Versand von Gemälden vor Gelderhalt

Hallo,

ich möchte 2 Gemälde verkaufen und habe eine
interessierte Galerie
gefunden, die mir jetzt ein telefonisches Angebot
gemacht hat,
nachdem ich ihr Farbkopien der Bilder geschickt hatte.
Leider ist die
Galerie in einer anderen Stadt.
Gemäß Absprache mit der Galerie werde ich denen die
Bilder in einer
Versandröhre aus festem Karton mit mind. 10 cm
Durchmesser zusenden.

Was schicke ich als Absicherung für mich mit? Einen
„Lieferschein“?
Wenn ja, was muß unbedingt drauf stehen?

Da es ja keine persönliche Übergabe geben wird,
fehlt mir dann aber
immer noch eine Empfangsbestätigung oder Quittung.
Ein komisches
Gefühl ist das, etwas Geldwertes zu versenden ohne
eine „Sicherheit“
in der Hand zu haben…

Oder reicht der Lieferschein doch aus?

Natürlich kann ich das Ganze noch als Einschreiben
versenden - aber
theoretisch kann der Empfänger immer sagen, daß was
ganz anderes drin
war…

Wißt Ihr Rat?

Schöne Grüße,
Gabi

Moin,

wenn Du es bei DHL als Paket schickst muss der Empfänger den Erhalt quittieren. Bei den privaten Paketdiensten gilt dies immer. Den Ablieferbeleg mit Unterschrift kann man sich, sofern man Kunde beim Paketdienst ist, übers Internet ausdrucken. Ansonsten anfordern und sich per Fax zusenden lassen.
Je nach Wert sollte die Sendung natürlich entsprechend versichert sein.
Im Zweifel solltest Du Dich bei dem Paketdienst erkundigen, ob der Transport von Gemälden (Kunstgegenständen) nicht laut AGB ausgeschlossen ist.
Du erhältst also über den Paketdienst eine Empfangsbescheinigung. Ob da nun ein Lieferschein dabei ist nützt Dir im Zweifel nichts. Denn wenn der Empfänger behauptet, er habe die Sendung nicht erhalten, dann ja auch den Lieferschein nicht.
Wenn Deine Zweifel doch überwiegen, dann schicke die Gemälde per Nachnahme (vorher mit dem Empfänger abstimmen).

Gruss Jakob