Hallöchen,
ich hoffe, ich bin auf dem Psychologie-Brett richtig mit meiner Frage!
Da ich während meines Studiums natürlich viele neue Sachen lernen muss, und mich auch oft mit meinen Kommilitonen über den Lernstoff unterhalte, ist mir folgendes „Phänomen“ aufgefallen:
Typ 1
Es gibt Leute, die können komplizierte Zusammenhänge, z.B. im Bereich Makroökonomik, wo viel mit Rechnen und Koordinatensystemen belegt wird, rein rechnerisch nachvollziehen. Also sie können Dinge praktisch schon anhand einer Rechen-Formel oder einer Funktion erklären und logisch nachvollziehen
Typ 2
Dann gibt es Leute - zu denen ich gehöre - die können mit dem ganzen Formel-Gedöns nix anfangen und haben auch Schwierigkeiten, etwas aus einem Koordinatensystem (also Funktionen z.B.) zu interpretieren.
Ich persönlich brauche immer einen praktischen Bezug und ein Beispiel und kann mir auf diese Weise Sachverhalte logisch erklären.
Gibt es für diese Phänomene wissenschaftlich fundierte Belege oder haben die „Kinder“ einen Namen?
Kann man, wenn man zum Typ 2 gehört, durch Training sich eher zum Typ 1 hin entwickeln oder ist das nun mal so in den Genen festgelegt?
(–> ich komm mir nämlich oft minderbemittelt vor, wenn ichs nicht gleich kapiere, während andere das an Formeln usw. gleich ablesen können)
Ich hoffe, ich konnte es einigermaßen plausibel erklären und man versteht, was ich meine…
Bin gespannt auf Antworten!
Herzliche Grüße
Nasenbaer
Hi
Schön das Sie schon 2 Typen kennengelernt haben , ich komme auf 5 und mehr …
Ich bin Sporttrainer und habe selbst eine komische Eigenart an mir festgestellt .( bereich Kampfkunst )
Ich bekomme einen Ablauf gezeigt , 2 - 3 - 4 mal , versuche ihn nachzumachen und gebe dann so nach dem 20 mal auf , weil es immer misslingt .
lasse die Übung , Übung sein und mache an dem Tag ganz etwas anderes , vergesse diesen Scheiss …
Am nächsten Tag gehe ich unvoreingenommen an die selbe Übung dran und es klappt , fragen Sie mich nicht wiso .
es kommt vor , das ich eine Übung sehe , die im „Kopfkino“ ablaufen lasse , eine Nacht schlafe und es am nächsten Tag steht , als ob ich das Jahrelang trainiert hätte .
als ob ich die Sachen im Schlaf erlerne …
andererseitz kann ich mir rein gar nichts wörtlich auswendig merken , nur Sinngemäss aber nicht wörtlich .
wenn ich damals in der Schule einen Text auswendig lernen sollte , wusste ich schon , wenn ich dran komme : 5
und Sachen , die ich mit meiner Logig nicht begreifbar sind , gehen gar nicht an mich ran , beispielweise Chemieformeln , ich hätte nie Chemiker werden dürfen
Toni
Hallo Toni,
vielen Dank für die Antwort!
Ich bin Sporttrainer und habe selbst eine komische Eigenart an
mir festgestellt .( bereich Kampfkunst )
Ich bekomme einen Ablauf gezeigt , 2 - 3 - 4 mal , versuche
ihn nachzumachen und gebe dann so nach dem 20 mal auf , weil
es immer misslingt .
lasse die Übung , Übung sein und mache an dem Tag ganz etwas
anderes , vergesse diesen Scheiss …
Am nächsten Tag gehe ich unvoreingenommen an die selbe Übung
dran und es klappt , fragen Sie mich nicht wiso .
es kommt vor , das ich eine Übung sehe , die im „Kopfkino“
ablaufen lasse , eine Nacht schlafe und es am nächsten Tag
steht , als ob ich das Jahrelang trainiert hätte .
das hab ich auch schon beobachtet - im Schlaf „festigen“ sich manche Dinge, die man am Tag zuvor versucht hat, in den Kopf zu bekommen!
als ob ich die Sachen im Schlaf erlerne …
andererseitz kann ich mir rein gar nichts wörtlich auswendig
merken , nur Sinngemäss aber :solnicht wörtlich .
Geht mir auch so. Auswändig lernen ist einfach nicht mein Ding. Deshalb habe ich auch mit Definitionen etc. so meine Probleme, wenn sie kompliziert formuliert sind. Ich muss es dann immer in meine eigenen Worte fassen, um es zu verinnerlichen.
und Sachen , die ich mit meiner Logig nicht begreifbar sind ,
gehen gar nicht an mich ran , beispielweise Chemieformeln ,
ich hätte nie Chemiker werden dürfen
dito. Das ist ja der Graus überhaupt! Da sag ich nur Hut ab vor den Leuten, die das gleich schnackeln…
Naja, dafür bin ich halt kreativ *seufz*
LG
Nasenbaer