Hallo,
Zum Stromverbrauch:
- Mikrocontroller 3,3V bei rund 100mA
- CCD Chip 381mW Vcc 1,8V
zusammen also rund 320mA falls ich mir die 1,8V einfach mal so
von den 3,3V abknappse. Mit einem DC/DC-Wandler vielleicht
auch ein bischen weniger.
Da würde ich schon zu Schaltreglern rate. Step-Down-Regler
lassen sich heutzutage recht leicht applizieren.
Dann macht es auch Sinn, die Akkuspannung deutlich höher zu
setzen, also mind. 4 oder mehr Zellen zu benutzen.
Ihr habt doch sicher nicht den Ehrgeiz den Akku minimalistisch
auszulegen, oder?
Plus ein wenig Kleinkram, der aber nicht weiter ins Gewicht
fallen sollte.
Akkus:
Als Akkus hatte ich NiMH in Standardgröße im Blick. Wenns aber
einen Fertiglösung gibt, würde ich auch zu LiIo oä greifen.
NiMH hat natürlich den Charme, daß man solche Zellen billig sind
und man mit preiswert käuflichen Ladegeräten laden kann.
Ist natürlich nicht so komfortabel, wie Incircuit-Laden.
Einen integrierte Ladeschaltung verlangt doch nach einem
Ladecontroller. Da gibt’s aber einiges von verschiedenen
Herstellern (z.B. Maxim, Phillips).
Man kann natürlich mit dem uC selbst auch überwachen und Laden,
sofern da ein paar Resourcen frei sind.
Die Kamera soll über längere Zeiträume Bilder machen. In den
Ruhephasen wird der CCD zwecks Stromsparen abgeschaltet und
der Mikrocontroller soweit möglich im Stromsparmodus
betrieben.
Die Kamera soll im Netz und im Akkubetrieb funktionieren. Das
mit dem Akku aufladen während des Netzbetriebs ist eigtl. nur
eine Schnappsidee von mir falls es eine Fertiglösung dafür
geben sollte.
Würde ich als reine Fleißarbeit sehen.
Ansonsten sind eben Standardzellen das Mittel der Wahl.
Toll wäre nun eine Fertiglösung, welche Verpolungs- und
Überspannungssicher (falls irgendwer ein falsches Netzteil
anschließt) die Spannungsversorgung (3,3V; die 1,8V kann ich
mir dann auch noch selber erzeugen) übernimmt,
Ich würde das Konzept auch so wie Peter machen.
Netzspannung eher höher. Mit Step-down-reglern kann man einem
weiten Bereich von 5…6V bis ca. 25…30V Eingangspannung
mit einem Wirkunggrad von mind. 80% realisieren.
Da spielt eine Verpolschutzdiode eh keine Rolle mehr.
Eine vernüftige Schutzbeschaltung macht das Ding quasi
unkaputtbar 
Was den Akku betrifft, denke ich auch eher an eine konstruktive
Lösung. Bei höherer Akkuspannung geht aber auch da noch was
mit Verpolschutz.
und dabei
möglichst „viel aus den Akkus rausholt“. Das ganze nat. mit
automatischer Akkuabschaltung im Netzbetrieb.
Umschaltung auf Netzbetrieb ist dann eher trivial.
Abschaltung bei Erreichen der min. Entladespannung ist aber
zwingend nötig. Da gibt’s auch spezielle IC für.
Ich habe sowas auch mal eingesetzt, der IC fällt mir aber
jetzt nicht ein.
Überwachung mittels ADC (im uC ?) wäre auch eine Lösung.
Gruß Uwi
Meine Kentnisse:
Habe vor Ewigkeiten mal eine Ausbildung zum
Industrieelektroniker gemacht.
Budget:
Kommt darauf an wie komfortabel die Lösung ist. Wenn es
anwendersicher , komfortabel, einfach und effizient ist,
darfs auch ruhig etwas mehr kosten. 
Gruss
P.