Versicherungsbetrug melden?

Guten Tag,

ich benötige dringend einen Rat in einer heiklen Angelegenheit.

Meine Mutter hat sich von Ihrem Lebensgefährten getrennt und wir sind in eine eigene Wohnung gezogen. Nun hat dieser Mensch uns um einiges Geld betrogen (ca. 2000€).

Er hat allerdings vor ca. 1,5Jahren einen Versicherungsbetrug begangen.

Sein Sohn(damals 17 Jahre) kam betrunken von einer Feier und hat mit dem Auto des Vaters eine Spritztour gemacht. Natürlich ist er auf einem Feldweg aus der Kurve gerutscht und hat das Auto beschädigt.
Am nächsten Morgen waren wir alle sehr geschokt wie das passieren konnte aber er hat es noch nicht zugegeben.

Dann haben wir die Polizei gerufen die den Fall aufnahm und der Sohn gab es schließlich am gleichen Abend bei der Polizei zu. Er bekam ein Gerichtsverfahren und wurde zu Sozialstunden verurteilt.

Sein Vater hat bei der Versicherung allerdings angegeben er sei das Auto gefahren und hat so die Vollkaskoversicherung in Anspruch genommen. Der Versicherungsvertreter war ebenfalls eingeweiht. Der Exfreund meiner Mutter hat früher schon die Versicherung wegen Kleinigkeiten(Sofa usw.) betrogen. Sie sehen also ich kann es nicht einfach dem Versicherungsvertreter melden da er nichts unternehmen würde. Zum Zeitpunkt des Versicherungsbetruges wohnten wir allerdings dort. Könnten wir auch eine Strafe erwarten weil wir es so lange verschwiegen haben?

Was soll ich tun? Soll ich zur Polizei oder zum Amtsgericht? Kann ich da überhaupt etwas ausrichten?

Ich hoffe Sie können mir helfen.

Freundliche Grüße

Anonymus

Also das ist eher eine juristische Frage und hier vielleicht nicht ganz richtig.
Ob Sie da belangt werden können wird auch nur ein Jurist klären können. Moralisch finde ich es allerdings etwas fraglich wenn man einen Betrug verschweigt und dann aus Rache plötzlich genau den Betrug den man selber mitgetragen hat anzeigen will.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

‚‘‚Nun hat dieser Mensch
uns um einiges Geld betrogen (ca. 2000€).‘’’

Ist moralisch gesehen auch nicht gerade ein Musterbeispiel!!!
Und zu unterstellen, dass der Author das mitgetragen hat…

Mein Tipp, mal unter www.recht.de einen Artikel setzen!
Gruß
Andy