Verschiedene Ansichten bei Christen

Hallo!

Ich bin seit 3 Wochen erst wieder zurück zum GLauben gekommen und mir gehts seither gut wie nie. Die Institution Kirche hatte mich während meiner Pubertät ziemlich abgeschreckt, weil kein wirkliches Gehör für kritische Fragen da zu sein schien - also trat ich aus und wurde dann später noch zur Agnostikerin. Ich bin jetzt bei einer Gruppe junger, „unabhängiger“ Christen und fühle mich sehr wohl da. Jetzt merke ich allerdings, wie die Meinungen unter den Christen zu verschiedenen Themen auseinandergehen - man merkt das auch hier an den vielen Artikeln zum Thema „Kindstaufe“ :smile:)
Mir macht das aber irgendwie zu schaffen. Es ist schwierig: Einerseits will man sich als Christ ja an die Bibel und ihre Gebote halten; andererseits nicht wirklich auf den Sex vor der Ehe verzichten. Zum Beispiel. Die Hauptsache ist aber doch, dass man mit und für Jesus lebt. Yeah.
Also, wenn Ihr jetzt meine Frage sucht - es gibt keine:wink:) Aber ein paar Meinungen zum Thema würden mich interessieren!!

Rock on

Antje

Einerseits will man sich als Christ ja an die Bibel und ihre
Gebote halten; andererseits nicht wirklich auf den Sex vor der
Ehe verzichten. Zum Beispiel. Die Hauptsache ist aber doch,
dass man mit und für Jesus lebt. Yeah.

Hallo Antje!
Wie können wir Jesus zeigen, daß wir IHN lieben? Indem wir das t u n, was er uns geraten hat und, indem wir uns viel mit IHM beschäftigen und Zeit schenken. Siehe: Bergpredigt, Gleichnisse usw. Da der Leib der Tempel des Geistes ist, in den wir Jesus einziehen lassen wollen, sollen wir auch unseren Leib rein erhalten.
Gruß Helmut

Hallo!

Ich bin seit 3 Wochen erst wieder zurück zum GLauben gekommen
und mir gehts seither gut wie nie.

das ist die von Paulus angesprochene Kraft des Glaubens.

Die Institution Kirche
hatte mich während meiner Pubertät ziemlich abgeschreckt, weil
kein wirkliches Gehör für kritische Fragen da zu sein schien -

so ist das halt in unseren Kirchen. Sobald du gebraucht wirst, kannst du sie vergessen. Sie nehmen jahrelang deine Steuer, wenn du aber wirklich mal die Hilfe eines Pfarrers brauchst - nix da.

also trat ich aus und wurde dann später noch zur Agnostikerin.
Ich bin jetzt bei einer Gruppe junger, „unabhängiger“ Christen
und fühle mich sehr wohl da. Jetzt merke ich allerdings, wie
die Meinungen unter den Christen zu verschiedenen Themen
auseinandergehen - man merkt das auch hier an den vielen
Artikeln zum Thema „Kindstaufe“ :smile:)

so sagte es auch Jesus voraus. Viele werden aufstehen un sagen: Folgt mir. Es werden viele falsche Propheten aufstehen und die Menschen irreführen.

Mir macht das aber irgendwie zu schaffen.

es ist ganz einfach: Prüfe die Relegion an dem, was die Bibel sagt. Studiere deine Bibel und vergleiche alle „christlichen“ Relegionen daran. Die eine ist dem was drin steht näher, die andere weniger. Man sollte sich für die Relegion entscheiden, die Gottes Wort am nächsten ist. Punkte sind z.B. Evulotion, Hölle, Himmel, Fegefeuer, christliche Nächstenliebem Dreieinigkeit, Paradiesische Erde etc.

