Hallöchen, liebe Füchsinnen und Füchse!
Kleine, sicherlich nicht bedeutende Frage, die mich aber grad beschäftigt und ich mal hier poste, in der Hoffnung, auf möglichst viele Hauseigentümer zu treffen.
Ich bin ja grad intensiv auf Wohnungssuche im Ruhrgebiet, vorwiegend online, in (auf?) den einschlägigen Portalen. Dabei ist mir aufgefallen, dass doch eine recht hohe Anzahl von Haus-/Wohnungseigentümern sich ihre Mieter selbst suchen, anstatt einfach mal nen Makler einzuschalten.
Das hat mich überrascht.
Ich meine, ich könnte aus meiner Sicht eine ganze Liste aufstellen, welche Vorteile für den Eigentümer so ein motivierter Makler für die Mietersuche so mit sich brächte. In jedem Fall doch endlos viel weniger Heckmeck, und kosten tut der Makler den Eigentümer ja auch nix, oder?
An Nachteilen für den Eigentümer fällt mir spontan gar nix ein, wenn man mal davon absieht, dass mancher Mietinteressent die Provision evtl. abschreckend findet. Aber sonst…
Erhellt mich doch mal, liebe Füchse! Habe ich da einen wichtigen Punkt nicht auf dem Schirm?
Im voraus schon mal vielen Dank für’s Neugier befriedigen! 
Liebe Grüße!
„Luise“
ein, wenn man mal davon absieht, dass mancher Mietinteressent
die Provision evtl. abschreckend findet. Aber sonst…
Das ist doch eine ganz starke Motivation auf einen Makler zu verzichten. Außerdem könnte es Bedenken über den Einsatz des Maklers geben und monatelange Verzögerungen befürchtet werden.
Hi!
Meine Frage wäre eher andersrum: Was bewegt einen Eigentümer eigentlich dazu, ein Haus über einen Markler anzubieten? Die fast 6 % Provision (rechne mal aus, wieviel das bei einem Haus ist!), würde ich an seiner Stelle den Käufer doch lieber an mich selbst zahlen lassen.
Das bisschen Arbeit, was der Markler mit der Suche eines Käufers hat, ist ganz sicher nicht so viel tausende von Euros Wert.
Viele Grüße,
Amaryllis
Makler und Eigeninitiative
Moin,
unser Makler hat uns erklärt, dass der private Verkauf (ob das bei Vermietung ebenso ist, weiß ich nicht) bei Maklerverträgen nicht ausgeschlossen werden darf. Eine solche Klausel wäre nicht gültig. (ohne Gewähr). Evtl. wäre eine Bearbeitungsgebühr / Aufwandsentschädigung für den beauftragten Makler drin.
Also hole ich mir einen Makler ins Boot, es steht mir aber frei eine Annonce zu schalten und meine Immobilie selbst zu verkaufen.
und kosten tut
der Makler den Eigentümer ja auch nix, oder?
Provision ist Verhandlungssache, für alle Seiten.
An Nachteilen für den Eigentümer fällt mir spontan gar nix
ein, wenn man mal davon absieht, dass mancher Mietinteressent
die Provision evtl. abschreckend findet. Aber sonst…
Das ist der Punkt, aber eben Verhandlungssache. Theoretisch kann auch der Vermieter / Verkäufer die Provision übernehmen. Gleich danach fragen, evtl. noch vor dem Besichtigungstermin.
Grüße
kernig