Versehentliche Datenlöschung auf Dienstnotebook

Hallo…

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen sammeln können.
Ende Dezember habe ich den Arbeitsvertrag bei meinem alten Arbeitgeber fristgerecht gekündigt.
Im Bereich der technischen Leitung wurde mir ein Notebook gestellt, welches dienstlich und privat genutzt werden konnte. Hatte also Administratorrechte.

Nun sollte ich das Notebook vorzeitig zurückgeben, um es für meinen Nachfolger in der EDV runderneuern zu lassen.
Nun hatte ich recht wenig Zeit um meine diversen privaten Dateien, Mails und Programme zu löschen bzw. zu deinstallieren. Leider kam es dabei vermehrt zu Fehlermeldungen und Abstürzen, sodass Windows nur noch im blue screen startete. Reparatur funktionierte nicht und ins Windows kam ich nicht mehr rein. Daher entschloss ich mich die Partition zu löschen.

Jetzt kam ein bitterböser Brief, wie ich es mir erlauben konnte die Daten zu löschen, es sei betriebliches geistiges Eigentum, etc.

Was kann mir nun passieren, für den Fall dass es zu einer Anklage kommt?

Vielen Dank und beste Grüße

Geordy

Was passieren kann, weiß ich auch nicht. Doch der Vorwurf ist berechtigt! Privates Nutzungsrecht und Administratorrechte heißt nicht, dass man so mit einem fremden Rechner und fremden Daten umgehen kann. Ich sage das auch, weil ich selbst erst vor vier Wochen ein ähnliches Problem hatte und meinen Rechner völlig neu aufsetzen musste (dabei bin ich als Selbstständiger nur mir selbst gegenüber verantwortlich). Dass vorher alle Daten gesichert waren, sollte ja wohl selbstverständlich sein, erst recht für jemanden mit Admin-Rechten. Und wenn Du schon nicht vorgesorgt hattest, dann hättest Du Dich wenigstens mit der Firma abstimmen müssen. Ich könnte mir schon eine Schadenersatzklage vorstellen. Ob es auch arbeitsrechtliche Konsequenzen gibt, steht auf einem anderen Blatt - wäre aber auch berechtigt. Da kann ich nur empfehlen, sofort gemeinsam mit der Firma nach Schadensbegrenzung und einer Lösung suchen.

Ernst-Erwin