mich würde es mal interessieren wie es mit Versicherungen nach einer Psychotherapie aussieht.
Bei welchen Versicherungen spielt eine solche Behandlung eine Rolle?
In welchen Zeiträumen nach der Beendigung ist man auf der „schwarzen Liste“?
Gibt es Unterschiede zwischen Abbruch und Behandlungsende?
mich würde es mal interessieren wie es mit Versicherungen nach
einer Psychotherapie aussieht.
Bei welchen Versicherungen spielt eine solche Behandlung eine
Rolle?
Keine Rolle spielt sie bspw. bei der Hausrat und KFZ-Versicheurng!
Für welche Versicherungen interessieren Sie sich denn?
In welchen Zeiträumen nach der Beendigung ist man auf der
„schwarzen Liste“?
Es gibt keine „Schwarzen Listen“, zumindest nicht im Bereich der Versicheunrgen für Sie.
Gibt es Unterschiede zwischen Abbruch und Behandlungsende?
Es gibt sehr viele Faktoren die dort reinspielen. Bspw.: Diagnose, Behandlungszeitraum und -dauer, Art der Therapie,… . Allgemeine Aussagen sind mit so wenige Angaben weder seriös noch möglich.
Bei welchen Versicherungen spielt eine solche Behandlung eine
Rolle?
Bei allen Personenversicherungen (Ausnahme: Unfall).
In welchen Zeiträumen nach der Beendigung ist man auf der
„schwarzen Liste“?
Auf einer schwarzen Liste ist man gar nicht, bei meiner Gesellschaft muß man jedoch für die zurückliegenden 10 Jahre psychotheraputische Behandlungen angeben. Das mag bei anderen Gesellschaften anders sein.
Gibt es Unterschiede zwischen Abbruch und Behandlungsende?
Meines Wissens nein, aber Behandlungsende ist immer besser als Abbruch.
Danke!
Also werde ich wohl abwarten müssen und weiß quasi erst wenn ich abschließen kann (ich werds frühesdens 5 Jahre nach Behandlungsende überhaupt erst probieren).
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Es ist aber doch so, dass wenn ich jetzt eine Anfrage Stelle und abgelehnt werde, das dann vermerkt wird und ich auch später keine Versicherung abschließen kann.
Konkret geht es mir gerade um eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
bei der Privaten KV spielt es wohl auch eine Rolle aber die nehmen mich aufgrund meiner Vorerkrankungen sowieso nicht.
Und das sind die einzigen beiden Versicherungen wo eine eventuelle psychotherapie meines Wissens nach abgefragt wird.
Konkret wüsst ich halt gerne, wie ich am besten eine BU abschließe und das so, dass die therapie keinen Einfluss mehr hat
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Es ist aber doch so, dass wenn ich jetzt eine Anfrage Stelle
und abgelehnt werde, das dann vermerkt wird und ich auch
später keine Versicherung abschließen kann.
Um Gottes willen!
Es soll vorkommen, das solche Sachen irgendwo vielleicht gespeichert werden, aber man ist dann nicht auf Immer und Ewig von der Versicherungswirtschaft verdammt.
Konkret geht es mir gerade um eine
Berufsunfähigkeitsversicherung.
bei der Privaten KV spielt es wohl auch eine Rolle aber die
nehmen mich aufgrund meiner Vorerkrankungen sowieso nicht.
Und das sind die einzigen beiden Versicherungen wo eine
eventuelle psychotherapie meines Wissens nach abgefragt wird.
Konkret wüsst ich halt gerne, wie ich am besten eine BU
abschließe und das so, dass die therapie keinen Einfluss mehr
hat
Wie lange ist die PT her, welche Diagnose gab es, wie lange wurde die Behandlung durchgeführt,… . Da braucht es viele Angaben dafür um abschätzen zu könne, wie die Entscheidung ausfallen würde.
