Ich bin mir nicht sicher ob ich bei der Thematik „Antireflexschichten“ etwas Grundsätzliches nicht verstanden habe.
Meine Vermutung ist nämlich:
Man sieht die Relexionen nicht, weil sich die reflektierten Wellen durch Interferenz auslöschen.
Aber: Wieso erhöht sich deswegen die Intensität des insgesamt transmittierten Lichts?
Es wird ja wegen der Beschichtung nicht weniger reflektiert, sondern ich sehe das Reflektierte einfach nur nicht!
Oder liegt genau da mein Verständnisproblem?
Ich hoffe ihr versteht mein Anliegen, ansonsten werd ich das nochmal präzisieren
Ich bin mir nicht sicher ob ich bei der Thematik
„Antireflexschichten“ etwas Grundsätzliches nicht verstanden
habe.
Meine Vermutung ist nämlich:
Man sieht die Relexionen nicht, weil sich die reflektierten
Wellen durch Interferenz auslöschen.
Diese Vermutung ist absolut richtig. Darum beträgt die Dicke solcher Schichten auch typsischerweise λ / 4, damit ein Gesamt-Phasenunterschied von einer halben Wellenlänge entstehen kann.
Aber: Wieso erhöht sich deswegen die Intensität des insgesamt
transmittierten Lichts?
Der Grund liegt in der Energieerhaltung; diese kann ja summa summarum nicht verloren gehen. Für Wellen ist die Energie proportional zum Quadrat der Amplitude, d.h. beim Licht zur Helligkeit. Wenn aber die Helligkeit des
reflektierten Lichts geringer wird (was ja auf Grund der destruktiven Interferenz so ist), muß folglich die Helligkeit des transmittierten Anteils entsprechend steigen.
Ich bin mir nicht sicher ob ich bei der Thematik
„Antireflexschichten“ etwas Grundsätzliches nicht verstanden
habe.
Meine Vermutung ist nämlich:
Man sieht die Relexionen nicht, weil sich die reflektierten
Wellen durch Interferenz auslöschen.
Diese Vermutung ist absolut richtig. Darum beträgt die Dicke
solcher Schichten auch typsischerweise λ / 4, damit ein
Gesamt-Phasenunterschied von einer halben Wellenlänge
entstehen kann.
muss nicht sein. antireflexbeschichtung wird in den meisten fällen für Brillen oder Autoscheiben benutzt, welches lambda nimmst du denn da? das funktioniert nur für monochromatisches licht in einem winkel von 0°. Denn wenn der winkel variiert wird der weg durch die schicht dicker… keine besonders alltagtaugliche technik, oder?
Aber: Wieso erhöht sich deswegen die Intensität des insgesamt
transmittierten Lichts?
eine antireflexbeschichtung benutzt den trick, das der brechungsindex langsam ansteigt. Wenn dein glas einen brechungsindex von 5 hat und die luft 1, dann macht man viele schichten dazwischen mit 1,2-1,4…4,8-5
durch den sanfteren übergang wird weniger reflektiert, vor allem bei steilen winkeln. Stell es dir in etwa vor wie einen stein über einen teich zu flippern. Und dann über eine straße. bei der straße wird der stein leichter „reflektiert“ weil die straße fester ist.
Diese Vermutung ist absolut richtig. Darum beträgt die Dicke
solcher Schichten auch typsischerweise λ / 4, damit ein
Gesamt-Phasenunterschied von einer halben Wellenlänge entstehen kann.
muss nicht sein. antireflexbeschichtung wird in den meisten
fällen für Brillen oder Autoscheiben benutzt, welches lambda
nimmst du denn da? das funktioniert nur für monochromatisches
licht in einem winkel von 0°. Denn wenn der winkel variiert
wird der weg durch die schicht dicker… keine besonders
alltagtaugliche technik, oder?
eine antireflexbeschichtung benutzt den trick, das der
brechungsindex langsam ansteigt. Wenn dein glas einen
brechungsindex von 5 hat und die luft 1, dann macht man viele
schichten dazwischen mit 1,2-1,4…4,8-5
Glas hat einen Brechungsindex von ca. 1,5.
durch den sanfteren übergang wird weniger reflektiert, vor
allem bei steilen winkeln.
Nö, die Breitbandigkeit wird dadurch erreicht, das man viele Schichten
übereinander macht, so das für jeden Spektralanteil und unterschiedliche
Einfallswinkel jeweils eine wirksame Schichtdicke vorhanden ist.
Die gezielte Nutzung von Interferenzen bleibt also. http://www.mc-optique.de/Brillenglaser/Entspiegelung…
Gruß Uwi