Versicherung gegen Elementarschäden

in Badenwürttemberg, dem Land der Häuslesbauer, gab es bis vor ein paar Jahren einen Zwang zur Gebäudeversicherun. Da war grundsätzlich Feuer, Wasser, Sturm … mit versichert. Leider wurde dieser Zwang Bundesweit aufgehoben.
Wäre es nicht Angebracht, über die Wiedereinführung dieser Zwangsversicherung bundesweit nachzudenken?
So macheer Schaden in den Hochwassergebieten wäre abgedeckt gewesen. Die Überlegung ob Hochwasserzwangsabgabe oder nicht, oder in welcher Höhe, wäre unnötig.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

diese Pflichtversicherung gab es in jedem Bundesland, nur in BW ist sie als letztes abgeschafft worden.
Aber nur aus dem Grund, weil man das Monopol fallen lassen musste. (Deregulierung des Binnenmarktes)

Ich halte nichts davon, eine Zwangsabgabe oder Zwangsversicherung zu schaffen. Nur jeder sollte sich diese Versicherung zulegen.

Es kann hier nicht die Aufgabe des Staates sein, regulierend einzugreifen.

Gruß
Marco

hallo Marco,

Ich halte nichts davon, eine Zwangsabgabe oder
Zwangsversicherung zu schaffen. Nur jeder sollte sich diese
Versicherung zulegen.

Es kann hier nicht die Aufgabe des Staates sein, regulierend
einzugreifen.

Die gleiche Begründung kann ich sagen, wenn es um die Pflichtversicherung von AN geht.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

du meinst die Kranken- und Rentenversicherungspflicht?
Doch… hier ist ein entscheidender Unterschied.
Ohne das Eingreifen des Staates würde hier kein Geld in die Kasse fließen. Jeder würde sich erst dann versichern, wenn es soweit ist… und vorher das Geld verprassen.
Der Staat muss dann mit Sozialhilfe aushelfen. Klar, hierbei sind es vielleicht auch viele.
Nur ein Schutz wäre möglich gewesen… und es sind keine 40 Mio. Geschädigte.

Gruß
Marco

PS. dafür denke ich, dass die Gemeinden jetzt exzessiver nach Versicherungsschutz suchen werden. :smile: Hat also in der Tat was gutes. Der Staat sieht ein, dass auch er eine bessere Risikofinanzierung machen kann.

Hallo Marco.

Es kann hier nicht die Aufgabe des Staates sein, regulierend
einzugreifen.

Nun zwingt uns der Staat ja auch, eine Haftpflichtversicherung für KFZ und Haus abzuschließen. Dies dient zwar dem Opferschutz, aber letztlich wäre das bei einer Elementarschadenversicherung auch nicht anders.

Gruß
Christian

Hallo Christian,

Nun zwingt uns der Staat ja auch, eine Haftpflichtversicherung
für KFZ und Haus abzuschließen. Dies dient zwar dem
Opferschutz, aber letztlich wäre das bei einer
Elementarschadenversicherung auch nicht anders.

Zum Opferschutz wäre es in Ordnung. Aber wie willst du den Opferschutz hier regeln? Opferschutz dient einem Dritten, der durch meinen Besitz geschädigt wird.

Im übrigen ist eine Haftpflicht-Versicherung, so es auch der Name suggeriert, lediglich bei der KFZ-Versicherung eine Pflicht (KFZ-Pflicht-Versicherungsgesetz in Verbindung mit der Straßenzulassungsordnung).

Gruß
Marco

Hallo nochmal,

Zum Opferschutz wäre es in Ordnung. Aber wie willst du den
Opferschutz hier regeln? Opferschutz dient einem Dritten, der
durch meinen Besitz geschädigt wird.

ist mir schon klar. Wenn man es etwas verdreht betrachtet, würde die Versicherung Dritte schützen, nämlich die Steuerzahler, die jetzt zahlen müssen, obwohl sie nu gar nix dafür können und die anderen Opfer keine Versicherung haben.

Im übrigen ist eine Haftpflicht-Versicherung, so es auch der
Name suggeriert, lediglich bei der KFZ-Versicherung eine
Pflicht (KFZ-Pflicht-Versicherungsgesetz in Verbindung mit der
Straßenzulassungsordnung).

