Hallo,
Ja stimmt, ich drücke mich komisch aus heute - sorry.
naja, passiert bei fiktiven Geschichten schon mal.
Also zwei der Häuser haben je zwei Wohnungen, welche vermietet sind - Die Mieteinnahmen reichen aber nicht um die Tilgung der Kredite zu decken, daher muss die Mutter noch etwas dazuzahlen.
Auch wenn ich mich wiederhole, Tilgungen reduzieren nicht die Steuerlast.
Es geht darum, ob die Tochter bei Übertragung der Immobilien einen Vorteil bei der Einkommenssteuer hätte, da es ja ein Verlust aus Vermietung darstellt.
Wenn dem so ist, ja. Aber bitte von den Raten den Tilgungsanteil abziehen. Nur wenn dann noch ein Verlust rauskommt, kann der überhaupt die eigene Steuerlast senken.
Derzeit werden die Kredite allein von der Mutter bedient, bei einem Übertrag würden auch die Kredite auf den Namen der Tochter laufen, korrekt?
Dazu hat Nordlicht schon einen berechtigten Einwand gebracht. Auf jeden Fall sind das zwei paar Schuhe. Allerdings spräche einiges dafür, dass die Bank da mitmacht, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Möglicherweise ist die Angelegenheit aber auch Anlass (oder es steht ohnehin bald an) die laufende Finanzierung zu überprüfen und sich nach besseren (Anschluss)Finanzierungen umzusehen.
Das dritte Haus wird als Einfamilienhaus genutzt, darin wohnt die Mutter selbst, die Tochter zur Miete.
Also eher zwei Familien? Und wenn es der Tochter gehört, kann sie sich selbst natürlich nur schwer Miete zahlen und auch keine Verluste aus negativen Einkünften aus Vermietung geltend machen.
Möglicherweise macht es mehr Sinn, nur die beiden anderen Immobilien zu übertragen/verkaufen oder eine andere Verteilung innerhalb der Familie (evtl. Kinder/Ehegatte) anzustreben und die selbbewohnte Immobilie schuldenfrei zu machen und dafür die Kredite bei den vermieteten Objekten zu erhöhen.
Ist natürlich auch eine Frage, wie die Finanzierungen laufen und/oder ob die Banken da mitspielen.
Alles etwas komplex, da nicht nur die momentan und zukünftige Einkommenssteuerbelastung, sondern noch weitere Aspekte beachtet werden sollten. Denkbares Szenario wäre etwa, dass ein Kredit nicht bedient werden kann und man in die Insolvenz/Zwangsvollstreckung/wasweißich kommt und plötzlich sind alle drei Immobilien weg. Da nützt dann die schönste Steuergestaltung nichts. Wenn dann aber das schuldenfreie Haus Kind oder Ehegatten gehört, hat man wenigstens noch das.
Ich denke, Steuerberater können bei entsprechender Anweisung ein Konzept erarbeiten, welches alle Aspekte berücksichtigt und insofern optimal wäre.
Grüße