Haben vor 15 monaten einen sessel übers internet gekauft, dieser ist leider nach 12 monaten kaputt gegangen und wurde auch gemeldet.
nachdem nach 3 monaten keine nachbesserung durch den verkäufer stattfinden konnte(rep. nicht möglich, identische ware nicht mehr lieferbar)hat man sich nun auf eine wandlung geeinigt. so weit so gut, aber erst musste ich mich mit den versandkosten rumärgern, welche jetzt aber durch d. verkäufer getragen werden, aber, und das ist die eigentl. frage:
Was ist mit dem verpackungsmaterial? der vk kann angeblich kein/en stellen! muss er dass? gibt es da ne rechtsgrundlage?
wo soll ich einen so großen karton o.ä herbekommen!?
Hab auch schon gegoogelt, aber nichts gefunden.
Im voraus vielen dank
thomas
Hallo !
Soll denn der Sessel zurück ?
Was will der Händler damit ?
Wenn er sich schon nach dieser Zeit und anscheinend ohne Besichtigung auf Wandlung einlässt,dann würde ich als Händler mir die Transportkosten sparen.
Kunde soll und kann den Sessel zum Sperrmüll geben(Entsorgung sozusagen auf Gemeinschaftskosten).
Ein Sessel kann doch nicht in einem Karton gewesen sein? War der zerlegbar ?
So etwas kommt mit einer Spedition in einem stabilen Foliensack z.B.,so könnte man ihn wohl auch erneut einpacken und zur Abholung bereithalten.
Denn es kommt doch wohl ein Abholer ? Über einen „normalen“ Paketdienst mit Abholung wirds wohl nicht gehen.
MfG
duck313
Grundsätzlich muss der Verkäufer für alle Kosten und Aufwendungen gerade stehen, die durch die mangelhafte Ware entstehen.
Ich würde das Thema also nicht zu meinem Problem machen, sondern den Verkäufer dazu befragen. Wenn der eine Spedition beauftragt das Stück abzuholen kann er die auch beauftragen, das Verpackungsmaterial mitzubringen.
Wenn du guten Willen zeigen willst zerlegst du ein paar Kartons aus dem Supermarkt und drappierst sie mittels Frischhaltefolie an den Kanten um den Sessel herum.
Generell würde ich aber so vorgehen, auch die Frage des Verpackungsmaterials zum Problem des Verkäufers zu machen, nicht zu deinem. Wenn man also nicht willens ist Verpackungsmaterial zu stellen oder zu bezahlen wird der Sessel eben unverpackt verschickt. Es ist nicht dein Problem!
Lästig ist die Sache allemal. Aber das ist halt immer der Nachteil bei preiswerten Internet-Einkäufen… Die sind deswegen billig weil es am Service mangelt. Der mag zwar auch bei Händlern vor Ort im Einzelfall nicht IMMER besser sein, aber oft. Irgendwo kommt die Preisdifferenz halt her, und gespart wird am Einfachsten beim Service:
Man verramscht nur preiswert Ware, Marge für Reklamationen ist dann nicht enthalten - und wenn es zu einer Reklamation kommt „muss“ der Händler den Kunden abwimmeln weil er sonst draufzahlt. Viele Kunden machen sich das beim Kauf nicht bewusst, die wollen nur Ware so billig wie möglich haben und denken nicht darübner nach, dass ein geringstmöglich bezahlter Händler naturgemäß nur geringstmöglichen Service bieten kann, andernfalls würde er draufzahlen.
Gruß,
MecFleih