Sämtliche Versicherungen leben ja mit der Angst der Mitbürger bin ich der Meinung.
Wer kann mir sagen wie hoch von einer Versicherung die Warscheinlichkeit eingeschätzt wird Querschnittgelähmt zu werden?Sprich man schliest eine Unfallversicherung ab.
Bzw. wer weiss generell das Risiko von dem eine Versicherung ausgeht für die gängisten Versicherungen in Prozent?
Beispiel Lebensversicherung: 0,0001 % Risiko das der Versicherungsnehmer Querschnittgelähmt wird und die höchste Summe ausbezahlt wird.
Bzw. wer weiss generell das Risiko von dem eine Versicherung
ausgeht für die gängisten Versicherungen in Prozent?
Die Versicherungen selbst und sonst niemand, Wissen ist Macht. Gesammelte Erkenntnisse werden nur dann veröffentlicht, wenn es sich für die Gesellschaften auszahlt, unter anderem erhält ein Versicherungsnehmer für bestimmte Verhaltensweisen ggf. Prämienrabatte.
Das mit der Querschnittslähmung ist auch nicht so einfach zu sehen. Solange das Unfallopfer noch beide Hände bewegen kann, ist es erwerbsfähig, letzendlich entscheidet dann das Regelwerk der versicherungspolice.
Wenn Du konkrete Zahlen zu diversen Risiken wissen willst, niemand hindert Dich aber daran, eigene Statistiken zu erstellen :o). Teilweise sind Daten auch von den statistischen Ämtern kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr erhältlich.
Wer kann mir sagen wie hoch von einer Versicherung die
Warscheinlichkeit eingeschätzt wird Querschnittgelähmt zu
werden?Sprich man schliest eine Unfallversicherung ab.
Bzw. wer weiss generell das Risiko von dem eine Versicherung
ausgeht für die gängisten Versicherungen in Prozent?
Beispiel Lebensversicherung: 0,0001 % Risiko das der
Versicherungsnehmer Querschnittgelähmt wird und die höchste
Summe ausbezahlt wird.
Ganz so einfach geht das nicht.
Die Versicherungen richten sich - je nach Größe und Sparte zum Teil auf eigene Statistiken sowie auf Erhebungen des GDV, der DAV oder auch von Rückversicherern. Hier spielt weniger eine Rolle welche Anzahl Personen z.B. querschnittsgelähmt sind oder werden sondern eher
welcher Prozentanteil - getrennt nach Risikogruppen (z.B. Beruf) ganz oder teilweise invalide oder berufsunfähig wird etc. bzw. ggf. aus welchem Grund. Wer Zeit und Lust hat, kann über die Seiten des
GdV (www.gdv.de)beibei) destatis (www.destatis.de) oder auch über wikipedia erste Einblicke sammeln. Viel Spass!
Gruß Joerg Koenig
Guten Tag Daniela,
Ihr Ansatz ist zumindest fragwürdig. Von einem Promillesatz
für Vollinvalidität auszugehen, um so das eigene Risiko abzuschätzen,
ist mathematisch korrekt, hilft aber nicht bei tatsächlicher Voll- oder Teilinvalidität. Hier spielt der Zufall eine Rolle und der ist
personenbezogen - nicht zu fassen. Keiner der heute invalide wird,
hat gestern damit gerechnet. Ob er nun abgesichert ist oder nicht.
Ist er es aber, hat er ein Problem weniger - gemessen an den anderen
Problemen, denen er sich nicht entziehen kann.
Im übrigen dürfen Sie nicht erwarten, dass die Versicherer mit den
Gewinnen, die sie machen, wirklich große Sprünge machen können.
Sehen Sie sich die Leistungsbilanz des GDV an und vergleichen Sie
Prämieneinnahmen und Versicherungsleistungen. In mancher Sparte
wird durchaus Geld verdient. Andere sehen eher mau aus und man fragt
sich, warum die Branche sich das überhaupt antut und den Zweig
bedient. Bezogen auf den Versicherten ergibt sich eine klare
Besserstellung. Die Gemeinschaft der Prämienzahler ist sein Garant
dafür, dass er bei kleinem Beitrag großes Geld bekommt. Wenn es dunkel
wird für ihn.
Hellen Durchblick wünscht
Günther
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