Es ist schwierig:
Einerseits will man sich als Christ ja an die Bibel und ihre
Gebote halten; andererseits nicht wirklich auf den Sex vor der
Ehe verzichten. Zum Beispiel.
Die Hauptsache ist aber doch,
dass man mit und für Jesus lebt. Yeah.

das passt aber nicht zusammen. Entweder „ich lebe für Jesus“ und!!! folge seine Gebote, oder ich folge ihm nicht, dann brauche ich die Gebote nicht befolgen. Oft findet man den Ausspruch in der Bibel: „Seine Gebote sind nicht schwer“. Wenn man Jesus folgen willen und Gott und ihn wirklich liebt, dann sind es auch keine schweren Gebote - also überprüfe nochmals deine Einstellung!!!

alex(ZJ)

Also, wenn Ihr jetzt meine Frage sucht - es gibt keine:wink:) Aber
ein paar Meinungen zum Thema würden mich interessieren!!

Rock on

Antje

Hallo,

Jesus hat keinen genauen Kirchenplan aufgestellt, sondern nur allgemeine Hinweise gegeben, zT als Gleichnisse, die der Interpretation beduerfen. Gerade hinsichtlich dieser Interpretation weichen die Meinungen voneinander ab. Das ist aber an sich noch kein Problem, solange das Zentrum (das Opfer und die Errettung durch Jesus) im Auge behalten wird. Problematisch wird es erst durch die Rechthaberei der Menschen, die IHREN Weg der Auslegung als den Besten wenn nicht sogar als den einzig richtigen sehen.

Gruss, Niels

Hallo Antje

Sieh es mal so: Gott hat uns alle so verschieden geschaffen, wie wir sind und da soll er nicht damit einverstanden sein, wenn sich diese Verschiedenheit in vielerlei Dingen ausdrückt?

Ich denke, wichtig ist es, zu Jesus ein inniges und permanentes Verhältnis zu haben. In diesem Dialog wird er mir sagen, was ich soll und was nicht und dies auf verschiedenen Wegen (Bibel Lesen, Gebet, Kontakt und Gespräch mit anderen Christen usw.). Damit ist aber nicht gesagt, daß er jedem dasselbe sagt. Und treffe ich dann einen anderen Christen, der zu einer Frage eine andere Einstellung hat, dann muß ich das erst einmal so stehen lassen, vielleicht hat er in genauso einem Gespräch genau diese Einstellung gewonnen.

Diese Verschiedenheit macht dann Diskussionen erst richtig interessant (auch und gerade in Hauskreisen) und wirkt sehr positiv, solange man sich gegenseitig respektiert, liebt und akzeptiert.

Das schönste Beispiel, das ich in dieser Hinsicht bislang erlebt habe, war eine Gemeinde, in der charismatische Gaben (Zungenrede uns so) als Teil des Gottesdienstes gelebt wurden. Da gab es die Fraktion der Charismatiker, die voll darauf abfuhren und die Fraktion der Kopfmenschen (zu denen ich gehörte), die dem Ganzen mit sehr unguten Gefühlen gegenüberstand. Aber die Gemeindeleitung hat es geschafft, beide Fraktionen miteinander zu vereinen, jedem das Gefühl zu geben, mit seinem Standpunkt einen wichtigen Beitrag zur Gemeinde zu leisten und beide Seite miteinander leben zu lassen. Als Folge wächst und gedeiht die Gemeinde noch heute.

Gruß
Thomas

Hey, wo ist diese Gemeinde??

Hey, wo ist diese Gemeinde??

Sankt Barnabas Anglican Church in London Kensington

Für mich immer noch ein Leitbild, wie eine Gemeinde funktionieren kann/soll (seufz)

Gruß
Thomas

Hallo,

Sankt Barnabas Anglican Church in London Kensington

haette ich mir denken koennen, dass es nicht in Deutschland ist. Leider macht die deutsche Besserwisserei auch vor christlichen Gemeinden nicht halt.

Gruss, Niels

So, und jetzt kriegst Du gleich nochmal was von mir:wink:)

so ist das halt in unseren Kirchen. Sobald du gebraucht wirst,
kannst du sie vergessen. Sie nehmen jahrelang deine Steuer,
wenn du aber wirklich mal die Hilfe eines Pfarrers brauchst -
nix da.

