Verpackungskünstler

Hi

Mal wieder ein Beispiel für einen kleinen Christo.

Ich kaufe ein Buch von einem Sammler in Hamburg. Araki/Taschen Verlag. Handsigniert etc. Neuwertig, in Seiden bezogener Sammelbox, Format 50x70, Gewicht knapp 20 KG. Der Mann nimmt 26 EURO Versand/Verpackungspauschale. Der Kaufpreis 906 EU.

Was würdet ihr bei einem solchen Gegenstand und diesem Versndpreis für eine Verpackung erwarten?

Es war: eine Lage Luftfolie, 3 Stücke Lose Pappe minderer Qualität um die Ecken gefaltet und mit Paketband verbunden. Darum eine Lage Packpapier.

Natürlich kam es NICHT heil an. Eine Ecke mächtig gestaucht.

Findet ihr eine solche Verpackung entspricht dem versandten Gegenstand und dem Versandpreis (13,50 ist der Portopreis)??

Die Post ist mMn jedenfalls nicht verantwortlich zu machen…

interessiert an einer Meinung:

Gruß, Helge

Hi, Helge!

Mal wieder ein Beispiel für einen kleinen Christo.

Ich kaufe ein Buch von einem Sammler in Hamburg. Araki/Taschen
Verlag. Handsigniert etc. Neuwertig, in Seiden bezogener
Sammelbox, Format 50x70, Gewicht knapp 20 KG. Der Mann nimmt
26 EURO Versand/Verpackungspauschale. Der Kaufpreis 906 EU.

Wenn es sich tatsächlich um einen interessierten Sammler handelt, dann muss er eine Pappnase mit dem Versand beauftragt haben.

Was würdet ihr bei einem solchen Gegenstand und diesem
Versndpreis für eine Verpackung erwarten?

Für das Buch selbst mindestens doppelte Luftpolsterfolie als Verpackung , eher sogar 3- bis 4fach wegem der Grösse alleine schon. Und wenn nicht mit Luftpolsterfolie, dann mehrfach umwickelt mit weicher Wellpappe (von der Rolle).

Aussenverpackung stabiler Karton (doppelte Wellpappe so wie bei Umzugskartons), Ecken und Kanten des Aussenkartons ggf. mit (Tesa-) Packband gesichert.

Innen: Auffüllung entweder mit Styropor-Schaufelzeugs oder preisgünstiger alte Zeitungen angeknüllt/geknautscht, und das anständig in den Zwischenraum von Buch und Aussen-Karton reingedrückt, damit es nicht im Karton rumscheppern kann.
Dieser Zwischenraum sollte bei 20 kg Buch schon mal so mindestens 3 cm ringsum sein.

Es war: eine Lage Luftfolie, 3 Stücke Lose Pappe minderer
Qualität um die Ecken gefaltet und mit Paketband verbunden.
Darum eine Lage Packpapier.

Das ist eindeutig zu wenig.
Und bei dem Kaufpreis (über 900.- Euro) mal heftig daneben.

Natürlich kam es NICHT heil an. Eine Ecke mächtig gestaucht.

Findet ihr eine solche Verpackung entspricht dem versandten
Gegenstand und dem Versandpreis (13,50 ist der Portopreis)??

Nein, wirklich nicht. Und: Meine obige Verpackung würde maximal 8.- Euro kosten, selbst wenn der Karton und extra Folie gekauft werden müssen.

Eindeutig ist die Aussenverpackung zu schwach gewesen.

Die Post ist mMn jedenfalls nicht verantwortlich zu
machen…

Nö, wirklich nicht.

Tja, und jetzt?
Sammlerpreis abzüglich 900.- Euro? Für 6.- Euro bekommst Du’s dann auf’m Flohmarkt wieder los?!

Also wirklich, die Sache ist schon heftig!

Ich wünsche Dir Glück und Erfolg bei der Einigung mit dem VK und ggf. der vollständigen Rückabwicklung!

CU DannyFox64

Hallo Helge! Bei einem solchen Verkaufspreis für eine Rarität und diesem Portopreis hätte ich auf eine Super-Duper-Extra-Verpackung getippt. Das läßt die Vermutung aufkommen, dass er eben kein Sammler war, denn jedem echten Sammler blutet das Herz bei der o.g. Versandweise. Eigentlich müsste er Dir Schadensersatz leisten…eigentlich. Schade um das schöne Schätzchen! Angelika

Hi

Nach seinen Käufen in letzter zeit schon - es war scheints (zumindest mit dem Ebay-Account) sein erster Verkauf.

