meine Frau ist 47 Jahre alt, berufstätig und reitet in ihrer Freizeit (keine Turniere o.ä., nur einfaches Wald- und Wiesenreiten). Da ein Reitunfall nie ganz auszuschließen ist und dessen Folgen mit zunehmendem Alter immer schwerwiegender sein können, möchten wir eine entsprechende Unfall- (Lebens-?)Versicherung abschließen.
Meine Frage:
Welche Art der Versicherung und welche Versicherungssumme sind zweckmäßig, ohne daß uns gleich ein überteuertes „Rundum-sorglos-Paket“ aufs Auge gedrückt wird?
hallo Frank,
gaaaanz einfach…
Nimm eine UV mit mindestens 500 % Progression und schließe 100000 Euro ab.
Dann erhält Deine Frau, sollte sie wirklich schwer verunfallen (das kommt beim Pferdesport leider vor) 500.000 Euro ausbezahlt. Die angelegt zu durchschnittlich 6 % ergibt eine Zinsrente von 2500. Damit kann ein Vollinvalide evtl. leben. Ist die Invalidität geringer, gibts natürlich weniger.
Der Beitrag dürfte so um die 11-12 Euro mtl. kosten.
Grüße
Raimund
Welche Art der Versicherung und welche Versicherungssumme sind
zweckmäßig, ohne daß uns gleich ein überteuertes
„Rundum-sorglos-Paket“ aufs Auge gedrückt wird?
eine normale Unfallversicherung mit Krankenhaustagegeld und evtl. Dynamik würde reichen - aber extra nachfragen ob Reitunfälle versichert sind.
Ich habe eine Unfallversicherung über den Bund der Versicherten abgeschlossen ist eine Gruppenversicherung und schon dadurch gnadenlos günstig. Schau mal bei http://www.bundderversicherten.de/ dort gibt es alle möglichen Versicherungsvergleiche (für alle) und die Gruppenversicherung (für Mitglieder)
Ansonsten gibt es noch eine auf Reiter/pferde/undalleswasdamitzutunhat spezialisierte Versicherungsagentur mit sehr gutem Ruf … das ist die Agentur Kaupp in Stuttgart (die sind seriös, quatschen einem nichts unnötiges auf und die Versicherungen sind auch sehr günstig) … ihre Webseite : http://www.agentur-kaupp.de/index.html
Unfallversicherung mit einer Grundsumme von 100.000 € und 500% Progession (laß dir die Steigerungen erklären, es gibt Unterschiede), eine Rente bei Unfall von 1000 € oder mehr je nach Anspruch, Krankenhaustagegeld 50 €, Kosmetische OP, Bergungskosten und Kurbeihilfe.
Leider sind Reitunfälle an der Tagesordnung. Meist fallen diese auch sehr böse aus. Erspar mir das anführen von Bsp. Nimms so hin.
Dadurch ist ein hoher Kapitalbedarf da, den du nur durch die Unfallversicherung ausgleichen kannst. Umbauten, Pflege, etc.
mhh… so doll find ich das ganze jetzt nicht, was der BdV im Bereich der UV anbietet.
Ein guter Makler bekommt da noch ein paar mehr Klauseln rein und das bei noch etwas anderen Prämien. Ohne Monatsbeitrag/Jahresgebühr oder sonstigen Nacherhebungsgebühren.
Hallo Marco,
du brauchst nur zu sagen, dass Du unabhängig und nur zum Wohle des Kunden arbeitest und auch sonst nichts daran verdienst und schon hast Du einen Messias-Ruf.
diesen Ruf hatten früher auch die Banken… ein bisschen heute noch.
Grüße
Raimund