Hallo Zusammen!
Wir haben eine „Franklin Mint“ Modellautosammlung verkauft. Ein
Teil der Autos haben wir bereits verschickt. Laut Empfänger sind diese auf dem Transportweg fast alle beschädigt worden. Hier wird es wohl nur eine gerichtliche Einigung geben. Aber nun meine Frage:
Bei welchem Versandunternehemn kann ich eine sichere Bruchversicherung für die Restlieferung mit abschliessen. Bei DHL und DPD beispielsweise gibts meist Probleme, wenn was beschädigt ist, da heißt es dann, die Ware wäre nicht sicher genug verpackt gewesen. Ach ja, Warenwert so um die 600 Euro für den Rest der Autos.
Wer kann mir hier einen Tip geben für einen „sicheren Versandt“?
Gruß!
Thomas
moin,
so eine versicherung gibt es nicht, es sei denn, du laesst die sammlung bei dir von einem fachspediteur ( kunst, wert, high-tech ) verpacken + transportieren.
das ganze kostet aber dann auch mehr, als deine sammlung.
gruss
khs
Hi,
um etwas sicher zu versenden bedarf es keiner Versicherung denn selbst die würde unter Umständen nicht zahlen wenn die Sendung falsch oder fahrlässig verpackt ist.
Wenn du eine teure Mingvase in eine 1x1x1 Meter Kiste ohne Füllmaterial packst, wird sie beim Transport kaputt gehen – dafür muss man kein Hellseher sein. Also solltest du nicht nach einer Versicherung oder einem anderen Transporteur suchen sondern nach einer anderen Art deine Ware zu verpacken.
Also, nicht an der Verpackung sparen und notfalls einen Fachmann um rat bitten.
Viele Grüße
MeToo
Hi,
Wenn du eine teure Mingvase in eine 1x1x1 Meter Kiste ohne
Füllmaterial packst, wird sie beim Transport kaputt gehen –
dafür muss man kein Hellseher sein.
Übernimmt aber ein Spediteur diese teure Mingvase in einer 1*1*1 Meter Kiste ohne Füllmaterial und sie geht beim Transport kaputt, haftet der Spediteur innerhalb der gültigen Haftungsgrenzen für den Schaden. Diese Haftungsgrenzen entsprechen sicherlich nicht dem Warenwert.
Was ich eigentlich ergänzen will ist:
Oftmals klingen Postings wie das vorherige, dass den Spediteur keinerlei Schuld trifft, denn im Zweifel beruft man sich auf „mangelnde Verpackung“ und/ oder Unkenntnis des Verladers. Dem ist grunsdsätzlich nicht so.
Gruß
Richy
Hi,
das mit der Haftung des Spediteurs ist so eine Sache, generell haftet erst mal die Transportvesicherung und die sollte man dann auch abschließen. Stellt sich heraus, dass alles sehr unfachmännisch verpackt wurde …
Auch wenn nach der Transportrechtsreform der Spediteur zunächst immer der Dumme ist so muss es nicht gleichbedeutend sein mit - er muss auch immer zahlen 
Viele Grüße
MeToo
ot:Re^4: Versand incl. Bruchversicherung, wo???
Hi,
um das nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Ich denke wir meinen sicherlich das Gleiche.
haftet erst mal die Transportvesicherung und die sollte man
dann auch abschließen.
Dennoch möchte ich erwähnen, dass ein Spediteur zunächst nach dem BGB innerhalb der Haftungsgrenzen haftet. Einzelvertraglich, insofern vereinbart, nach den AdSP.
Stellt sich heraus, dass alles sehr unfachmännisch verpackt
wurde …
Beweist der Spediteur, dass alles sehr unfachmännisch verpackt wurde stellt sich zunächst immer noch die Frage warum er die Sendung übernommen hat. Der Spediteur ist stets in der Obhutshaftung und damit auch für Schäden die innerhalb seiner Obhut entstehen haftbar.
Damit ist der Spediteur meistens der „Dumme“, jedoch sollte er als „Fachmann“ dem Risiko bewusst sein.
Gruß
Richi