Versicherung für den Pflegefall?

Hallo,

ich habe eine Frage zur Altersvorsorge.

Fall:

Jemand (30 Jahre) möchte etwas für seine Altersvorsorge tun.

Aber für die Rentenzeit, solange er noch alleine zurecht kommt, hat er genug vorgesorgt. Da wird nicht unbedingt noch eine zusätzliche Rentenversicherung benötigt, da er auch ein eigenes Haus hat und so von der gesetzlichen Rentenversicherung gut leben kann.

Aber für den Fall, daß er mal in ein Wohn- oder Pflegeheim möchte, würde er gerne noch zusätzlich etwas tun, um sich in dem Fall ein schickes Heim aussuchen zu können und nicht das erstbeste nehmen muß.

Welche Versicherung ist da am besten?
Oder ist doch eine zusätzliche Rentenversicherung, die man dann ab einem bestimmtem Alter gezahlt bekommt am besten?

Vielen Dank :smile:

Aber für die Rentenzeit, solange er noch alleine zurecht
kommt, hat er genug vorgesorgt. Da wird nicht unbedingt noch
eine zusätzliche Rentenversicherung benötigt, da er auch ein
eigenes Haus hat und so von der gesetzlichen
Rentenversicherung gut leben kann.

Rentenversicherung - 40% von netto als Absicherung in über 30 Jahren??? Davon können SDie gut leben???

Aber für den Fall, daß er mal in ein Wohn- oder Pflegeheim
möchte, würde er gerne noch zusätzlich etwas tun, um sich in
dem Fall ein schickes Heim aussuchen zu können und nicht das
erstbeste nehmen muß.

Pflegeergänzungsversicherung - Humanis oder eine private Rentenversicherung!

Welche Versicherung ist da am besten?

Gibt es grundsätzlich nicht - die eine richtige und beste Lösung!

Oder ist doch eine zusätzliche Rentenversicherung, die man
dann ab einem bestimmtem Alter gezahlt bekommt am besten?

Das wäre eine Möglichkeit!

Beratung tut Not - und das geht nicht in einem Forum!

Thorulf Müller

[email protected]

Aber für den Fall, daß er mal in ein Wohn- oder Pflegeheim
möchte, würde er gerne noch zusätzlich etwas tun, um sich in
dem Fall ein schickes Heim aussuchen zu können und nicht das
erstbeste nehmen muß.

Für diesen Fall kann man ein sogenanntes Pflegetagegeld versichern. Das wird ausgezahlt, wenn man als pflegebedürftig eingestuft wird.

Oder ist doch eine zusätzliche Rentenversicherung, die man
dann ab einem bestimmtem Alter gezahlt bekommt am besten?

Auch das wäre eine Maßnahme.

Hallo,

ich habe eine Frage zur Altersvorsorge.

Fall:

Jemand (30 Jahre) möchte etwas für seine Altersvorsorge tun.

Aber für die Rentenzeit, solange er noch alleine zurecht
kommt, hat er genug vorgesorgt. Da wird nicht unbedingt noch
eine zusätzliche Rentenversicherung benötigt, da er auch ein
eigenes Haus hat und so von der gesetzlichen
Rentenversicherung gut leben kann.

Hallo,

da mache ich mal ein kleines Fragezeichen dran, da das Rentenniveau in 30 Jharen nach jetzigem Ausblick schon nur bei ca 40 % liegt. Zukünftige Grausamkeiten noch gar nicht berücksichtigt. Straffes Arbeiten vorausgesetzt. Kinder und ähnliche Zeiten mit niedrigen oder gar keinen Beiträgen mal gar nicht eingerechnet. Inflation ist auch noch zu beachten…wenn es nach diesen Überlegungen die man anstellt auch noch auskömmlich erscheint, dann ok.

Aber für den Fall, daß er mal in ein Wohn- oder Pflegeheim
möchte, würde er gerne noch zusätzlich etwas tun, um sich in
dem Fall ein schickes Heim aussuchen zu können und nicht das
erstbeste nehmen muß.

Welche Versicherung ist da am besten?
Oder ist doch eine zusätzliche Rentenversicherung, die man
dann ab einem bestimmtem Alter gezahlt bekommt am besten?

