Da bekommst Du verschiedenes durcheinander
Hallo Max,
Wenn Du eigentlich nur einen Sparvertrag fürs Alter willst,
ist eine Fondsversicherung zu teuer, ein gewöhnlicher
Fondssparplan wirtschaftlich günstiger.
Das bezweifele ich aber ganz stark! Es kommt immer auf die
Gesellschaft an. Um ein Beispiel zu geben: die Clerical
Medical ist eine, die hat eine fondsgebundene Kapitalleben,
die hervorragende Vergangenheitswerte vorweisen kann, bessere
als jede deutsche. Und wesentlich mehr Erfahrung sieht man
wieder an der neuesten Entwicklung.
Nö. Wenn nur der Sparplan gewünscht ist, ist es immer und ohne
Ausnahme teurer noch zusätzlich eine Versicherung mit den
damit verbundenen Kosten einzuschalten. Es mag ja sein daß die
CM gute Vergangenheitswerte hat, trotzdem entstehen Kosten und
Ausgaben für den nicht benötigten Risikoschutz, die bei
direkter FOndsanlage nicht anfallen.
Wer spricht von Todesfallschutz? den kannst du wählen, wie Du willst. Wenn du einen verwendest, der die berühmte Augenklappe für den Fiskus darstellt, dann ist der Beitrag dafür extrem gering.
Dazu kommt, dass eine Rentenversicherung, so Du die Rentenzahlung in Anspruch nimmst (also nicht die Kapitalauszahlung wählst) ein absolutes Familienfiasko ist. Überlege mal: der Papa schließt eine Rente von sagen wir mal 2.000 € ab. Mit einer Rentengarantie (meist sind es gerade mal 5 Jahre) von 10 Jahren. nehmen wir an, er erreicht das Rentenalter. Mit 65 geht er in Rente mit 70 gibt er den Löffel ab. Was passiert mit seiner Rente? Richtig: die Wittwe erhält den vereinbarten Prozentsatz. Doch wie lange? Richtig: 5 Jahre. Und dann? Er war selbständig und hat außer der RentenVS nichts gemacht. Sie war Zeit ihres Lebens Hausfrau und Mutter. Jetzt ist sie entweder ein Sozialfall, oder wird von den Kindern ernährt… so die das machen! Da gibt es wesentlich bessere Möglichkeiten in der Versicherungsbranche.
Auch hier sind Unterschiede: die deutschen sagen Dir nicht,
wieviel sie vorweg abziehen, die englischen ziehen vorweg gar
nichts ab, investieren den gesamten Beitrag und holen sich
später die nötigen Talerchen. Und die sind genau aufgelistet.
Das bekommt der Kunde schriftlich.
Mir sagen die deutschen das sehr wohl 
Dann wärst Du der erste, der das erfährt. Es gibt keine deutsche Versicherung, die ihre Kosten angibt.
Und daß die englischen nichts abziehen musst Du missverstanden
haben. Oder finanzieren die über 35 Jahre Vertragslaufzeit
Risikoanteil, Abschluss- und Verwaltungskosten vor?
Auch hier bringst Du was durcheinander: die warten selbstverständlich keine 35 Jahre. Die bekommen ihre Kosten nach 1 Jahr schon. Der Unterschied liegt hier in der Anlagesumme (100 %, bei den deutschen: ???) und, wie die Fragezeichen es schon sagen, nicht nachgewiesen.
Solltest Du vorher sterben, bekommst Du auch die bis dahin
angesparten Anteile, aber zusätzlich noch eine sogenannte
Todesfallleistung.
Nicht zusätzlich: entweder oder!
nö! EIne Versicherung darf keine Bankprodukte verkaufen.
Deshalb ist auch im vorliegenden Fall immer eine
Todesfallleistung von mindestens 2678,80€ in den Vertrag
eingebaut.
Täuschung vons Amt.
Gehen wir von der Sali (jetzt Canadalive aus, der Clerical Medical… die zahlen grundsätzlich den gesamiten Fondswert aus… oder die LV, wenn sie hoch genubg abgeschlossen wurde. Ist so, glaub mir´s.
Und wenn sie eine englische hat (auch viele US), dann
bekommten die Erben nicht nur die eingezahlten Anteile,
sondern den gesamten Gewinn + eingezahlter Beiträge. Sollte
der Todesfallschutz höher sein, dann natürlich diesen.
Ich glaube da hast Du wieder etwas missverstanden.
übliucherweise werden bei einer reinen FOndsversicherung
entstehende Überschüsse direkt in FOndsanteile umgewandelt.
Andere Vertagskonstellationen würde ich als Hybridlösung
bezeichnen.
Kein Missverständnis
D´rum: wer auf Nr. Sicher gehen will, der schließt eine gute
englische ab. Die haben auch eine wesentlich längere Erfahrung
als die deutschen.
T’schuldige, aber das ist schlicht Quatsch. Es mag ja sein,
daß englische Vericherer in gute Fonds investieren und eine
bessere Kostenquote als deutsche haben. Das hat aber mit den
von DIr aufgeführten Gründen nichts zu tun.
Sehr viel! Deutsche Versicherungen gehts z.Zt. ganz schlecht. Demnächst wird die Mindestverzinsung von 3.25 % auf 2.75 % herabgesenkt. Grund: die meisten Gesellschaften haben Probleme selbst die 3,25 zu erwirtschaften.
Merke: nicht alles, was ais D kommt ist erste Sahne!
)
Grüße
Raimund