Hallo alle,
Hallo Maja,
nun muss ich mich endlich auch mal kümmern etwas zu finden,
bei dem ich meine Versorgung fürs Alter „sicherstellen“ kann.
Was habt ihr denn so für Versicherungen abgeschlossen oder in
welcher Art bildet Ihr Rücklagen?
Du mußt erst einmal definieren, wann Du in den Ruhestand gehen willst. Dann ermitteln, wieviel Geld Du dann dazu brauchst. Dann das abziehen, was Du jetzt schon weißt zu bekommen. Inflation hierbei nicht vergessen. Ein Euro von heute hat in 30 Jahren ganz sicher nicht mehr die jetzige Kaufkraft. Und wenn Du weißt, was Du dann brauchst, dann überlegen, wie Du das erreichst. Oder besser beraten lassen. Aber besser nicht vom Versicherungsvertreter ausschließlich.
Mir ist von der Axa eine Fondsgebundene Rentenversicherung
angeboten worden.
Hier würdest Du nun einen Sparvertrag mit der AXA über ganz viele Jahre machen. Du kannst unter einigen verschiedenen Fonds auswählen. Und welcher für Dich der beste Fonds ist, das sagt Dir der AXA-Vertreter. Und wenn sich die Börsensituation ändert, die Wechselkurse ändern, das Zinsniveau sich verändert, meinst Du, daß dann Dein Vertreter zu Dir kommt und Dir rät, den Fonds zu wechseln???
Und bis Du wirst in Rente gehen hast Du immer nur die „Auswahl“ unter den Dir heute angebotenen Fonds. Alles was neu auf den Markt kommt kannst Du zumindest mit dem der AXA versprochenen Geld nicht erwerben.
Wenn ich seh, was vor 5 Jahren in meinem Depot war, da ist heute gerade noch der VL-Fonds meiner Frau übriggeblieben. Und für das Ändern gab es Renditegründe! Was ich heute hab, das habe ich teilweise vor 5 Jahren noch nicht gekannt.
Der Versicherungsmarkler meinte auch, man könnte das auch mit
einer zusätzlichen normalen Rentenversicherung kombinieren.
Ja, kann man. Aber dann sinkt die Rendite noch weiter.
Laß alle Risiken denen Du ausgesetzt bist, bei einer Versicherung versichern. Kann ruhig die AXA sein. Aber gebe doch der Versicherung nicht das Vollmandat für Dein Schicksal im Alter.
Hab grad mal Beispiele gerechnet. Bei einer fondsgebundenen Versicherung hast Du bei angenommenen 33 Jahren Laufzeit 20-25% weniger heraus als bei der Direktanlage mit 4% Ausgabeaufschlag. Und Du hast immer freie Hand bei der Wahl Deiner Anlagen.
Aber es sollte noch dieses Jahr sein, wegen der
Steuerfreiheit…
Leider gehöre ich zu den Leuten die keinen blassen Schimmer
von Finanzen haben 
Kann mir da bitte mal jemand unter die Arme greifen? Danke!!
Berate Dich mit Deinem Versicherungsonkel um die Ecke wegen Deiner persönlichen Risiken. Und frag einen Finanzberater nach einem Beratungstermin für Deine Vermögensbildung.
Hoffnungsvolle Grüße
Maja
Bestimmt konnte ich Deine Hoffnung nicht erfüllen. Aber mit ein paar Sätzen hier im Brett geht das auch nicht abschließend. Ist wirklich individuell.
Gruß
Boris