Verrücktes Mathe-Genie - typisch männlich?

Hallo,

bei dem aktuellen Mathe-Genie, Grigorij Perelman ,
der 7 Jahre(!) eigenbrötlerisch an der Lösung
eines Jahrhundertproblems gearbeitet hat, kam mir
spontan die Assoziation, dass so was nur ein Mann
machen würde.

Ein weiteres prominentes Beispiel für ein - hier
wirklich verrücktes - Genie ist wohl der
Mathematiker John Nash , vielen aus dem
Film „Beautiful Mind“ bekannt.

Gibt es vielleicht Studien zum Geschlechterverhältnis
bei solchen Extremleistungen (Nobel-, Mathepreise etc.),
die eine objektivere Beurteilung erlauben, ob der
Hang zu Genie+Wahnsinn bei Männern wirklich größer
ist als bei Frauen?

Zu obigem russischen Genie, siehe z.B.
http://www.netzeitung.de/wissenschaft/434420.html
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/527775/

Gruß,
-Andreas.

extreme
HI Andreas,

Ich habe mal gelesen, dass Extreme bei Maennern haeufiger vorkommen, als bei Frauen. D.h. es gibt bei den Supergescheiten mehr Maenner, aber auch bei den Saudummen mehr Maenner. Die Frauen duempeln sich mehr im Mittelfeld. Mag mich aber nicht daran erinnern, wo ich das gelesen habe. Frag sonst mal im Genderbrett nach.

Liebe Gruesse
coco

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Kenne ich auch so. owT
.

Hallo Coco

… es gibt bei den
Supergescheiten mehr Maenner, aber auch bei den Saudummen mehr
Maenner. Die Frauen duempeln sich mehr im Mittelfeld.

Wer möchte, der kann da jetzt einen gewissen Widerspruch zu deinem Posting im LL-Brett erkennen. :wink:
Mit Verlaub,
Branden

Inselbegabungen und Autismus
Hallo Andreas,

zufällig habe ich letzte Woche auf 3sat (?) eine Doku über Personen gesehen, die allesamt auf einem Gebiet unerreichte Fähigkeiten aufwiesen, dafür aber in vielen anderen, völlig alltäglichen Dingen total überfordert waren. Benannt wurden diese Menschen als „Savants“, Erläuterung siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Savant

Gibt es vielleicht Studien zum Geschlechterverhältnis
bei solchen Extremleistungen (Nobel-, Mathepreise etc.),
die eine objektivere Beurteilung erlauben, ob der
Hang zu Genie+Wahnsinn bei Männern wirklich größer
ist als bei Frauen?

unter dem genannten Link wird geschrieben, dass 6 von 7 solcher auffälligen Personen männlich sind.

Außerdem weisen sehr viele dieser Savant autistische Züge auf, vor allem das Asperger-Syndrom.

VG, Jerry

Hallöchen,

also mir wurde mal von einer Dame, die im Bereich der Hochbegabtenförderung sehr aktiv mitwirkt, gesagt, dass das „Intelligenzgen“ - nein, ich möchte jetzt wirklich keine „Ist Intelligenz vererbbar und von keinen anderen Faktoren“ abhängig-Diskussion anzetteln! - also dass dieses Gen auf dem X-Chromosom läge.

Bei Männern, die ja ein X und ein Y-Chromosom haben, ist es recht einfach: entweder sind sie hyperintelligent oder eben nicht. Frauen haben aber zwei X-Chromosome, sagt das eine, man sei hyperintelligent, das andere aber nicht, dann würde sich sozusagen der Durchschnitt aus beiden bilden. Damit eine hyperintelligente Frau rauskäme, müsse sie also auf beiden X-Chromosomen hyperintelligent vermerkt sein. Demnach, so sagte sie, gäbe es eben unter den Hochbegabten wesentlich mehr Männer als Frauen. Sie meinte, wenn eine Frau aber die passenden zwei X-Chromosomen hätte, würde sie jeden Mann in den Wind schlagen - mit doppelter Kraft eben.

Für die Richtigkeit übernehme ich natürlich keine Garantie

Mücke

Hi Branden,

richtig, denn im Durschnitt sind Maenner und Frauen gleich gescheidt.

Nun ja, das L&L-Brett… ich glaube, das wird von einigen zu ernst genommen… vorallem auf gewisse Postings kann ich nur mit Humor antworten…

Gruessli
coco

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Hi Coco

richtig, denn im Durschnitt sind Maenner und Frauen gleich
gescheidt.

Das könnte ich mir ebenfalls vorstellen. :wink:

Nun ja, das L&L-Brett… ich glaube, das wird von einigen zu
ernst genommen… vorallem auf gewisse Postings kann ich nur
mit Humor antworten…

Das ist auch nachvollziehbar. :wink:
Gruß,
Branden

Hallo,
das finde aber ich aber, wenn’s denn stimmt recht nachvollziehbar und
sehr interessant. Hast du wirklich keine Möglichkeit dir die Aussage
nochmal bestätigen zu lassen - oder weiss jemand anderes hier mehr
darüber?
Viele Grüße
Chili

Hallo Mücke!