Öh, ja, ich weiß. Hab´ ich was anderes geschrieben oder irgendwas verpaßt? :wink: Man ist dagegen versichert, selber zahlen zu müssen, wenn man die Pflicht hat zu haften, sozusagen. Und die Pflicht, sich für den Fall einer Haftpflicht zu versichern, gibt es nur für KFZ und Gebäude. Doch doch, ich hab´ das schon begriffen. :wink:

Gruß
Christian

Hello again,

ist mir schon klar. Wenn man es etwas verdreht betrachtet,
würde die Versicherung Dritte schützen, nämlich die
Steuerzahler, die jetzt zahlen müssen, obwohl sie nu gar nix
dafür können und die anderen Opfer keine Versicherung haben.

Ich halte nichts davon, dem Steuerzahler hier in die Tasche zu greifen. Wer spenden möchte, bitte. Das steht jedem frei.
Künftig wird sich auch das Verhalten des Bundes/der Gemeinden verändern. Sie werden künftig Kosten alternativ finanzieren. So werden sie mehr und mehr Gebrauch davon machen, ihre Gemeinden zu versichern. Bisher eher die Ausnahme. Getreu dem Motto: Ich bin der Staat und bin nie pleite.

Der Opferschutz besagt, dass jemand direkt und in voller Höhe durch den Besitz des Schädigers einen Schaden an seiner Person erlangt hat und sich dagegen nicht wehren konnte. (Betriebsgefahr) Letzteres haben wir sicherlich, aber keiner ist direkt in voller Höhe geschädigt worden. Und persönlich (wobei hier du als Person angesehen wirst) geschädigt dürften wohl maximal die im betroffenen Gebiet worden sein, wenn denen ein herrenloses Auto an den Fuß gespült wird und Arztkosten o.ä. nach sich zieht.

Zumindest definiere ich die entsprechenden Passagen so. :smile:

Öh, ja, ich weiß. Hab´ ich was anderes geschrieben oder
irgendwas verpaßt? :wink: Man ist dagegen versichert, selber
zahlen zu müssen, wenn man die Pflicht hat zu haften,
sozusagen. Und die Pflicht, sich für den Fall einer
Haftpflicht zu versichern, gibt es nur für KFZ und Gebäude.
Doch doch, ich hab´ das schon begriffen. :wink:

Du hast dich schon mal eleganter herausgeredet. :smile:
Du meintest, der Staat verpflichtet dich dazu. Das macht er sicher nicht. Das es im Rahmen der Risikofinanzierung für dich günstiger ist, eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht-Versicherung abzuschließen, ist unbestritten. Du kannst aber gerne im Schadensfall deine Geldbörse selber öffnen. Das ist dem Staat gerade mal Jacke wie Hose. :smile:

Eine Haft-Pflichtversicherung gibt es sonst noch bei Flugzeugen, Atomkraftwerken, Bahn und Arzneimitteln.
Das andere sind meines Wissens nach alles keine Pflichtversicherungen.

Aber falls du mal eine kleine Einführung in die Haftung haben willst… :smile:

Gruß
Marco

Ich halte nichts davon, dem Steuerzahler hier in die Tasche zu
greifen. Wer spenden möchte, bitte. Das steht jedem frei.

So sehe ich das auch, nur nebenbei bemerkt. Nur daß es letztlich egal sein dürfte, ob man das ganze über einen direkten Beitrag finanziert oder über sonstige Steuern oder sonstwie.

Du hast dich schon mal eleganter herausgeredet. :smile:

Nana…

Du meintest, der Staat verpflichtet dich dazu. Das macht er
sicher nicht. Das es im Rahmen der Risikofinanzierung für dich
günstiger ist, eine Haus- und

Das ist mir echt neu. Ich war der festen Überzeugung, daß eine Gebäudehaftpflicht Pflicht ist. Wieder was gelernt, wenn es stimmt, was Du sagst… Aber einem Versicherungsmenschen traue ich so wenig, wie das die meisten Menschen bei einem Bankmenschen tun :wink:

Gruß
Christian

*offtopic*
Huhu christian,

Das ist mir echt neu. Ich war der festen Überzeugung, daß eine
Gebäudehaftpflicht Pflicht ist. Wieder was gelernt, wenn es
stimmt, was Du sagst… Aber einem Versicherungsmenschen traue
ich so wenig, wie das die meisten Menschen bei einem
Bankmenschen tun :wink:

Sag ich doch :smile: Der Name suggeriert es… nur für jede tatsächliche Pflichtversicherung gibt es auch ein Gesetz, wie die Versicherung auszusehen hat und ähnliches.

Und zum Thema Haftpflicht… :smile: --> Mail. :smile:

Gruß
Marco