Versicherungsrecht

HAllo zusammen,
es besteht folgende Frage.
Wenn jemand eine Versicherung abschließt, wie z.B. Versicherung gegen schwere Krankheiten. Er gibt alles wahrheitsgemäß und richtig an. Der Vertrag wird policiert und die Karenzzeit von 3 Monaten verstreicht.
Nach weiteren 3 Monaten geht er zum Arzt weil er diffuse Schmerzen hat und ständig Husten muss. Der überweist ihn zum Onkologen und der stellt einen Lungenkrebs fest.
Die person möchte nun die einmalzahlung (100.000 EUR) der Versicherung anfordern. Die Versicherung weigert sich zu zahlen, da Sie sagt, wenn der Versicherungsnehmer früher zu Arzt gegangen wäre, hätte dieser das wahrscheinlich früher festgestellt.
Was halten Sie davon? Hat jemand Erfahrungen mit Karenzzeiten, etc.?
Welche Aussichten hat man, Ihrer Meinung nach, vor Gericht?

MFg.
Franz

Hallo,
verstehe ich das richtig, daß er 6 Monate nach Abschluß zum Arzt geht?
Wenn die Gesundheitsfragen im Antrag absolut ehrlich beantwortet wurden, dann sollte auch eine Leistung fliessen.
Die Fragen beziehen sich nicht nur auf die Diagnosen der Ärzte, sondern klopfen auch das persönliche Wohlempfinden ab.
Wie die Erfolgsaussichten vor Gericht sind? Dazu sollte man eine dataillierte Kenntnis des Falls haben und mit entsprechendem Fachpersonal sich austauschen.
Grüsse
A.

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In den Gesundheitsfragen stehen immer Fragen wie „Haben oder hatten Sie Beschwerden…“

Wenn man diese verneint und dann so eine schwere Krankheit auftritt, dann wird der Versicherer mißtrauisch.
Wenn der Arzt bestätigt, dass die Krankheit erst vor ganz kurzem aufgetreten ist und bis dato beschwerdefrei verlief, dann sind die Chancen gut.

Kann auch sein, dass der Versicherer nur auf Zeit spielt…