Ich hab ihm gerade eine nette mail mit ein paar Verpackungstips geschicht, ich verkaufe ab und an Hifi und verpacke das ohne Aufpreis Doppelt (Karton in Karton fixiert, 10cm Luft ringsrum) - hab allerdings Material ohne Ende solange der Saturn-Markt gegenüber ist :smile:

Jeder Stoß ging durch auf die Seidenbezogene Sammlerbox.

Ich hab ihm jetzt erstmal Gelegenheit gegeben sich zu äußern, bis Mittwoch läuft die Meldefrist der Post, der rechte Weg ist, dass der Schaden der Post angegeben und dokumentiert wird. Wenn er zickig wir muss ich dahin. Das Buch selber ist unbeschädigt, aber die Box ist eben nicht einfach nur ne Verpackung die auf den Müll kommt…

Ich denke auch dass ein Nachlass doch angebracht ist. Wieviel ist die Frage.

HH

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Hallo,

normalerweise sollte man so verpacken, dass keine Wertminderung eintreten kann, was bei dir ja offensichtlich der Fall war.

Hat er vielleicht noch Versand-Versicherungen abgeschlossen, Pakete sind ja nur bis zu einem Wert von 500 Euro versichert (und das noch auf die Versandkosten geschlagen)?

Allerdings bringt das nicht viel, denn es war nicht die Schuld der Post, dass er so schlecht verpackt hat. Wenn möglich, lasse das Buch auf seine Kosten schätzen (wenn er sich anstellen sollte), die Differenz kannst du dann von ihm verlangen. Schließlich hast du das Teil nicht mit den Schäden ersteigert, wie es sie nun aufweist.

Ich hoffe, du hast eine Rechtschutzversicherung (manche sind ja diesbezüglich leichtsinnig bzw. geizig), ein Brief vom Anwalt wirkt da manchmal sehr motivierend.

Viele Grüße
Manor

HI

Wenn möglich,
lasse das Buch auf seine Kosten schätzen (wenn er sich
anstellen sollte), die Differenz kannst du dann von ihm
verlangen. Schließlich hast du das Teil nicht mit den Schäden
ersteigert, wie es sie nun aufweist.

Guter Gedanke. Ich hab ihm jetzt erstmal die Möglichkeit sich zu äußern gegeben, die er bis dato nicht genutzt hat. Bis Mittwoch läuft die Frist der Post, die ich habe den Zustand der Sendung zu reklamieren und zu dokumentieren. Die werden SICHER nicht zahlen bei der Verpackung, aber nmir wurde gesagt die Feststellung an sich wäre wichtig. Wenn der VK sich bis Dienstag nicht äußert, werde ich es Tun, danach irgendwie anders gegen ihn vorgehen. Hoffe dass er irgendeine Art der Reaktion zeigt.

HH

Hallo Helge,

wie ist die Sache jetzt eigentlich ausgegangen?

Oder streitest Du immer noch?

Schönen Gruß,
Robert

Hi

Tja, in der letzten mail war er uneinsichtig und scheint keinerlei Schuldbewustsein zu haben. ER verlangt von MIR dass im Falle einer Wandlung ICH das Buch ORDENTLICH verpackt (er würde dies nämlich PENIBEL kontrollieren!!!) zurücksenden solle. Nun, Ordnungsgemäß verpackt komme ich auf deutlich über 20 Kilo, das macht dann nicht die Post, und ich bin der ansicht dass er für die Kosten der Rücksendung aufkommen müßte, da er schon für den einen Weg über 25 EU kassiert hat ohne dafür eine Leistung zu erbringen. ch versuche in meinen Mails die Form zu wahren und höflich im Rahmen zu bleiben, er benutzt schon keine Anrede mehr und verlegt sich auf pöbelton.

Ich hab jetzt erstmal von einer befreundeten Anwältin ein grundsätzliches Schreiben verfassen lassen,um von diesem niveau wegzukommen.

Gruß, HH