Beides ist möglich. Es gibt Pflegezusatzversicherungen, die für solche Fälle abgeschlossen werden können. Rentenversicherungen erfüllen unter Umständen auch diesen Zweck, da man ja das Geld dann zur Verfügung hat. Ein positiver Aspekt an einer Rentenversicherung ist sicherlich, daß ich das Geld auch bekomme, wenn ich es nicht für eine Pflege oder ähnliches brauche und es dann zu meiner freien Verfügung habe. Nachteil ist wahrscheinlich, daß eine „nette“ Rentenversicherung mit höheren Kosten (Prämie) zu Buche schlägt. Mein Tipp: Das für und wieder abwägen und vor allem ausführlich beraten lassen und die Varianten vernünftig durchrechnen.

mfG Michael Rasche

Vielen Dank :smile:

Rentenversicherung - 40% von netto als Absicherung in über 30
Jahren??? Davon können SDie gut leben???

Wenn man z.B. 1.500 netto hat, dann sind das 600€ Rente monatlich.
Da kann man doch locker von leben, wenn man keine Miete zahlen muß, oder nicht?

Wir erinnern uns was mal vor nur ganz kurzer Zeit 600 DM wert waren.
Und heute???
Also mich würde die Vorstellung erschrecken trotz meines bezahlten Hausses in 25 Jahren nur 600 Euro zu haben. weil ich auch ein Haus heizen muss, Strom brauche, kleine Reperaturen habe, Abgaben und sonstiges für ein Haus bezahlen muss, Essen, trinken und mich anziehen möchte, mit 65 auch noch Auto fahren möchte (ok, das wissen wir nicht ob wir uns das dann überhaupt noch leisten können :frowning:((, Gerne auch nochmal die Zeit als Rentner nutzen möchte um in den Urlaub zu fahren, mal ins Kino, Theater oder sonstwas anderes gehen möchte. Also gar nicht mal so ungewöhnliche und ausgefallene teure Dinge…

Überleben kann man damit vielleicht, aber Spass am Leben???

Zugegeben eine sehr subjektive Antwort.

Gruß Michael Rasche

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Hallo,

Wenn man z.B. 1.500 netto hat, dann sind das 600€ Rente
monatlich.
Da kann man doch locker von leben, wenn man keine Miete zahlen
muß, oder nicht?

Ja klar - das Haus sollte nie repariert, nicht geheizt werden und niemals an öffentlichen Umlagen beteiligt sein.

Eine Frage der Größe des Hauses - wenn es „groß“ genug ist, dann bruachen Sie aber auch keine Pflegeversicherung!

Und selbst dann, wären 600 Euro Netto nicht für jeden denkbar. Damit könnte ich ja noch nicht einmal ein Auto finanzieren, geschweige Unterhalten.

Aber jeder hat andere Ansprüche!

Wenn Ihnen die 600 reichen, dann ist das doch o.k.

Wenn Ihnen Pflege Sorge bereitet, dann schließen Sie eine Pflegeergänzung ab!

Thorulf Müller

[email protected]

Aber es gibt doch so viele Leute, die überhaupt gar nicht ans Alter denken.

Meine Kollegin ist 50, unverheiratet, keine Kinder, verdient nicht gut, muß Miete zahlen, kommt gerade so mit ihrem Gehalt über die Runden, hat überhaupt keine zusätzlichen Versicherungen.

Wie macht die das denn später im Rentenalter?
Und wie macht die das, wenn die mal Pflegebedürftig wird?
Die ist doch dann irgendwann mal in einem genauso schickem Pflegeheim wie jemand, der sein Leben lang für das Alter vorgesorgt und gespart hat oder?

Aber es gibt doch so viele Leute, die überhaupt gar nicht ans
Alter denken.

Ehrlich gesagt - nichts aber - Alle haben Ihnen hier nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit geschrieben. Es ist fakt - dass die Höhe der Renten für zukünfige Renter nicht mehr zu halten ist. Das sollte jedem klar sein. Ein Haus ist ein Anfang - aber man sollte aber trotzdem was fürs Alter machen.

