Verpflichtung eines Arztes dem Patienten gegenüber

Hallo,

Patient geht es schlecht, hat das Gefühl, dass Gehirn/Kopf nicht mit genügend Sauerstoff versorgt ist (so vom Gefühl her)

  • Kopf wie Watte, Gefühl von „benebelt“, so taub auch irgendwie
  • leicht schwindelig (nicht wie erbrechen so, sondern wie leicht betrunken…)
  • Konzentrationsstörung
  • manchmal lallen in der Sprache, verlangsamte Aussprache, gefühl wie gelähmt zu sein
  • Müdigkeit
  • beizeiten nicht mehr richtig belastbar

Patient war beim Allgemeinarzt

  • Blutabnahme (leichte Blutarmut, nicht behandlungsnotwendig sagt er, Eisen ist i. O.) und
    außer TSH 2,84 - sei nicht so schlimm, braucht noch nicht weiter untersucht werden und einer Zyste am Hals, die er durch norm. Ultraschall feststellte…ist kein weiteres Problem erkennbar.

Der Allgemeine Arzt überwies zum Orthopäden:
Diagnose Röntgen: linksseitige Fehlhaltung, Buckelbildung, Spondo…
Orthopäde gab Spritze, weil es am Hals auch weh tat, MRT auf Drängen für April bekommen (abwarten)… Ortopäde sagte aber, wenn die Symptome vom Hals kämen, hätte Patient auch Kopfschmerzen (die hat Patient ja nicht)

Allg. Arzt überwies dann auch zum Neurologen: der fuhr nur mit einem Gerät (machte komische Geräusche) über Hals u. Kopf und sagte alles i. O. - Patient durfte gehen.

Augenarzt stellte normale Sehfähigkeit fest (trotz dass Patient manchmal auch verschwommen sieht).

Patient ist übrigens ca. 34J und weiß nun nicht mehr weiter. Wie sollte er sich verhalten? Soll er auf gewisse Untersuchungen drängen, so lange nicht aus dem Arztraum gehen, bis Arzt weitere Untersuchung veranlasst?
Irgendwas stimmt nicht, Patient fühlt sich druch die Symptome behindert, in der Arbeit passieren Fehler, man wird schon schief angeschaut…

Danke!!

Hallo FantasTiger,
schau doch mal bei folgendem Link vorbei http://www.hashimotothyreoiditis.de/
Viele deiner Symptome passen zu dieser Erkrankung. Allerdings bin ich kein Arzt!!! Vielleicht mal zu einem Schilddrüsenspezialisten gehen und/oder eine zweite Meinung bei einem anderen Hausarzt suchen!

LG
Ilse

Allerdings passen die Symptome auch zu vielen anderen Krankheiten.
Das Gerät vom Neurologen tät mich interessieren.
Gab es keine Untersuchung wegen eines möglichen Schlaganfalls?
(ok ist nicht groß technisch, einmal abklopfen mit dem Hämmerchen und mit den Augen dem Finger folgen etc.)
Solche kleinen Untersuchungen fehlen mir irgendwie in der Auflistung.
Denn gerade was nervliches, was wirklich gefährlich sein kann, als auch der Kreislauf (Blutdruck, abhorchen, und wenn was komisch ist auch ein EKG um einen Herzinfarkt oder andere Ursachen für eine Hirnmangeldurchblutung auszuschliessen, oder eine Untersuchungd er Sclagadern zum Hirn per Ultraschall am Hals) muss erst mal ausgeschlossen werden, bevor man sich an die SD oder andere Stoffwechselentgleisungen macht.
der TSH ist wirklich nicht zu hoch, halt im Nochnormalbereich, aber auch der ist umstritten und ziemlich breit von 0-4, da kann man schon noch mal ein Auge drauf werfen.
gruß B

danke für Eure Antworten.
Doch, der allgemeine hatte auch den Blutdruck gemessen, der sei wohl ok. Ein EKG gab es im Sommer letzten Jahres, weil es da eigentlich so richtig anfing, zusätzlich noch Herzstolpern, was jetzt aber nicht mehr ist komischerweise. Es ist so - mal gehts gut, mal total behindert. Als würde man so langsam blämblämm, im KOpf gelähmt. Und man hat keine Begründung. Beim Neurologen kam noch hinzu, dass man mit den Augen dem Finger folgen sollte, das und mit dem Gerät (das ging so an Adern im Hals u. Kopfbereich) waren die einzigen beiden Sachen, die er testete, in ca. 10 min war man wieder draußen. Er könne „nichts auffälliges feststellen“ und auf Nachfrage sagte er dass der Kopf ausreichend Sauerstoff bekommt, das hätte er mit dem Gerät getestet.

Als ich im Internet nach den Symptomen gegoogelt hatte, stieß ich auch öfter auf Hashi, aber der Arzt sagte ja, es sei nicht behandlungsnotwendig bei dem TSH.

Sollte man den Arzt auf weitere Untersuchungen (wenn ja welche?) drängen?

Hi,

ich halte das MRT für sehr wichtig, wg Schlaganfall und sonstigen möglichen Schädigungen des Gehirns.

Was das piepende Gerät war, wissen wir immer noch nicht, aber vielleicht klinkt sich ja mal ein Arzt hier ein.

die Franzi

Hallo!

Wie ja schon geschrieben wurde: es muss nicht Hashimoto sein, bei deinen Symptomen können auch viele andere Krankheiten dahinterstecken.
Meiner Erfahrung nach aber erkennen Ärzte Hashimoto oft nicht, auch deswegen weil noch wenig darüber erforscht ist und viele Ärzte gar keine Zeit haben, sich in alle Richtungen weiterzubilden. Deswegen kann ich dir nur noch einmal raten, einen Schilddrüsenexperten aufzusuchen. Der TSH-Wert alleine reicht auch nicht unbedingt um Hashimoto zu diagnostizieren. Dazu bräuchte man noch andere Blutwerte (ft3, ft4 und eventuell Antikörper).

Alles gute!

Ilse

vielen lieben Dank, Ilse. Dann halt Terminvereinbarung bei einem Endokrinologischen Zentrum. Dort werden sicher SD-Spezialisten sein. Hoffentlich nehmen die mich an, allein mit dem TSH-Wert und der Symptomschilderung.

LG F.

danke Mietzekatze für Deine Antwort. Ich versuche auch ein neueres MRT Kopf zu bekommen. Die Frage ist halt nur wie ich denn noch jammern soll damit der Arzt etwas unternimmt.

Hi,

wieso neues Kopf-MRT? Ichdenke du hast einen Termin im April?

Anonsten, was du noch machen musst, danach: Zweitmeinung einholen in den einzelnen Fachgebieten. Und zum Augenarzt gehen, wenn du verschwommen siehst - also, du musst beim ermion, bei der Untersuchung, verschwommen sehen, sonst findet er nichts. Wenn die Verschwommenheiten schnell kommen und gehen, auch mal Tagebuch drüber führen.

die Franzi

Hallo Franzi,

den MRT Termin für die HWS habe ich im April, für den Kopf wollte ich mir jetzt noch einen „erbetteln“.
Ja das mit dem „Tagebuch“ habe ich mir auch schon mal überlegt, das werde ich wohl auch machen.

nochmal danke dir und lieben Gruß