Hallo,
Freund von mir hat folgende Situation erlebt:
Sein Notebook hat ein Problem/Schaden (kein Garantiefall) - er will es an den Hersteller/Service zur Reparatur einschicken.
Freund von mir arbeitet in einer größeren Fa., die auch ne eigene Poststelle hat.
Er bringt also (als ‚Privatmann‘) sein verpacktes Notebook dorthin - mit dem Auftrag an den dort Beschäftigten, es als Päckchen/Paket an die aufgeklebte Adresse zu senden.
Er entrichtet seinen Obolus (ist ja keine dienstl. Sendung) - Paket soll später von privatem Paketdienst abgeholt werden. Lieder kein Beleg über Obolus-Zahlung.
Paar Tage später wundert er sich, daß Paket noch nicht beim Hersteller angekommen ist.
Nachfrage beim Hersteller: Nö, nix eingetroffen.
Nachfrage beim Paketdienst: Nö, wir haben ein solches paket nicht befördert. Haben Sie Ihren Einlieferungsbeleg?
Nachfrage bei der Poststelle (Mitarbeiter): Ja, ich kann mich erinnern, daß ich ihr Paket entgegengenommen habe. Weiß aber nicht mehr, ob ich es an den Paketdienst weitergegegeben habe - und finde hier auch keinen Beleg vom Paketdienst.
Hm, was tun? (nach angemessener Wartezeit, ob sich das Paket nicht doch wieder anfindet…)
Danach:
Ist hier jemand in der Pflicht?
Oder persönliches Pech?
Greift hier irgend 'ne Versicherung?
(Im ersten Moment dachte ich an Firmen-Haftpflicht - war ja aber kein dienstlicher Auftrag und keine Fa.-Kundenbeziehung…)
Wenn überhaupt, dann die Privat-Haftpflicht des Poststellen-Angestellten?
Ratlose Gruesse,
Ralf