Gerade habe ich eine Packung bedruckbarer Etiketten gekauft, da sind 25 A4-Blätter mit je 24 Etiketten drin. Diese wollte ich zum Adressendruck nutzen, um die Etiketten auf Briefumschläge aufzukleben. Nun brauche ich jedoch nicht nur meine eigene Adresse, sondern auch die Adresse des Empfängers auf Etiketten. Problem: Die Empfänger sind jedes Mal andere. Lange Rede, kurzer Sinn: Gibt es eine Möglichkeit, mit Word auf ein solches Blatt verschiedene Texte auf die einzelnen Etiketten zu drucken oder kann ich immer nur 24 gleiche Etiketten ausdrucken? Wenn es mit Word nicht geht - gibt es spezielle Etikettendrucksoftware, mit der das möglich ist? Oder hat jemand andere Tipps parat?
Speziell wenn es um Adress-Etiketten geht finde ich die Software „StampIt“ der deutschen Post super, mit der du auch gleich die Frankierung auf die Etiketten drucken kannst. Und natürlich kannst du auch einzelne Etiketten ausdrucken. Von ebay kann man die Adressen auch direkt importieren.
Ansonsten gibt es z.B. von Zweckform auch Software zum Etiketten bedrucken oder bei Data Becker. Aber selbst in Word sollte es möglich sein, eine Tabelle zu erstellen und dann individuell auszufüllen.
wie druckst du denn deine eigene Adresse 25mal auf den Etikettenbogen?
Üblicherweise erstellt man für solche Fälle in Word eine Tabelle (die so formatiert wird, daß sie nicht mitgedruckt wird).
Die Tabelle paßt man auf die Etiketten an, und dann kann man nach Lust und Laune die Zellen der Tabelle ausfüllen. Ob man da nun 25mal die gleiche Adresse, jedesmal eine andere Adresse einträgt ist relativ egal.
Hast du einen Laserdrucker oder einen Tintenstrahldrucker?
Falls du einen Laserdrucker hast könnte es Probleme geben, wenn du den Etikettenbogen nicht auf einmal bedruckst, sondern immer nur ein Etikett auf einmal. Durch die Fixiereinheit wird das bedruckte Papier erhitzt, ein paarmal macht das dem Etikettenkleber nichts aus, aber 20mal würde ich die Etiketten nicht erhitzen.
wie druckst du denn deine eigene Adresse 25mal auf den
Etikettenbogen?
Es gibt doch im MS Word diesen speziellen Etikettendruck (Extras --> Briefe und Sendungen --> Umschläge und Etiketten), wo verschiedene Formate schon voreingestellt sind. Aber mir ist gerade aufgefallen, dass man dort tatsächlich auch Einzeletiketten drucken und ihre Position angeben kann. Insofern hat sich dieser Teil meiner Frage erledigt.
Hast du einen Laserdrucker oder einen Tintenstrahldrucker?
Tintenstrahldrucker
Als Verarbeitungshinweis auf der Verpackung der Etiketten steht aber: „Der Etikettenbogen darf nur einmal durch das Gerät laufen, insbesondere wenn bereits Etiketten vom Trägerpapier abgelöst sind.“
Warum ist das so? Oder ist das nur zur Absicherung des Herstellers, muss aber vom Nutzer nicht unbedingt beachtet werden?
Denn es wäre schon praktisch, nicht gleich das ganze Blatt zu bedrucken, sondern wenn ich gerade eine Etikette brauche, diese auszudrucken. Immerhin kann ich nicht von vornherein wissen, welche 24 Briefe ich als nächstes versende. Deshalb würde ich mich hierzu über eine Antwort freuen.
Als Verarbeitungshinweis auf der Verpackung der Etiketten
steht aber: „Der Etikettenbogen darf nur einmal durch
das Gerät laufen, insbesondere wenn bereits Etiketten vom
Trägerpapier abgelöst sind.“
Warum ist das so?
Hallo Anja,
wenn du häufiger mal damit zu tun bekommen hast Etiketten aus Druckwerken herauszufummeln, deren Oberkante sich beim Biegen um die Walze gelöst hat und die dann wie mit der Etikettiermaschine sauber in den Drucke geklebt worden sind (du glaubst gar nicht wie präzise sich so ein Etikett an der unmöglichsten Stelle des Druckwerks mit der Oberkante verfängt und dann im Halbkreis vom Papier löst und gegen möglichst fummelig auszubauende hakelige Teile des Druckwerks geklebt werden kann), würdest du die Frage nicht stellen.
Ganz im Ernst, die paar Etiketten sind es nicht wert, hierfür eine komplette Demontage des Druckers zu riskieren. Also vielleicht nicht nur ein Durchgang durch den Drucker, aber sobald die Oberkanten der Etiketten beim Biegetest nicht mehr absolut fest kleben, ist Schluss.
Beim Tintenstrahler ist die Sache nicht ganz so wild, weil dieser den Kleber nicht durch Wärme aufweicht, beim Laser wird es so richtig heikel.
Gruß vom Wiz, der auch mal nicht lasergeeignete Folien in kleinen verkrümelten schwarzen Grieseln aus Druckern entfernen durfte