Absolutely right.

das passt aber nicht zusammen. Entweder „ich lebe für Jesus“
und!!! folge seine Gebote, oder ich folge ihm nicht, dann
brauche ich die Gebote nicht befolgen. Oft findet man den
Ausspruch in der Bibel: „Seine Gebote sind nicht schwer“. Wenn
man Jesus folgen willen und Gott und ihn wirklich liebt, dann
sind es auch keine schweren Gebote - also überprüfe nochmals
deine Einstellung!!!

Das tue ich zur Zeit auch (Bin ja noch am Anfang :wink: ). Aber die Bibel liest sich nunmal nicht in einem Tag, somit, muss ich zugeben, kenne ich noch nicht ALLE Gebote. Allerdings kenne ich die Evangelien bis auf Lukas (da bin ich grade dabei) schon relativ gut und fand bisher zum Beispiel nichts zum Thema „Sexualität vor der Ehe“ direkt aus Jesus Mund. Oder?

Nochmals viele liebe Gruesse

Antje

Hallo Thomas,

erstmal danke fuer Deine netten Worte!

Diese Verschiedenheit macht dann Diskussionen erst richtig
interessant (auch und gerade in Hauskreisen) und wirkt sehr
positiv, solange man sich gegenseitig respektiert, liebt und
akzeptiert.

Wie wahr.

Das schönste Beispiel, das ich in dieser Hinsicht bislang
erlebt habe, war eine Gemeinde, in der charismatische Gaben
(Zungenrede uns so) als Teil des Gottesdienstes gelebt wurden.

Meine laienhafte Frage hierzu: Was ist denn das genau? :smile:)

Antje

Hallo Antje,

Das tue ich zur Zeit auch (Bin ja noch am Anfang :wink: ). Aber
die Bibel liest sich nunmal nicht in einem Tag, somit, muss
ich zugeben, kenne ich noch nicht ALLE Gebote. Allerdings
kenne ich die Evangelien bis auf Lukas (da bin ich grade
dabei) schon relativ gut und fand bisher zum Beispiel nichts
zum Thema „Sexualität vor der Ehe“ direkt aus Jesus Mund.
Oder?

vor kurzer Zeit hatten wir dazu einen sehr langen thread(->Archiv). Es steht nichts dazu in der Bibel, aber schau mal was Carlos dazu geschrieben hat:

Carlos schrieb:

Dieses Thema ist schwierig, denn nirgentwo in der Bibel steht als einzelne direkte Aussagen, daß vorehelicher Geschlechtsverkehr verboten ist.
Es steht aber beispielsweise auch nirgentwo direkt in der Bibel, daß ich meinen Kollegen nicht schlagen darf.
Das die Bibel solche Verhaltensweisen nicht billigt, geht aus dem Kontext hervor.

Im mosaischen Gesetz war es so, daß ein Pärchen gezwungen war zu heiraten, wenn sie erwischt wurden.
Der Vater des Mädchen konnte die Heirat verhindern, aber der Liebhaber mußte auf jeden Fall eine saftige Strafe zahlen (2. Mose 22:16 und 5.Mose22:28-29).
Wenn es sich rausstellte, daß die junge Frau nicht mehr jungfäulich war und der Liebhaber unbekannt war, wurde sie wie eine Prostituierte betrachtet mit entsprechenden Folgen (5.Mose 22:20-21)

In neuen Testament wird vor der Hurerei gewarnt (Apostelgischter 15:29, 1. Korinther 6:18). Das griechiche Wort Pornéia, welches hier mit Hurerei übersetzt wird, bezieht auf jede Art illegitimen Geschlechtsverkehr.
Für die Juden zur Zeit Jesu bezog sich dies auch auf vorehelichen Geschlechtsverkehr.

Im ganzen Kontext der Bibel wird die Sexualität wird als ein fester Bestandteil der Ehe betrachtet. Außerehlicher Geschlechtsverkehr wird häufig mit Prostitution gleichgesetzt, auch wenn keine materiellen Gaben ausgetauscht wurden.

alles klar? Gott sieht die Ehe als etwas heilieges an und es wird uns geboten von Hurerei zu enthalten.

