Verreisen mit Baby - mit 3,5 Monaten?

Hallo liebe ELtern,

im Februar würde ich gerne meine Eltern und meine alte Heimat besuchen. Ich war schon fleißig am Planen als meine Schwiegermutter fragte, ob die Kleine da nicht noch viiiel zu klein für wäre für so eine lange Reise.

Auf die Idee war ich ehrlich gesagt gar nicht gekommen. Es gibt doch diese Mutter-Kind-Abteile, wo ich sicher auch stillen kann. Umsteigen muss ich nicht, zugegebenermaßen dauert die Fahrt aber so ca. 5 Stunden mit der Bahn. Wäre da das Auto besser? Kaum, oder?

Oder besser erst später fahren? Ich würde aber so gerne mal wieder nach Mannheim und Heidelberg:smile:)…

Was meint ihr?

Grüßlis,

barbara

Antwort einer Tante,

meine Schwester mit Nichte jetzt 7 Wochen fährt regelmäßig Zug, (sie ist ja jetzt die mit verfügbarer Zeit…) um mich zu besuchen. Das ist sogar nur Regeionalbahn (Dauer von 3 bis…Std.). So lange man selber die Nahrungsquelle ist, ist das doch perfekt und easy zu managen. Der ganze Mitschleppaufwand hält sich doch enorm in Grenzen.
Im Januar gehen wir alle skifahren…

Hallo

Umsteigen muss ich nicht, zugegebenermaßen
dauert die Fahrt aber so ca. 5 Stunden mit der Bahn. Wäre da
das Auto besser? Kaum, oder?

Hast Du einen Fahrer ? :wink:

Wenn ja, dann kann so eine Autofahrt ganz
o.k. sein, sofern das Kind vowiegend
schläft.

Ansonsten: Das Kind und Du hinten auf
der Sitzbank, das Kind im Kindersitz
festgezurrt – und Du als Entertainer
daneben …

Ohne Fahrer würde ich zum Zug
raten bzw. tendieren.

Grüße

CMБ

Hi,

im Februar würde ich gerne meine Eltern und meine alte Heimat
besuchen. Ich war schon fleißig am Planen als meine
Schwiegermutter fragte, ob die Kleine da nicht noch viiiel zu
klein für wäre für so eine lange Reise.

sorry, aber Deine Schwiegermutter hat echt „ein Rad ab“…
5 Stunden Autofahrt ist nicht so toll, da das Kind dabei recht lange in ungünstiger Haltung sitzen muß. Eine Flugreise würde ich mit einem Säugling auch nicht machen.
Aber was, um Himmels willen, spricht gegen eine Bahnfahrt? Was unterscheidet eine Bahnfahrt vom heimischen Wohnzimmer (abgesehen von dem ungemein beruhigenden gleichmäßigen Rumpeln)?
Stressig wird es höchstens für Dich, da Du Dich neben dem Kind auch um Dein Gepäck kümmern mußt. Aber wenn Du Dir sicher bist das zu meistern (sprich Gepäckmenge und Umsteigezahlen bleiben im Rahmen), sehe ich überhaupt kein Problem in einer Bahnfahrt. Ich wüßte nicht, inwiefern sich die negativ auf einen Säugling auswirken sollte…

Gruß Stefan

Hallo Semjon,

ja,klar hätte ich nen Fahrer, sonst würd ich das nicht machen. Bin ja nicht masochistisch:smile:)…wir hatten eventuell geplant, dass ich ein paar Tage vorher fahre und mein Mann mit dem Auto nachkommt. Reisebettchen und ähnliches ist bei meinen Eltern soweiso schon deponiert, da mein Bruder regelmäßig mit seinem Lütten da ist.

Grüßlis,

Barbara

Hi Barbara,

ja, Omas sind so. Da muß man die Ohren auf Durchzug stellen. Die finden alles, aber auch alles ist „zu viel“ für das Kind.

Bahnfahrt ist mit einem Baby von über drei Monaten im Grunde kein Problem. Du hast sie im Tragetuch, Du kannst sie dort wickeln, Du kannst sie auch mal auf der Bank ablegen (natürlich aufpassen, daß sie nicht runterfällt!), und die Nahrungsquelle ist immer verfügbar.

