Ich wundere mich einfach, dass je nach Arzt z.B. die Zeit nach einer Schöhnheitsoperation, zur Wundheilung,so unterschiedlich genannt wird. Einer sagt, man könne direkt nach der OP nach Hause,bei einem Anderen muss man noch 5 Tage in der Klinik bleiben.Bei genannter OP handelt es sich um eine Bauchdeckenstraffung, also keine kleine Sache. Wenn das Ganze so runtergespielt wird, muss man doch misstrauisch werden.Ich habe mir gedacht, vielleicht weiss jeman was Näheres, evtl. aus eigener Erfahrung oder hat es bei einer Freundin miterlebt.Diese Leute würde ich gerne ansprechen. Die Aerzte wollen ja schliesslich Geld verdienen, somit versprechen sie das Blaue vom Himmel…
hallo,
nach einer bauchstraffung ist es von vorteil ein paar tage im krankenhaus zu bleiben. ohne verbleib im kh- ist die op ambulant zu betrachten? morgens antreten und abends nach hause- würde ich nicht machen. eine stationäre op mit einen ca.5- 7 tägigen aufenthalt ist anzuraten, wenn es deine kasse zahlt. nach der op kann es sein- was sehr von vorteil ist, das du 2 drainageschläuche hast (li.-re), zum abfließen der wundflüssigkeit und diese bleiben ca 2 tage drin.
lg mucki
Hi!
Zwar keine Bauchdekce aber:
Ich hatte zweimal beim selben Arzt das Vergnügen, Nase und später Kinn. Ein ausgebildeter Plastischer Chirug. Dieser Arzt operiert nur ambulant, d.h. man geht morgens hin, läßt sich schnippeln und läßt sich abends wieder abholen. Bei der Nasensache durfte ich ausnahmsweise dort übernachten, war was Größeres. Ging aber trotzdem problemlos am nächsten Tag heim. Ausgesehen habe ich dabei recht „normal“. Ergebnisse in beiden Fällen sehr zufriedenstellend!
Einige Jahre vorher die erste Nasen-(auch Scheidewand)-OP dagegen war der Hammer: „normaler“ HNO mit Zusatzschulung. Keine Ahnung was der gemacht hat, aber ich sah aus wie 'nach 'nem schlimmen Unfall und hab mich auch so gefühlt. Alles Lila, Rot, Blau! Die verordnete Woche Kranhenhausaufenthalt war aber trotzdem auch schon zu lang, obwohl rein optisch wohl angebracht.
Dies nur so als Beispiel: es kann gut sein, dass der eine Arzt ein Künstler auf seinem Gebiet ist und es tatsächlich schafft, seine Patienten so schonend zu behandeln, dass diese ambulant operiert werden können. Andere Ärzte sind Schlachter… Drum prüfe ganz, ganz, ganz genau, auf wen Du Dich da einlassen würdest! Und am Vertrauen-bilden zum Arzt bist du genauso beteiligt wie er: nämlich auf die Art wie Du an die Sache rangehst und wie kritisch du das Ganze abwägst usw. Ich bin damals z.B. mit zurechtgeschnitzem Nasen-Gips-Abdruck zum Vorgespräch. Sowas kommt sehr selten vor. Verstehst was ich meine?
Gruß
Andrea
Sicherlich spielen monetäre Überlegungen bei Ärzten zunehmend eine Rolle, trotzdem wird das hier mit falschem Schwerpunkt betrachtet: Weder Geld noch blaue Flecken, die einen unschön aussehen lassen, können der Grund für einen stationären Aufenthalt sein!
Stationär bleiben operative Patienten, die einer intensiven Pflege bedürfen, sich also nicht selbst versorgen können, die einer intensiven Schmerztherapie bedürfen oder deren medizinischer Zustand sich rasch ändern kann. Ob das von Fall zu Fall zutrifft kann man eigentlich erst sicher NACH einer OP sagen. Bei ansonsten jungen und gesunden Menschen spricht nichts gegen eine Entlassung am Abend des OP-Tages, wenn sie in die Obhut z.B. des Lebenspartners gegeben werden können. Der Rettungsdienst muss in Deutschland im Notfall innerhalb von 10 Minuten vor Ort sein - das dauert in manchen Kliniken ebenfalls so lang.
Letztlich spricht aus dem Arzt normalerweise aber keine finanzielle Abwägung sondern das Sicherheitsbedürfnis. Eine Patientin mit verblutetem Pulli oder vereiterter Bauchdecke in der Bild-Zeitung und der Schönheitschirurg kann dicht machen.
Wer sich hässlich vorkommt, kann sich ja in ein Hotel einquartieren, was ähnliches haben viele Schönheitskliniken angeschlossen.