Evtl. ist auch ein Leistungsausschluss für „die Psyche“ drin, jedoch halte ich eine solcher Ausschluss in diesem Bereich sehr gefährlich
Also werde ich wohl abwarten müssen und weiß quasi erst wenn
ich abschließen kann (ich werds frühesdens 5 Jahre nach
Behandlungsende überhaupt erst probieren).
Der Ansatz ist falsch - einen Versicherungsmakler suchen, der entsprechend qualifiziert ist. Die Befunde und Fakten auf den Tisch. Dann werden die Versicherer erarbeitet, bei denen man Voranfragen kann. Dann hat man ein Ergebnis!
Die Aussage, dass wenn es vermerkt ist, man nie wieder etwqs bekommt, ist definitv falsch! Das ist ein Märchen, dass seit Jahren durch den Markt wabbert!
Ich habe gerade selbst eine BU abgeschlossen und hatte die Antragsunterlagen und Angebote von 10 Versicherern vorliegen. Es wurden immer nur nach den letzten 5 Jahren gefragt. Im übrigen hat die Stiftung Warentest so an die 90 Angebote ausgewertet, die meistens nur Gesundheitsfragen der letzten 5 Jahre hatten.
Aber Sie haben recht, dass es grundsätzlich jedem Versicherer frei steht, wie er seine Fragen formuliert und welchen Zeitraum er abdeckt. Insofern ist mein Wissen nicht grundsätzlich falsch, sondern nur meine eigene Erfahrungen nicht repräsentativ.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich habe gerade selbst eine BU abgeschlossen und hatte die
Antragsunterlagen und Angebote von 10 Versicherern vorliegen.
Es wurden immer nur nach den letzten 5 Jahren gefragt.
überwiegend - aber haben Sie sich wirklich alle Fragen genau angesehen? Das bezweifel ich jetzt nämlich einmal!
Es kann aber sein, dass Sie ausgerechnet die 10 Top-Anbieter mit Top-Antragsfragen und Top-Bedingungen herausgesucht haben!
Im
übrigen hat die Stiftung Warentest so an die 90 Angebote
ausgewertet, die meistens nur Gesundheitsfragen der letzten 5
Jahre hatten.
Wissen Sie wie Stiftung Warentest auswertet? Ich glaube nicht. Die werten gar nicht aus! Die stellen Fragen und die Marketingabteilung des Versicherers beantwortet diese - sehr spitzfindig i.d.R.!
Aber Sie haben recht, dass es grundsätzlich jedem Versicherer
frei steht, wie er seine Fragen formuliert und welchen
Zeitraum er abdeckt. Insofern ist mein Wissen nicht
grundsätzlich falsch, sondern nur meine eigene Erfahrungen
nicht repräsentativ.
Das sehen Sie richtig und habe ich etwas „plumb“ ausgedrückt. Faktisch ist das Ergebnis das Gleiche!
Ich habe gerade selbst eine BU abgeschlossen und hatte die
Antragsunterlagen und Angebote von 10 Versicherern vorliegen.
Es wurden immer nur nach den letzten 5 Jahren gefragt.
überwiegend - aber haben Sie sich wirklich alle Fragen genau
angesehen? Das bezweifel ich jetzt nämlich einmal!
Wie kommen Sie zu diesem Schluß? Ich gehe schon davon aus, dass ich alle Fragen gründlich gelesen habe und mir die Antwort auch genau überlegt habe. Immerhin habe ich mich fast 1/2 Jahr intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt, bevor ich mich für einen Versicherer entschieden und den Vertrag unterschrieben habe.
Wissen Sie wie Stiftung Warentest auswertet? Ich glaube nicht.
Die werten gar nicht aus! Die stellen Fragen und die
Marketingabteilung des Versicherers beantwortet diese - sehr
spitzfindig i.d.R.!
Die Stiftung Warentest ist für mich kein Heiligtum, sie hat mir lediglich mit den Test Anhaltpunkte / Hinweise geliefert. Aber dass sie gar nicht auswerten, halte ich für eine pure Unterstellung. Sollte Warentest - wie Sie sagen - gar nicht auswerten, wären die Testergebnisse eine Lüge. Immerhin wird in den Ergebnissen von Musterangeboten und Testkunden gesprochen.