Auto ist wesentlich weniger toll, da sitzt sie dann einige Stunden gestaucht in der Babyschale, keine gute Haltung für ein Baby (ganz am Rande, die Angewohnheit, die sich immer mehr verbreitet, Kinder in der Babyschale aus dem Auto raus zu tragen und dann so mit zum Einkaufen / ins Cafe oder sonstwohin zu gehen, ist eine Unsitte. Babyschale = schlecht für den Rücken. Unerläßlich im Auto, aber auch nur da!). Und wenn Du auch noch fahren müßtest, ist es purer Streß für Euch beide.

Nee, dann lieber Zug. Pack die Kleine gut ein, auf Bahnsteigen ists zugig.

Mach es. Je mehr Du Dich traust, desto flexibler wirst Du, und das tut Euch beiden gut.

Liebe Grüße,
Nike

ok, also ist das tendenziell kein Problem:smile:. GUt, dachte schon, ich bin da zu sorglos rangegangen:smile:)…

grüßlis,

barbara

Hallo Nike,

ja, Danke für die Einschätzung. Das mit dem MaxiCosi gibt mir zu denken und ich komme ab von der Idee, wenigstens eine Strecke mit dem Auto zu fahren…

ja, Omas sind so.

*seufz* - wem sagst du das! Ich merke ja sowieso, dass sich dein Prohezeiung bewahrheitet hat: Als Elter ist man vor ungebetenen Ratschlägen aus allen Ecken ja nicht mehr sicher. (eine Freundin meinte dazu nur: Auch Ratschläge sind Schläge). Ich hätte das ja nicht für möglich gehalten…oder die langgezogenen Blicke, wenn man erzählt, dies so oder so zu tun. Du liebe Güte.

Da muß man die Ohren auf Durchzug stellen.
Die finden alles, aber auch alles ist „zu viel“ für das Kind.

Wenn man davon absieht, dass ich jedesmal gesagt bekomme, ich würde die Kleine verwöhnen, weil ich sie ja nicht schreien lasse:-/…da ist aber jedes Diskutieren sinnlos, habe ich gemerkt.

Bahnfahrt ist mit einem Baby von über drei Monaten im Grunde
kein Problem. Du hast sie im Tragetuch, Du kannst sie dort
wickeln, Du kannst sie auch mal auf der Bank ablegen
(natürlich aufpassen, daß sie nicht runterfällt!), und die
Nahrungsquelle ist immer verfügbar.

ebend. Dachte ich auch. Kein Fläschen muss erwärmt werden oder Pülverchen angerührt werden. Durch das Stillen ist frau ja extrem mobil, fein, dass es bisher so super klappt bei mir (*AufHolzklopf* - aber auch so ne Sache, bei der ich ganz naiv dachte, wieso das denn nicht klappen sollte, schließlich sei das ja von der Natur so vorgesehen. Erst im Krankenhaus haben mich die ganzen Schwestern total verunsichert - und mir erklärt, warum meine Brüste problematisch wären (zu groß)…(meine Hebamme hat mir nur nen Vogel gezeigt, als ich ihr davon erzählte…)

Grüßlis,

barbara

whow!!

Ansonsten: Das Kind und Du hinten auf
der Sitzbank, das Kind im Kindersitz
festgezurrt – und Du als Entertainer
daneben …

moin,

ich weiss ja, dass die w-w-w teilnehmer aufgeweckte menschen sind, aber das deren babys schon mit 3,5 monaten im kindersitz sitzen koennen/sollen, laesst doch gewisse ehrfurcht entstehen…

nun gut, ich geh dann jetzt mal wieder zu meinen zurueckgebliebenen kids, die das esrt spaeter konnten…
gruss
khs

off topic

Hi Barbara,

Kein Fläschen muss erwärmt werden oder
Pülverchen angerührt werden. Durch das Stillen ist frau ja
extrem mobil,

Mit Fläschchen war ich samt 1 Kind auch mobil
(zwei Kinder, das war die Kugel am Bein!! :wink: )

Es gibt Untersuchungen, die sagen, dass man Babies
auch direkt aus dem Kühlschrank verpflegen kann.
Wenn sie es gewohnt sind, ist das okay.
Ansonsten kann man z.B. eine Flasche Wasser ziemlich
heiß mitnehmen und bis man sie braucht, ist es abgekühlt.
Passt scho.

Ansonsten hast du schon die richtigen Tipps gekriegt.
Man muss sich das Leben auch mit Baby/Kind nicht
schwerer machen, als notwendig.

Gute Reise!

