Hallo Micha,
Guten Tag 
einige berater
wenn ich mal fragen darf: Wer sind denn dieses „Berater“? Welche Funktion/Qualifikation haben sie denn?
sind der Meinung das: günstige
„günstig“ im Sinne von „billig“?
und kleine
Versicherungsgesellschaften nicht gut seien und sie die
Politik verfolgen Schadensmeldungen vergleichsweise oft
abzulehnen.
Gibt es dafür von diesen „Beratern“ nachvollziehbare Argumente/Studien/Belege?
Weiter seien die Tarife durchweg schlecht.
Tipp: Diese und die vorangegangene Äußerung unbedingt ins Beratungsprotokoll aufnehmen lassen. Am besten, wenn diese Behauptungen auch noch für die Ablehnung einer entsprechenden Angebots besagter Gesellschaften heran gezogen wurde.
Gibt es dazu irgendwelche studien?
Weiter möchte ich anmerken das die Gene eines Menschen und
eines Affen ja wohl zu 99% übereinstimmen und doch kommt etwas
ganz anders aussehendes heraus.
Also ich kenne da Leute, wenn man die so sieht… 
Somit ist es wohl auch kaum
möglich die Versicherungsgesellschaften mit ihren tarifen
miteinander vergleichen zu können.
Das kommt ganz darauf an.
Wenn man das so verstanden wissen will, dass es am Ende eines Vergleichs die eine, beste Versicherungsgesellschaft gibt: Nein, so kann man i.d.T. nicht vergleichen.
Bezieht man dies aber auf die eigene Situation und die daraus folgenden individuellen Anforderungen an eine Versicherung: Doch, dann kann man das durchaus.
Will heissen: ZUERST sollte immer die Ermittlung des eigenen Bedarfs kommen. Dann erst kann man die Angebote dahingehend auch vergleichen und die für sich selber beste Variante finden.
Abschließend noch einmal zu den kleine und großen Versicherungsunternehmen:
Die Größe eines Unternehmens hat zunächst einmal nichts mit deren „Zahlungsbereitschaft“ im Schadenfall zu tun (hier kommts jetzt wirklich mal nicht auf die Größe an *g*).
Hierfür ist zu allererst einmal das zugrunde liegende Bedingungswerk und der darin enthaltene Leistungsumfang entscheidend.
Natürlich kann es durchaus sein, dass in einem teueren Tarif auch mehr Leistung enthalten ist. Nur kann man dies so nicht einfach zwangsläufig rückschließen.
Und da hilft dann i.d.T. nur ein fundierter Vergleich weiter.
Und zu guter Letzt:
Es ist auch verständlich, dass ein „Billigversicherer“, dessen Tarif auf Kante genäht sind, im Zweifelsfall weniger Spielraum für eine Kulanzentscheidung hat.
Ob ein „teurer“ Versicherer diesen ev. vorhandenen Spielraum wiederum nutzt, kann aber auch nicht garantiert werden.
Viele Grüße
Frank Hackenbruch
Persönliche Anmerkung: Suchen Sie sich einen Fachmann Ihres Vertrauens, der Ihnen als Argument für oder gegen einen Versicherer nicht nur irgendwelche pauschalen Sch…hausparolen anbietet.