einen Anwalt, oder die Angehörigen.

Hallo Tom,

wenn du nichts schriftlich hast, wird es schwierig sein,
es zu bewisen, das der alte Mann, dir das Auto, nach seinem Tod, zugesagt hat. Ich gehe davon aus, das du auch keinen Zeugen, über das Gespräch hast,oder?
Da du keinen Anspruch, auf irrgent was, aus dem Nachlass des alten Mann hast, bleibt nur das warten übrig, was seine Verwanden machen. Was du machen kannst, auf jeden Fall zur Beerdigung gehen, und dich, bei der Verwandschaft vorstellen. Du kannst ihnen auch gerne sagen, was du für den alten Mann, alles getan hast. Wegen dem Auto,würde ich aber noch nichts sagen, das könnte falsch rüber kommen.
Aus morallischen Gründen, müssten eigendlich, die Verwandschaft, auf dich zukommen, ob du nichts, aus dem Anlass haben willst.
Vielleicht, kann auch der Bruder, ein gutes Wort, für dich einsetzen, der wüsste ja mit bekommen haben, das du den alten Mann gepflegst hast.
Nur einen Anspruch auf was, hast du leider nicht.
Wäre sehr nett, wenn du mich, über den Ausgang in Kenntnis setzen würdest.
DIr einen guten Rutsch und viel GLück

LG
Joel

Hallo Tomxas,

Du kannst im Augenblick gar nichts tun, als abzuwarten. Alles, was jetzt geschehen muss, entscheidet allein das Nachlaßgericht. Lass bitte das Auto stehen, Du bist bisher auch gut ohne ausgekommen. Im anderen Fall könntest Du ordentlich Ärger bekommen!! Also, abwarten!!

Ich wünsche Dir ein frohe, gesundes und glückliches neues Jahr. Alles Gute!!

Guten Tag,

soll ich tun…hatte noch nie was geerbt, weiss ja gar nicht ob
ich überhaupt was erbe… irgendwie verrückt. Wie verhällt man
sich zu so einer sytuation…
Würde mich für paar Infos freuen…
lg Tom

Hi, Tom,
verrückt seine heißt, daß Deine Vorstellungen durch die Gegebenheiten verrückt wurden. Mit anderen Worten, Du hast Dir eingebildet, daß Du etwas erbst, ohne dafürzu sorgen, daß Deine Einbildung, Dein Bild, daß Du erbst, von denen, von denen Du erben wolltest, aufgenommen wird.
Also, Du hast Dir für Dich etwas vorgemacht, und bist jetzt enttäuscht, das heißt, Du bist Deiner eigenen Täuschung erlegen.
Nun, vergeß’ diese Angelegenheit oder spreche mit dem Bruder über den Fall. Sei offen und ehrlich Dir und anderen gegenüber. Dann kannst Du künftig auch nicht mehr enttäuscht werden, da Du Dich ja nun selbst nicht täuschst.
Glück Auf,
Friedensreich