Ich hoffe, dass du dein Studium der Bibel fortsetz - und nicht nur das neue Testament, denn mein Lieblingsvers lautet: „Die GANZE Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich…“

alex

Das schönste Beispiel, das ich in dieser Hinsicht bislang
erlebt habe, war eine Gemeinde, in der charismatische Gaben
(Zungenrede uns so) als Teil des Gottesdienstes gelebt wurden.

Meine laienhafte Frage hierzu: Was ist denn das genau? :smile:)

Hallo Antje

In Apostelgeschichte, Kapitel 2 wird geschildert, wie der von Jesus versprochene heilige Geist zum ersten Mal über die Jünger kam. Dabei wurde auch erwähnt, daß die Jünger in nicht gelernten, fremden Sprachen verständlich redeten.

Daraus hat sich in den frühen Gemeinden die Praxis der „Zungenrede“ entwickelt, auf die Paulus im Zusammenhang mit Gnadengaben (oder Geistesgaben) im 1. Korintherbrief eingeht. Zu den Geistesgaben zählen aber noch eine ganze Reihe anderer Fähigkeiten wie lehren oder leiten.

Diese Frühchristliche Ausübung dieser speziellen Geistesgaben wurden in der katholischen und evangelischen Kirche lange Jahrhunderte vernachlässigt und vor etwa 30-40 Jahren „wiederentdeckt“. Daraus entstanden „charismatische Gemeinden“, in denen insbesondere die Ausübung der Zungenrede und das Verfallen in ekstatische Verzückungszustände im Vordergrund stand. Um das zu erreichen wird in der Regel eine Art massenhypnotisches Umfeld geschaffen (Musik, Licht, Rede), die Kopfmenschen wie mich extrem stört, da auf diese Weise auch negative Einflüsse transportiert werden können (da der Verstand praktisch „kurzgeschlossen“ wird).

In der Regel stehen die Befürworter und die Gegner solcher Praxis recht konträr zueinander und die von mir erwähnte Gemeinde war bislang die Einzige, die beides positiv zu verbinden wusste.

Gruß
Thomas

Hallo Antje,

.

Ich bin jetzt bei einer Gruppe junger, „unabhängiger“ Christen
und fühle mich sehr wohl da. Jetzt merke ich allerdings, wie
die Meinungen unter den Christen zu verschiedenen Themen
auseinandergehen

sei froh, dass du in einer Gruppe bist, in der die Meinungen noch auseinandergehen dürfen. Es gibt genug christliche Gruppen, in denen dir deine Meinung vorgeschrieben wird.
Fakt ist, dass es immer schon divergierende Meinungen gab - siehe Petrus und Paulus. Dies deshalb, weil Christentum immer neu interpretiert und erfahren werden muss. Leute, die behaupten, es hätte von Anfang an klare und eindeutige Gebote gegeben, lügen. Schon Jesus sagte: „Ihr wisst, dass den Vätern gesagt wurde … ich aber sage euch …“
Nochmal: Sei froh, dass du woi bist, wo sie dich noch denken lassen!
mfg,
bb

Hallo Antje,

so ist das halt in unseren Kirchen. Sobald du gebraucht wirst,
kannst du sie vergessen. Sie nehmen jahrelang deine Steuer,
wenn du aber wirklich mal die Hilfe eines Pfarrers brauchst -
nix da.

Absolutely right.

Tschuldigung, das stimmt so nicht. Pfarrer (kath. und evang) halten regelmäßig Beratungsstunden ab, es gibt die Telefonseelsorge, es gibt zahllose Beratungsstellen in der Caritas und Diakonie, und erzähl mir nicht, dass die alle nur Däumchen drehen. Ich selber arbeite in einer Diakoniegruppe mit und wir haben schon Leuten in ganz vertrackten Situationen geholfen.
P.S. an Alex: die einzigen, die wirklich nix für andere tun, sind die Zeugen Jehovas, und zwar aus Prinzip, weil ihnen die böse Welt egal ist. also schön stille sein, wenn von Nächstenliebe geredet wird, lieber Alex.

