Hi,
Preisvergleichsportale und die Folgen für Shops daraus scheinen seltsame Blüten zu treiben.
Aktuell möchte ich einen neuen Fernseher kaufen, weshalb ich einen Preisvergleich für meinen Wunschfernseher auf http://www.geizkragen.de anstellte. Mittlerweile wird dort erfreulicherweise nicht nur der Geräte- oder Softwarepreis gelistet sondern auch die Versandkosten, auch Nachnahme.
Soweit so gut. Nur als ich dann in einem Shop an der Kasse war, wurde auf einmal eine Transportversicherung erhoben. Obwohl ich mich angemeldet hatte und das ganze Prozedere durchgegangen war, hat mich das geärgert, weshalb ich den Shop anschrieb. Ich habe so keine Lust auf das Gerät. Dabei geht es nicht um die paar Euro sondern die Art und Weise…
Dort wurde mir mitgeteilt, ich könne auch die Frachtversicherung verzichten, doch dann würde das Unternehmen im Schadensfall, keine Haftung übernehmen. Die Haftung ist doch automatisch in den Versandkosten drin. Für den Kunden entstehen Extrakosten, gleich wie der Posten heißt.
Wie findet Ihr so ein Verhalten? Ich finde, dann sollen die Shops halt Versandkosten anrechnen oder die Frachtversicherung klar vorab deutlich im Shop deklarieren, statt so hinterrücks dann doch noch Geld von einem an der Kasse abzuzocken. So empfinde ich das.
Dadurch sensibilisiert, guckte ich noch bei anderen Shops, bei denen es teils noch wüster zugeht. Beispielsweise zweitgünstigster Anbieter des Wunschfernsehers hat z.B. Wandhalterungen die standardmässig dabei sind in den von mir gelesenen Produktbeschreibungen als Zubehör angeboten und zwar nochmal ca. 50 € extra für Wandhalterung und Reinigungsmittel.
Bei mir kommt es so an als solle der Schein von günstig aufrecht erhalten werden und in den Shops wird dann teils einfach abgezockt.
Ciao,
Romana