Versiegelte Flächer - wie teuer

Hallo,

ich würde hier in Duisburg gerne meine Einfahrt pflastern lassen (ca. 80-130m²). Wahrscheinlich ordere ich wasserdurchlässige Steine aufgrund einer nicht gewolltebn versiegelten Fläche. Allerdings… Ist denn eine versiegelte Flächer so teuer?

Danke!

Gruss
www,
der eventuell auf normale Steine nimmt, um Einmalkosten zu sparen, allerdings auch nur, wenn die Grundbesitzabgaben dann nicht zu teuer werden.
So unter uns: Muss man Pflasterwege selber melden, oder kommen die alle paar Jahre mal raus, oder…

DANKE!!!

hi wewewe,

erkundige Dich mal, was das Niederschlagswasser kostet, und frag bei der Gelegenheit gleich mal, ob die „wasserdurchlässigen“ (wassndass?) Steine was bringen - ich vermute, eher nicht. Rasensteine lassen so gut wie kein Wasser durch, weil der Boden, in dem sie sitzen, extrem verdichtet ist. Bei uns werden diese Flächen deshalb nicht zu den Sickerflächen gerechnet.

Gruß Ralf

Hallo Ralf!

frag bei der Gelegenheit gleich mal, ob die
„wasserdurchlässigen“ (wassndass?) Steine was bringen - ich
vermute, eher nicht.

Ob die was bringen ist egal, Hauptsache sie werden anerkannt.
Ich habe solche Steine (mit Gutachten) auf meiner Auffahrt und
damit auch bescheinigt bekommen, dass die Auffahrt keine versiegelte
Fläche ist.

Ob die Steine wirklich noch versickern (ca. 8 Jahren später), halte
ich auch eher für ein Gerücht aber wenn es doch ein Gutachten
sagt…

Gruß
Stefan

Hi Stefan,

Ob die was bringen ist egal, Hauptsache sie werden anerkannt.

deswegen habe ich ihm doch geraten, nachzufragen. Oder wozu sonst sollte das gut sein?

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

Ob die was bringen ist egal, Hauptsache sie werden anerkannt.

deswegen habe ich ihm doch geraten, nachzufragen. Oder wozu
sonst sollte das gut sein?

Wenn man bei einem Amt nachfragt bekommt man schon mal schnell die
Antwort „Geht nicht!“. Soweit ich das noch weiss liegt diese
Entscheidung aber nicht in der Macht des Amtes. Wenn ein anerkanntes
Gutachten über die Steine vorliegt, dann sind sie sickerfähig und
das Amt hat das anzuerkennen.
Zumindest hat mir das die Fa. so erklärt, die meine Auffahrt gemacht hat.

Gruß
Stefan

Hi an alle.

Bereits seit vielen Jahren bietet die Betonsteinindustrie sog. „Ökopflaster“ an. Das sind sehr grobkörnige Betonsteine mit einem hohen Anteil an offenen Poren.
Ich als Tiefbau-Ingenieur bei einer Kommune habe mal einen Versuch gemacht: Einen Eimer Wasser ausgekippt. Im Nu war das Wasser verschwunden. Bei einem Tag der offenen Tür habe ich einen Stand geleitet, an dem diese Steine (fabrikneu) vorgeführt wurden.
Man konnte einen einzelnen Stein in die Hand nehmen und eine Wasserflasche langsam darauf ausgießen. Das Wasser sickerte durch den Stein und floß nicht nebenher.
Im Amt gab es auch Bedenkenträger, die die dauerhafte Wasserdurchlässigkeit bezweifelten.
Daher beobachte ich bereits seit etwa 12 Jahren eine mit solchen Steinen gepflasterte öffentliche Parkplatzfläche.
Bisher funktioniert das reibungslos.
Am besten hat mir mal eine private Garagenzufahrt gefallen: Zwei schmale Fahrstreifen aus „Ökopflaster“ und in der Mitte ein Grünstreifen mit niedrig wachsenen Gräsern und Blumen (Stiefmütterchen u.ä.).
Gruß
Jochen

erkundige Dich mal, was das Niederschlagswasser kostet, und
frag bei der Gelegenheit gleich mal, ob die
„wasserdurchlässigen“ (wassndass?) Steine was bringen - ich
vermute, eher nicht. Rasensteine lassen so gut wie kein Wasser
durch, weil der Boden, in dem sie sitzen, extrem verdichtet
ist. Bei uns werden diese Flächen deshalb nicht zu den
Sickerflächen gerechnet.

Gruß Ralf

Hallo Jochen!

Einen Eimer Wasser :ausgekippt. Im Nu war das
Wasser verschwunden.

Evtl. kann man daraus nur schließen, daß die porigen Betonsteine und ein bißchen umgebender Kies Wasser aufgenommen haben. Wenn man feststellen will, ob Wasser im Untergrund verschwindet, also wirklich versickert, muß man immer und immer wieder nachkippen.

Dabei wird man feststellen (oder auch vorher wissen), daß die Steine gar nicht die allein entscheidende Rolle spielen. Ob eine Fläche absäuft, ob sie nur eine begrenzte Menge Wasser aufnehmen kann oder ob Wasser wirklich versickert, also dem Boden und wieder dem Grundwasser zugeführt wird, ist eine Frage des gesamten Unterbaus.

Gruß
Wolfgang

Hi Wolfgang,

nicht der Stein muss das Wasser schlucken, das tut nämlich fast jeder Betonstein, sondern der Grund, in dem er verlegt ist.

Zwei schmale Fahrstreifen aus „Ökopflaster“ und in der Mitte
ein Grünstreifen mit niedrig wachsenen Gräsern und Blumen
(Stiefmütterchen u.ä.).

Erstmal Zustimmung, nur die niedrig wachsenden Gräser musst Du Dir abschminken - mähen ist angesagt.

Gruß Ralf