Hallo Experten,
ich habe eine Frage, von der weiss das man mir böses unterstellen könnte.
Darum vorab: Es geht mir wirklich nur um Verstehen. Ich könnte eine hier gewonnene Erkenntnis nicht gerichtlich nutzen, würde mich aber helfen nachsichtiger zu sein.
Zum Fall:
Meine Frau hat sich getrennt.
Im Zuge der familiengerichtlichen Auseinandersetzungen wurden seitens meiner Frau böse Anschuldigungen gegen mich erhoben, bis hin zu Straftaten á la Diebstahl, hacken etc.
Ich war deshalb extrem sauer auf meine Frau, weil ich ihr böse Absicht unterstellte.
Dies auch deshalb, weil der Großteil der Anschuldigungen leicht überprüft werden könnte, z.B. die Behauptung ich hätte mich nie um Haushalt und die Kinder gekümmert. Als Beleg für diese Behauptung führt sie an, das wir sogar ein Au Pair haben mussten, obwohl ich zu Hause gewesen sei. Nachweislich war ich aber zum Zeitpunkt als das AuPair bei uns war beruflich in einem anderen europ. Land.
Oder ich soll angeblich gedroht haben sie und die Kinder umzubringen und sie zog deshalb bei Nacht und Nebel mit den Kindern aus.
Zwei Tage später aber brachte sie mir den Jüngsten ( 5 Jahre) damit ich mit ihm über Silvester wegfahren konnte. Belegbar.
Mitunter widerspricht sie sich selber in ihren Aussagen.
So habe ich mich nie um Arbeit bemüht, dann aber mäkelt sie ich sei jeden Nachmittag arbeiten gewesen oder kritisiert meine Kündigung im Unternehmen, für das ich im Ausland war.
Sie sieht in mir jemanden, für den sie jahrelang nur bezahlt hat und keine Gegenleistung bekam.
Es gibt noch einige weitere Bespiele. Diese wurden mir aber alle seitens ihres Anwaltes über das Gericht kenntlich.
Gestern nun, trafen wir uns bei einem Familiengutachter. Während unser gemeinsamer Sohn vom Gutachter befragt wurde, sprach mich meine Frau an, die ich nach den ganzen haltlosen, weil widerlegbaren, Vorwürfen nicht mehr sprechen wollte.
Dort unterstellte sie mir dann ich hätte einen Meineid geschworen als ich eine eidesstattliche Versicherung abgab, das wir zu Beginn unseres Zusammenlebens nur ein Auto besaßen und ich nur bedingt mobil gewesen sei.
Tatsächlich gab es einen Motorroller.
Meine Frau behauptete aber nun sie habe mir diesen Roller bei Händler XY (lokaler Händler am Wohnort) gekauft.
Dabei war sie ernsthaft erbost! Anschliessend negierte sie voller Inbrunst eine bestimmte eMail geschrieben zu haben, obwohl es sowohl für ihre erste Behauptung, als auch für die eMail klare Beweise für einen anderen Sachverhalt gibt.
So habe ich den besagten Roller von Geld bezahlt, den ich von der Versicherung für einen vorher gestohlenen Roller erhalten habe und habe diesen auch nachweislich bei einem Händler, lange vor unserem Zusammenzug, ca. 300 km entfernt vom „Händler“ meiner Frau gekauft.
Ich kam zu dem Schluß, dass sie wirklich glaubt, was sie behauptet.
Aber wie ist das möglich?
Gibt es sowas wie eine verschobene Realität?
Angefangen haben unsere Probleme, nachdem bei meiner Frau im dritten Monat einer Schwangerschaft der Tod des Fötus festgestellt wurde.
Gibt sie mir vielleicht unbewusst hierfür die Schuld (immerhin habe ich sie geschwängert und „gezwungen“ ins Krankenhaus zu fahren).
Sind diese Anschuldigungen Stellvertreter?
Ich möchte meiner Frau, wenn es so sein könnte, wirklich helfen!!!
Gruß
Bori