Elke

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Off topic
Hallo Nike,

(ganz am Rande, die Angewohnheit, die sich immer mehr
verbreitet, Kinder in der Babyschale aus dem Auto raus zu
tragen und dann so mit zum Einkaufen / ins Cafe oder
sonstwohin zu gehen, ist eine Unsitte. Babyschale = schlecht
für den Rücken. Unerläßlich im Auto, aber auch nur da!).

als alleinerziehende Mutter mit einem Ford Ka (der nicht unbedingt für viel Stauraum berühmt ist) muss ich mal vorsichtig protestieren: Wie sollte es dann anders gehen??? Einkäufe müssen trotzdem getätigt werden, und mein Kinderwagen passt hinten und vorne nicht in das Auto, aber in der Nähe ist auch kein Geschäft, wo ich so dies und das bekomme. Außer Schlecker, aber versuch mal, da mit einem Kinderwagen überhaupt hineinzukommen. Tragetuch, super - schwere Einkaufstüten und Baby vorm Bauch; auch nicht so der Hit, eher was für Muskeltypen. Nun habe ich so ein Buggygestell, in das man die Babyschale einklicken kann und finde es total super, weil ich endlich nicht mehr in meiner kleinen Bude verhungern und/oder versauern muss. Und ab und an einen Kaffee mit meiner Freundin leiste ich mir dann auch…

Viele Grüße
Jana

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Hallo Goosi,

Eine Flugreise würde
ich mit einem Säugling auch nicht machen.

Warum nicht?

Fragende Grüße
Jana *die-nächste-woche-mit-säugling-eine-flugreise-macht*

Hallo Barbara,

keine Autofahrt, das wird nix. Nimm den Zug und bestell das Mutter-Kind-Abteil rechtzeitig vor (ICE, da gibts nur eines). Der Platz ist grandios, du hast deine Ruhe. Service gibts keinen, nimm die Babydecke mit, wegen neu windeln und so.

Flugreisen mit Baby sind ganz einfach. Aber bitte lege das Kind bei Start und Landung an die Brust, dabei nuckelt es nur, aber der Druckausgleich wird damit auf natürlichste Weise hergestellt. Haben wir auch so gemacht. Wirklich stressfrei.

Gruß
André

Hi Jana,

als alleinerziehende Mutter mit einem Ford Ka (der nicht
unbedingt für viel Stauraum berühmt ist) muss ich mal
vorsichtig protestieren: Wie sollte es dann anders gehen???#

Es geht, glau mir. Wir haben nie einen Kinderwagen besessen. Ich habe beim Einkaufen das Kind aus der Babyschale genommen und ins Tagetuch oder den Babybjörn gesteckt, und so kann man prima einkaufen gehen.

Tragetuch, super - schwere
Einkaufstüten und Baby vorm Bauch; auch nicht so der Hit, eher
was für Muskeltypen.

Naja, ich würde mich als Muskeltyp nicht gerade bezeichnen, aber es hat immer funktioniert. Die Tüten waren ja meistens im Einkaufswagen, und ich mußte sie dann in den Kofferraum heben - das ging schon, auch mit Tragetuch.

Nun habe ich so ein Buggygestell, in das
man die Babyschale einklicken kann und finde es total super,
weil ich endlich nicht mehr in meiner kleinen Bude verhungern
und/oder versauern muss. Und ab und an einen Kaffee mit meiner
Freundin leiste ich mir dann auch…

Das habe ich auch. Tatsache ist, daß das Liegen in der Babyschale, wenn es übers Autofahren hinausgeht und sogar noch als Buggy weiterverwendet wird, Gift für den kleinen Rücken ist.

Wir hatten, wie gesagt, noch nicht mal einen KiWa. Und trotzdem war ich sehr mobil - mobiler sogar als manche Mamis mit Kinderwagen und allem Drum und Dran. Das Baby klebte halt an mir dran, und ich konnte ihn überall hin mitnehmen.

Auf Kaffee mit Freundinnen sollst Du ja keinesfalls verzichten. :smile: Hab ich ja auch nicht. :wink:

Liebe Grüße,
Nike

Hallo Jana,

als alleinerziehende Mutter mit einem Ford Ka (der nicht
unbedingt für viel Stauraum berühmt ist) muss ich mal
vorsichtig protestieren: Wie sollte es dann anders gehen???

als alleinerziehende Mutter ganz ohne Auto (gut, das ist jetzt schon 26 Jahre her (-: ) habe ich noch einen Tipp für Dich: Die fahrende Einkaufstasche, auch bekannt als Omaroller.

