Selbstverständlichkeiten
Hallo,
eine Gesellschaft kann sich nur so bezeichnen, wenn die, die es können, denen unter die Arme greifen, die es noch nicht oder nicht mehr selbst schaffen.
Dass sich da um ein Erbe gestritten wird ist mir unverständlich, denn ein Erbe gibt es erst dann, wenn der Erblasser verblichen ist.
Aus meiner eigenen Erfahrung (ich lebe in einer funktionierenden 3-Generationen-Familie) gibt es da überhaupt keinen Anlass zu einer Diskussion. Wer krank ist wird gepflegt, wer gesund ist pflegt. Wer hat, gibt und wer wenig hat, bekommt. Punktum und Ende der Debatte.
Als unser Sohn klein war und wir beide arbeiten mussten, haben selbstverständlich die Großeltern den Kleinen versorgt. Wenn wir klamm waren, haben selbstverständlich die Eltern ausgeholfen. und jetzt, wo sie selbst Hilfe brauchen, wird diese Hilfe ebenso selbstverständlich von uns geleistet. Da gibt es kein Aufrechnen. Was erforderlich ist wird einfach getan.
Gruß
Eckard
Da ist es müßig, aufzurechnen wer warum und wieviel zur Versorgung der Eltern oder Kinder beiträgt.