Meine Kollegin ist 50, unverheiratet, keine Kinder, verdient
nicht gut, muß Miete zahlen, kommt gerade so mit ihrem Gehalt
über die Runden, hat überhaupt keine zusätzlichen
Versicherungen.

Leider gehört Ihre Kollegin zu dem Kreis die es im Alter am schwersten treffen wird. Sie hatte wahrscheinlich geglaubt die Renten sind sicher … seit diesem Jahr ist es amtlich das es ja nicht so ist.

Wie macht die das denn später im Rentenalter?

Das sage ich nur - der Weg in die Altersarmut ist vorprogramiert.
Leider wird es in Zukunft viele Frauen treffen, da man immer nur den Ernährer absichert - das ist auch heute noch meistens der Mann.

Und wie macht die das, wenn die mal Pflegebedürftig wird?

Sollte es doch nächste Angehörige geben, dann müssen diese den Rest tragen. Ansonsten geht alles drauf was sie hat.

Die ist doch dann irgendwann mal in einem genauso schickem
Pflegeheim wie jemand, der sein Leben lang für das Alter
vorgesorgt und gespart hat oder?

Sorry - wenn ich so was lese - dann fällt mir die Kinnlade runter bis auf einen festen Untergrund. Solch eine Einstellung glaube ich nicht.

In ein Pflegeheim kommt man nicht sofort. Das ist meisten nur die letzte Station vor dem Tot. Bis dahin wird man noch einige Rechnung zahlen müssen. Und wenn ich an die steigende Lebenserwartung bzw. auch an die längere Lebenserwartung von Frauen denke - dann können das ziemlich viele Rechnung sein.

Mein Rat mach was für die Rente und sorge mit einer Pflegezusatz-versicherung für den Fall der Fälle vor. Der Fall kann auch vor der Rente eintreten - hast Du schon an eine Berufsunfähigkeitsrente gedacht.

Mfg Raumpilot

PS. Bedenke auch die Pflegezusatz muß solange gezahlt werden bis der Pflegefall eintritt - das ist nur einer der monatlichen Rechnungen.

In ein Pflegeheim kommt man nicht sofort. Das ist meisten nur
die letzte Station vor dem Tot.

Dann ist es kein Pflegheim, sondern ein Hospiz!

Bis dahin wird man noch einige
Rechnung zahlen müssen.

>Ja, für Pflege - und teuer ist nicht das Heim, sondern die ambulante Pflege in Stufe II zuhause! Vergl. auch www.destatis.de

Und wenn ich an die steigende
Lebenserwartung bzw. auch an die längere Lebenserwartung von
Frauen denke - dann können das ziemlich viele Rechnung sein.

Für Pflege!

hast Du schon an eine
Berufsunfähigkeitsrente gedacht.

sehr wichtig!

PS. Bedenke auch die Pflegezusatz muß solange gezahlt werden
bis der Pflegefall eintritt - das ist nur einer der
monatlichen Rechnungen.

und das ist nicht richtig (aber auch nicht falsch) - eine Frage der vertraglichen Regelung!

Thorulf Müller

[email protected]

Hallo nochmal

Zu deiner Kollegin: Im Endeffekt zahlt der Steuer- oder Abgabenzahler bei ihr das allernötigste, nachdem sie blank ist bis auf die Knochen. Kinder und ähnliche werden natürlich auch um Ihr Vermögen erleichtert. Jetzt könnte man sagen, ok, dann komme ich ja noch unter, aber wer sagt uns, daß man im Alter nicht aufgrund der dann vielleicht nicht mehr vorhandenen Zahlungsfähigkeit des Staates nicht vielleicht doch auf der Straße liegt und bettelt. Siehe ärmere Länder als Deutschland und von der Generation, die dann unter Steuern und Abgaben ächzt in die Hölle gewünscht wird.
Ich meine nicht, daß man jeden cent den man verdient für das Alter aufsparen muss, aber ein bißchen gesunder Menchenverstand sollte uns schon sagen, daß es nicht ohne private Initiative geht…wir stöhnen über Abgaben (du wahrscheinlich wie jeder andere auch) unteranderem wegen dieser Einstellung. Das soll nicht heissen daß es der einzige Grund ist für die Situation in Deutschland,aber es trägt dazu bei…

mfg Michael Rasche

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Die ist doch dann irgendwann mal in einem genauso schickem
Pflegeheim wie jemand, der sein Leben lang für das Alter
vorgesorgt und gespart hat oder?