Das tue ich zur Zeit auch (Bin ja noch am Anfang :wink: ). Aber
die Bibel liest sich nunmal nicht in einem Tag, somit, muss
ich zugeben, kenne ich noch nicht ALLE Gebote.

Wenn du sie einmal alle kennst, wirst du feststellen, dass du mit vielen davon nichts mehr anfangen kannst. Oder mächtest du die stadt verlassen, solange du die Regel hast, und dich für unrein erklären? Möchtest du einen Schleier tragen, damit sich keine lüsternen Engel auf dich stürzen? Und wieso wagst du überhaupt selbst in der Bibel zu lesen? Frag gefälligst deinen Mann, wenn du was wissen willst (siehe bei Paulus!) Wenn du keinen Mann hast, Pech gehabt, dann musst du dumm sterben. Und iss ja keine Klippdachse, sonst musst du des Todes sterben.
Es geht nicht darum, jedes obskure Gebötchen zu halten, das irgendwann einmal für ein Wüstenvolk erlassen wurde, sondern den Sinn des Ganzen zu begreifen, sonst verzettelst du dich in absurden Verhaltensweisen, die dir geistlich überhaupt nichts bringen. Halte dich daran:
„Du sollst Gott lieben aus ganzem herzen und deinen Nächsten wie dich selbst, das sind das Gesetz und die Propheten“. (Jesus)
cu,
bb

Hallo antje,

und fand bisher zum Beispiel nichts

zum Thema „Sexualität vor der Ehe“ direkt aus Jesus Mund.
Oder?

wirst auch nichts finden. Jesus äußert sich ein einziges Mal dazu und das vor folgendem Hintergrund: Zu seiner Zeit durfte ein jüdischer Mann seine Frau „aus gewichtigen Gründen“ verstoßen. Nun wurde es geradezu ein Sport herauszufinden welche „gewichtigen Gründe“ man zitieren konnte, um die Alte loszuwerden, wenn sie nicht mehr jung und schön genug war. Vielleicht war die Suppe versalzen? Oder ihre Nase war schief? Oder sie vergaß die Zahnpasta zuzumachen? Nun fragten die Männer Jesus, um von ihm auch ein paar gute Gründe zu erfahren, und er antwortete ihnen offensichtlich ziemlich zornig: Es gäbe überhaupt keinen Grund (später wurde hinzugefügt: außer Prostitution der Ehefrau)
Im übrigen war Jesus an sexuellen Vorschriften nicht sehr interessiert, aber er hatte viel zu sagen zum Thema Habgier, Heuchelei, Selbstgerechtigkeit und Gesetzlichkeit. Heute ist es umgekehrt: Christliche Moral heißt generell „möglichst no sex“. Mit der Habgier etc, haben die meisten Kirchen und Sekten überhaupt keine Probleme.
Z.B. wurde der amerikanische Televangelist Jim Bakker zum Tempel hinausgebuht, weil er ein Quickie mit einer Kirchensekretärin gehabt hatte. Dass derselbe Mann über Jahre hinweg die Ärmsten der Armen mit seinem Spenden-Schmäh geplündert hatte, dass er Fürsorgerentnerinnen für nicht existente „arme Kinder“ spenden ließ und ihnen buchstäblich das Brot vom Mund wegriss, das erntete nur ein mildes Achselzucken. Meine Moral sieht das umgekehrt.
cu,
bb

P.S. Man kann die Bibel zur Begründung für so ziemlich alles heranziehen, wenn man argumentiert, was nicht verboten sei, sei noch lange nicht erlaubt. Mir wurde seinerzeit erklärt, die Bibel sage eindeutig, für Christen sei das Zigarettenrauchen verboten. Natürlich steht nirgends in der Bibel was übers Rauchen. Hier wurde einfach eine kulturelle Sache zum göttlichen Gebot erklärt, weil man selber sie für wichtig hält, und genauso ist es mit dem Sex.