Bei Männern, die ja ein X und ein Y-Chromosom haben, ist es
recht einfach: entweder sind sie hyperintelligent oder eben
nicht. Frauen haben aber zwei X-Chromosome, sagt das eine, man
sei hyperintelligent, das andere aber nicht, dann würde sich
sozusagen der Durchschnitt aus beiden bilden.
Für die Richtigkeit übernehme ich natürlich keine Garantie

Wäre ja eine recht einfache Sache. Wenn da was dran ist, liesse
sich der Intelligenzgrad über die aus dem Biologieunterricht
bekannten Mendelschen Vererbungsregeln bestimmen …

Wohl ein Fall für’s Bio-Brett :wink:

Gruß,
-Andreas.

Hallo Panther*,

Außerdem weisen sehr viele dieser Savant autistische Züge auf,
vor allem das Asperger-Syndrom.

Das würde meine Vermutung stützen, dass Männer einen größeren
Hang zu Genie&Wahnsinn haben.

Allerdings sind die beiden von mir genannten Genies definitiv
keine Savants. Perelman ist stark introvertiert, Nash
ist schizophren. Gibt es vielleicht auch Studien zu diesen
Fällen?

Gruß,
-Andreas.

*off-topic Grübelei:
Komme mir heut abend so merkwürdig vor,
zuerst unterhalte ich mich in diesem Brett
mit einer Mücke, dann mit einem
Panther. Vielleicht ein erster Anflug
von Wahnsinn? Immerhin gehöre ich als Mann zur
Risikogruppe …

Etwas off topic
Hallo,
ich habe vor kurzem ein Interview mit einem Psycholgen im Radio gehört
(weiss leider seinen Namen nicht mehr) - es hat sich damit beschäftigt,
dass bestimmte psychiatrische Krankheitsbilder (Schizoid, Borderline)
sehr oft bei Künstern und Mathematiker vorhanden sind und hat darüber
ein Buch veröffentlicht.
Kennt jemand dieses Buch?
Sonst ist es doch ein bekanntes Phänomen, dass viele Frauen im Schatten
der Männer Wunder im Bereich Kunst und Naturwissenschaften vollbracht
haben. Das würde bedeuten, dass viele weibliche Genies unerkannt
blieben, weil ihnen die öffentliche Plattform gefehlt haben. Folglich
gibt es auch keine Studien über sie.
Viele Grüße

Hi Chili,

(…) Kennt jemand dieses Buch?

dieses Buch kenne ich nicht …

Sonst ist es doch ein bekanntes Phänomen, dass viele Frauen im
Schatten
der Männer Wunder im Bereich Kunst und Naturwissenschaften
vollbracht
haben. Das würde bedeuten, dass viele weibliche Genies
unerkannt
blieben, weil ihnen die öffentliche Plattform gefehlt haben.

Aber zu diesem Thema kann ich folgendes Buch nur wärmstens empfehlen:

http://www.amazon.de/gp/product/3783109876/sr=1-3/qi…

Herzlichen Gruß,
Anja

Ist echt interessant, das heißt doch dann, dass eine hyperintelligente Frau zwangsläufig einen hyperintelligenten Vater haben muss, und dass ein nicht intelligenter Vater keine hyperintelligenten Töchter hervorbringen kann…
Andererseits ist es bei Söhnen egal wie doof der Vater ist, die können trotzdem Genies werden…

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Hallo Muecke,

also mir wurde mal von einer Dame, die im Bereich der
Hochbegabtenförderung sehr aktiv mitwirkt, gesagt, dass das
„Intelligenzgen“ - nein, ich möchte jetzt wirklich keine „Ist
Intelligenz vererbbar und von keinen anderen Faktoren“
abhängig-Diskussion anzetteln! - also dass dieses Gen auf dem
X-Chromosom läge.

Ich halte das für einen volkstümlichen Deutungsversuch,
der an „wissenschaftlichen Zigarrenschachtelbildern“
orientiert ist.

Da die Frau nicht wissen kann, ob es ein
„Intelligenzgen“ gibt oder nicht, erübrigt
sich eine tiefere Diskussion - imho :wink:

Das ist wie die Hypothese, „das Religiösitätsgen“
läge auf dem Y-Chromosom, deshalb dürfen nur
Männer höchste religiöse Würdenträger werden.

Aha - ist ja so – also stimmt die These :wink:

Letztlich sind das „Sinnbildchen“, die im Grunde
nur beschreiben anhand von Wahrscheinlichkeiten,
aber nichts erklären.

Grüße

CMБ

Ich denke, Männer haben mehr Freiräume und werden eher den Rücken gestärkt als bei Frauen. Gerade Naturwissenschaftliches oder Technisches werden bei Jungs eher gefördert. Ein Mädchen und Mathe, oder Physik, Chemie? Für die meisten unvereinbar! *duck-und-weg*

Grüße Sylvia