Sorry - wenn ich so was lese - dann fällt mir die Kinnlade
runter bis auf einen festen Untergrund. Solch eine Einstellung
glaube ich nicht.

Das ist ja nicht meine Einstellung. Sonst würde ich mich doch nicht für eine Versicherung im Pflegefall interessieren.
Aber ist es denn nicht so?
Wenn ein Mensch pflegebedürftig ist, keine Angehörigen hat, kein Vermögen hat, in jungen Jahren keine Altersvorsorge gemacht hat, sondern alles verlebt hat, der kommt in genauso ein Pflegeheim, wo auch alte Leute sind, die ihr Leben lang gespart haben und deren Vermögen jetzt durch die Pflegebedürftigkeit drauf geht, oder nicht?

Ich meine nicht, daß man jeden cent den man verdient für das
Alter aufsparen muss, aber ein bißchen gesunder
Menchenverstand sollte uns schon sagen, daß es nicht ohne
private Initiative geht…wir stöhnen über Abgaben (du
wahrscheinlich wie jeder andere auch) unteranderem wegen
dieser Einstellung. Das soll nicht heissen daß es der einzige
Grund ist für die Situation in Deutschland,aber es trägt dazu
bei…

Genau, so sehe ich das auch.

Wenn man nun 150.000€ zu Verfügung hat.
Was ist die besser Altersvorsorge:
1: Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag?
2: Immobilie kaufen und vermieten?
3: Aktien oder sowas?

Das ist ja nicht meine Einstellung. Sonst würde ich mich doch
nicht für eine Versicherung im Pflegefall interessieren.
Aber ist es denn nicht so?
Wenn ein Mensch pflegebedürftig ist, keine Angehörigen hat,
kein Vermögen hat, in jungen Jahren keine Altersvorsorge
gemacht hat, sondern alles verlebt hat, der kommt in genauso
ein Pflegeheim, wo auch alte Leute sind, die ihr Leben lang
gespart haben und deren Vermögen jetzt durch die
Pflegebedürftigkeit drauf geht, oder nicht?

Klar, aber es gibt zum einen gute und weniger gute Heime und zum Anderen Menschen, die auf Kosten des Sozialstaat (soweit wir den noch haben bzw. je hatten) leben oder nicht!

Guten morgen,

kann man so nicht beantworten.
Das hängt auch von vielen Faktoren ab u.a.:

  • Lebens (z.B. Kinder)planung
  • Berufsplanung
  • jetziges Alter
  • fianzielle Situation und Möglichkeiten

jede dieser Anlagen hat seine Vor- und Nachteile. Rentenversicherung bringt dir eine Garantie auf dein Geld und eine vernünftige Rendite.

Das Haus was man jetzt kauft bringt zusätzliche Einnahmen, aber auch Kosten. Ich kann es auch im Alter - hoffentlich zu einem guten Preis, wenn ich eine zukunftsträchtige Lage habe - verkaufen, und habe dann Mittel für meine persönlichen Bedürfnisse.

Aktien haben natürlich über eine längere Laufzeit eine hohe Renditechance, aber bergen auch Verlustrisiken.

Die ideale Strategie ist natürlich wieder mal von allem etwas…

Ich würde dir wirklich empfehlen, dich ausführlich beraten zu lassen und das nicht nur von einem Berater, Vermittler oder Makler. Jede deiner Varianten muss ja auch auf deine steuerliche Situation zugeschnitten sein, z.B. Mitnahme von staatlicher Förderung soweit das möglich ist. allerdings sprengt das hier im Forum den Rahmen. Wenn du konkrete Angebote hast, kann man die Fragen dazu sicherlich hier analysieren oder gerne auch per E-mail.

Schönen Gruß …Michael Rasche

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]