überwiegend - aber haben Sie sich wirklich alle Fragen genau
angesehen? Das bezweifel ich jetzt nämlich einmal!
Wie kommen Sie zu diesem Schluß? Ich gehe schon davon aus,
dass ich alle Fragen gründlich gelesen habe und mir die
Antwort auch genau überlegt habe. Immerhin habe ich mich fast
1/2 Jahr intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt, bevor
ich mich für einen Versicherer entschieden und den Vertrag
unterschrieben habe.
Das bezweifel ich nicht - ich weiß nur nicht welche Anträge Sie studiert haben. es gibt dort teilweise recht gemeine Fragen bei einigen Anbietern!
Die Stiftung Warentest ist für mich kein Heiligtum, sie hat
mir lediglich mit den Test Anhaltpunkte / Hinweise geliefert.
Aber dass sie gar nicht auswerten, halte ich für eine pure
Unterstellung. Sollte Warentest - wie Sie sagen - gar nicht
auswerten, wären die Testergebnisse eine Lüge. Immerhin wird
in den Ergebnissen von Musterangeboten und Testkunden
gesprochen.
Ja, es werden Anfragen an Versicherer gestellt - und die werden von Marketing Menschen und Juristen so beantwortet, dass die Antworten nicht falsch sind, dafür aber ungemein schön klingen.
Ein Test bei dem i.d.R. 70% der bewertung der Preis und nur 30% die Vertragsinhalte sind, und die noch nicht einmal exakt juritisch geprüft werden, sondern auf der basis von Fragebögen ermittelt werden - das taugt nicht viel.
Ich weiß zufälligerweise sehr genau, wie diese Beiträge zustande kommen. Sie können ja mal nachdenken wieso ich das so genau weiß!
Ein Test bei dem i.d.R. 70% der bewertung der Preis und nur
30% die Vertragsinhalte sind, und die noch nicht einmal exakt
juritisch geprüft werden, sondern auf der basis von Fragebögen
ermittelt werden - das taugt nicht viel.
Ich weiß zufälligerweise sehr genau, wie diese Beiträge
zustande kommen. Sie können ja mal nachdenken wieso ich das so
genau weiß!
Thorulf Müller
O.K. ich gebe mich geschlagen. Ich bin kein Fachmann auf dem Versicherungssektor, sondern nur ein Ottonormalverbraucher, der versucht, sich mit den verfügbaren Möglichkeiten so gut es eben geht zu informieren und für Enscheidungen aber in der Regel doch einiges an Aufwand investiert. Aus diesem Grund will ich mich hier nicht mit einem anerkannten Versicherungsexperten streiten, lasse mich aber gern zum Nachdenken anregen. Ich würde mir wünschen, wenn es mehr Versicherungsmakler gäbe, die derart kritisch mit den Angeboten der Gesellschaften umgehen.
Eine Ergänzung: Das die Stiftung Warentest zu 70% auf den Preis schaut, mag bei letzten Versicherungsvergleich für KFZ-Versicherungen stimmen. Für den BU-Vergleich aus dem Jahr 2006 waren es 70% für die Bedingungen.
Ich würde mir wünschen, wenn es mehr
Versicherungsmakler gäbe, die derart kritisch mit den
Angeboten der Gesellschaften umgehen.
Tja - bin halt kein Makler!
Eine Ergänzung: Das die Stiftung Warentest zu 70% auf den
Preis schaut, mag bei letzten Versicherungsvergleich für
KFZ-Versicherungen stimmen. Für den BU-Vergleich aus dem Jahr
2006 waren es 70% für die Bedingungen.
Ich schau mal nach - auch welche Bedingungsaussagen wie gewichtet wurden. Bin aber erst im II Quartal wieder am thema BU dran. Danke für den Hinweis!