Ich bin auf der Suche nach einer Versicherung, die das Risiko einer Investitionsentscheidung absichert. Ich möchte eine eigens entwickelte Strategie für den Devisenmarkt verfolgen und muß dazu natürlich eine Menge Geld an eine Devisenbroker weiterreichen, bei dem ich dann Devisen handeln kann. Üblicherweise geht die Einlage, die ich an den Broker einzahle, in dessen Kapital über. Sollte der Broker nun Bankrott gehen, hätte ich natürlich übliche Zahlungsansprüche - man weiß aber, daß dies eine langwierige, wenn nicht gar am Ende erfolglose Angelegenheit sein kann.
Ich möchte nun diese Einlage versichern lassen, d.h im Insolvenzfall des Brokers sollte die Versicherung in Anspruch genommen werden können.
Also diese Aussage ist natürlich etwas mager, auch wenn sie im Ergebnis möglicherweise stimmt. Jedes Risiko ist grundsätzlich versicherbar (z. B. auch die Tüten von Samantha Fox), daher mein Rat:
Wende Dich an einen der „großen“ Makler (einer heißt zB ähnlich wie ein deutscher Energie-Konzern), dort findest Du Spezialisten für Kreditversicherungen, wo ich Dein Problem mal grob einordnen würde.
Wichtig: die werden vermutlich ALLES von Dir haben wollen, also sprich Informationen über Dein gesamtes Geschäftskonzept.
Es kann natürlich sein, dass die Vers.-Prämie (wenn es dann dazu kommt) die von Dir erwartetete Rendite ordentlich eindampft…
Wende Dich an einen der „großen“ Makler (einer heißt zB
ähnlich wie ein deutscher Energie-Konzern), dort findest Du
Spezialisten für Kreditversicherungen, wo ich Dein Problem mal
grob einordnen würde.
Wichtig: die werden vermutlich ALLES von Dir haben wollen,
also sprich Informationen über Dein gesamtes Geschäftskonzept.
Es kann natürlich sein, dass die Vers.-Prämie (wenn es dann
dazu kommt) die von Dir erwartetete Rendite ordentlich
eindampft…
Vielen Dank. Weitere Nachforschungen haben ergeben, dass es eine Vermögenschadenrechtsschutzversicherung gibt, die auch Privatleute abschließen können. Ich werde jetzt abklären, ob diese meinen Ansprüchen genügt.
Eine Rechtsschutzversicehrung bezahlt im Allgemeinen einen
Rechtsstreit, sie ersetzt keine materiellen Verluste.
Hallo Andreas,
Nordlicht hat m. E. recht. Ich empfehle daher weiterhin, das ganze über einen Makler prüfen zu lassen (und ggf. dort abzuschließen, denn Du bist auf Faxhexpertise angewiesen).
Hallo, vergebliche Liebesmühe - gibt´s nicht!
Beispiel: Ich investiere in einige Runden Spielbank. Zahle wohl einen sehr hohen Versicherungsbeitrages im Falle des „Nichterfolges“, sagen wir mal 60% des Einsatzes. Dann verlier ich alles - kein Problem, die Versicherung zahlt mir ja den Einsatz wieder zurück!
Das würde sich ja Zocken ohne Risoko nennen!
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Hallo, vergebliche Liebesmühe - gibt´s nicht!
Beispiel: Ich investiere in einige Runden Spielbank. Zahle
wohl einen sehr hohen Versicherungsbeitrages im Falle des
„Nichterfolges“, sagen wir mal 60% des Einsatzes. Dann verlier
ich alles - kein Problem, die Versicherung zahlt mir ja den
Einsatz wieder zurück!
Das würde sich ja Zocken ohne Risoko nennen!
Hey coolio,
du glaubst ja gar nicht, gegen was man sich versichern lassen kann!
Ohnmacht im Kreißsaal
Entführung durch Aliens
Pech in der Ehe
auch das von Dir herangezogene Pech im Glückspiel gibt’s was!
Ich schließe mich hier an: für die richtige Prämie wird alles versichert.
Auch „wer wird millionär“ war mal versichert (sprich: RTL hat eine Vers. abgeschlossen „gegen“ die Gewinne) und mit der D+O-Vers. haben wir doch seit Jahren ein prominentes Beispiel von kuriosen Deckungen.
Guten Tag Masch,
ich stimme Ihnen zu. Es gibt kaum eine Blödheit, für die man
gegen entsprechende Prämie - nicht doch ein bereitwilliges
Konsortium an der Versicherungsbörse findet, das sich darauf einläßt.
Nur lassen sich die Risiken bei aller Abgedrehtheit eben noch dem
Bereich des Zufalls und dem Gesetz der großen Zahl zuordnen.
Beim Unternehmenserfolg - darum ging es ursprünglich - liegen die
Dinge etwas anders. Ließe sich dieser bei vertretbarem Prämienaufwand
und das heißt bei dann noch positivem Geschäftsergebnis schlankweg
versichern, bräuchten wir keine Unternehmer mehr sondern nur noch
Dummdalben, die ihren eigenen Namen schreiben können.
Für den Unternehmenserfolg stehen ja dann in jedem Fall die
Versicherungsunternehmen ein. Das wäre dann sozusagen das
ultimative Geschäftsmodell, um jeden Einwohner in Deutschland
auch bei überschaubarem Intellekt - zum Multimilliardär zu machen.
Gruß
Günther
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Ich stimme generell zu das fast alles versicherbar ist, es gibt eine so genannte vermögensschadenhaftpflicht, nur inweit diese hier zutrifft, kann ich nicht sagen, denn ich sehe es mal so,das ist in etwa so als würde jemand ohne Beine zu einer Versicherung gehen und diese versichern wollen, ich glaube nicht das dies einfach ist, sicher gibt es immer wieder doofe Beispiele, nur die Versicherer dann zu finden ist sicher net so einfach!
MfG
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