Tragetuch, super - schwere
Einkaufstüten und Baby vorm Bauch; auch nicht so der Hit, eher
was für Muskeltypen.

oder eben für clevere Köpfe, die dann den Einkäufen zwei Räder verpassen. Damit müssen sie nicht mal mehr zu einem nicht gehabten Auto geschleppt werden (nicht jedes Geschäft in der Großstadt hat einen eigenen Parkplatz, und Einkaufswagen mitnehmen wurde schon damals nicht gerne gesehen).

Nun habe ich so ein Buggygestell, in das
man die Babyschale einklicken kann und finde es total super,
weil ich endlich nicht mehr in meiner kleinen Bude verhungern
und/oder versauern muss. Und ab und an einen Kaffee mit meiner
Freundin leiste ich mir dann auch…

Nun gut, das alles war für mich als Sozialhilfe-Empfängerin sowieso nur Träumerei.

Gruß, Karin

Hi KArin,

als alleinerziehende Mutter ganz ohne Auto (gut, das ist jetzt
schon 26 Jahre her (-: ) habe ich noch einen Tipp für Dich:
Die fahrende Einkaufstasche, auch bekannt als Omaroller.

Okay, beim 2. Mal lesen, hab ich’s kapiert.
Aber zuerst dachte ich, du rätst allen Ernstes dazu,
das Baby in eine Einkaufstasche mit Rädern zu packen.

:wink:

Grüße
Elke

Hi Nike,

Wir hatten, wie gesagt, noch nicht mal einen KiWa. Und
trotzdem war ich sehr mobil - mobiler sogar als manche Mamis
mit Kinderwagen und allem Drum und Dran. Das Baby klebte halt
an mir dran, und ich konnte ihn überall hin mitnehmen.

Das wollte ich in einem früheren Posting auch sagen.
Mit einem Kind war ich mobil.
Schlimm wurde es als ich 15 Monate später ein zweites
Baby hatte. Und somit einen Kinderwagen (und was für
ein Monstrum) brauchte.

Grüße
Elke

Hallo Nike,

da bin ich aber froh, denn so, wie Du das JETZT schreibst, hört es sich schon wesentlich entspannter an.

Ich fahre einmal die Woche in ein großes Center und kaufe sozusagen militant ein. Das dauert insgesamt nicht länger als zwei Stunden. Ich denke, wenn ich - endlich im Parkhaus angekommen - das Kind rauspelle, umständlich in das Tragedings bugsiere, mich dann, als wäre ich immernoch schwanger, aber diesmal mit einem Elefanten, durch die Regale drängle, dann nach einer Stunde mit Schulterkrämpfen wieder am Auto im Parkhaus ankomme, dann ist das alles sowas von übertrieben und umständlich… Von der hektischen Unruhe, die sich gleich aufs Kind überträgt, ganz zu schweigen.

Also ich meine mal, wir sind uns also einig, dass eine Babyschale ein Kompromiss ist. Ein wirklich praktischer. Ich glaube auch nicht, dass alle Menschen, die ich so in Center oder Restaurants auf diese Weise antreffe, NUR diese Schale besitzen.

Wie gesagt, den guten alten Kinderwagen habe ich auch, und mit dem wird brav und rückenschonend jeden Tag spazieren gefahren :smile:

Viele Grüße
Jana

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Hallo Karin,

der Tipp mit dem Hacken-Mercedes ist wirklich gut, da bin ich noch gar nicht drauf gekommen…

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass das alles nicht funktionieren würde. Bei meinem Großen vor zwölf Jahren gabs die Dinger auch noch nicht, und ich habe ihn trotzdem gut versorgen können. Aber ich will das eben auch nicht so per se verteufelt wissen. Auf das Maß kommt es doch an, oder?

Liebe Grüße
Jana

Hallo Karl-Heinz,

ich weiss ja, dass die w-w-w teilnehmer aufgeweckte menschen
sind, aber das deren babys schon mit 3,5 monaten im kindersitz
sitzen koennen/sollen, laesst doch gewisse ehrfurcht
entstehen…

Kennt man bei euch keine Kindersitze der Gruppe 0/0+ (auch „Babyschale“ genannt)?

Grübelnde Grüße, Heike