mein Problem ist folgendes:
Ich möchte mir einen PA- Verstärker mit 8 Ohm Ausgangswiderstand kaufen, meine Lautsprecher, die ich bis jetzt habe, haben aber einen Widerstand von 4 Ohm. Meine Frage ist nun folgende, kann man einen - sozusagen- externen Widerstand irgendwie dazwischen hängen und wenn welche Auswirkungen hätte dies auf Verstärker- & Lautsprecherlebensdauer bzw auf die Soundqualität.
Hi
Es könnte sein, dass dein Verstärker durch die Fehlanpassung in Mitleidenschaft gezogen wird.
Hierzu gibt es Impedanzwandler im Handel die du zwischen
Verstärkerausgang und Lautsprecher schalten mußt.
Schau dir mal folgende Seite an,
mein Problem ist folgendes:
Ich möchte mir einen PA- Verstärker mit 8 Ohm
Ausgangswiderstand kaufen,
das ist so nicht ganz richtig formuliert.
-> Der Verstärker hat einen sehr kleinen Innenwiderstand
im Bereich von Milliohm.
Die Angabe 8 Ohm bezieht sich also auf den min. Nennwiderstand
der Last (Lautsprecher), welche an den Verstärker angeschlossen
werden darf.
Bei Einhaltung dieses Nennwiderstandes kann der Verstärker
die Nennleistung angeben, ohne überlastet zu werden.
(bei billigen Verstärkern ist allerdings auch bei Nennleistung
nach längerer Zeit termischen Überlastung möglich).
meine Lautsprecher, die ich bis
jetzt habe, haben aber einen Widerstand von 4 Ohm.
Bei 4 Ohm Lautsprecherwiderstand könnte der Verstärker
theoretisch die 4-fache Nennleistung des Verstärkers abgegeb.
Das ist aber natürlisch sehr problematisch. Überlastung und
evtl. Zerstörung werden folgen (auch bei den Lautsprechern).
Das trifft allerdings nur für den Fall hoher Aussteuerung zu.
Bei Zimmerlautstärke ist ist es ziehmlich egal, weil da weder
Lautsprecher noch Verstärker in irgende einer Weise an die
Grenzen kommen. Man sollte sowas aber natürlich trotzdem nicht machen, weil es auch reicht, wenn mal aus Versehen der
Lautstärkeregler auf „volle Pulle“ steht.
Meine Frage
ist nun folgende, kann man einen - sozusagen- externen
Widerstand irgendwie dazwischen hängen und wenn welche
Auswirkungen hätte dies auf Verstärker- &
Lautsprecherlebensdauer bzw auf die Soundqualität.
Einen Widerstand (mind. 4 Ohm) könnte man schon als
Schutzmaßnahme in Reihe zum Lautsprecher schalten.
Dann werden zumindest der Verstärker und auch Lautsprecher
vor versehentlicher Zerstörung geschützt. Allerdings wird
über den zusätzlichen Widerstand Wärme verheizt, was bei
hoher Laustärke mit entsprechender Verstärkerleistung
nicht unproblematisch ist (z.B. Brandgefahr, Zerstörung des
Widerstandes durch Überhitzung).
Ob die Soundqualität groß leided, kan ich nicht so genau sagen.
Es wird vermutlich kaum merklich sein.
Ein entrpechender Trafo zum Anpassung der Lausprecherimpedanz
wäre aber wohl besser.
Einfacher ist es sicher einen Verstärker für 4 Ohm zu kaufen.
Gruß Uwi
Es könnte sein, dass dein Verstärker durch die Fehlanpassung
in Mitleidenschaft gezogen wird.
Richtig, an einem Transistorverstärker sollte man die angegebene Mindest-Lastimpedanz nicht unterschreiten. Bei zu geringer Last würden die Endstufentransistoren einen zu großen Strom liefern müssen, wodurch sie zerstört werden können. Allerdings besitzen PA-Endstufen meist diverse Schutzschaltungen, u.a. auch gegen thermische Überlastung. Dadurch würde die Endstufe nicht gleich zerstört werden, sondern einfach abschalten.
Wird die Lastimpedanz immer größer, kann einfach immer weniger Leistung abgegeben werden.
Hierzu gibt es Impedanzwandler im Handel die du zwischen
Verstärkerausgang und Lautsprecher schalten mußt.
Das ist richtig. Man könnte allerdings auch mehrere Boxen koppeln, z.B. hier zwei 4Ohm-Boxen in Reihe… Ich weiß ja nicht, welche Anwendung der Endstufe angedacht werden soll, aber das wäre auch eine Möglichkeit. Die Sache mit dem Vorwiderstand finde ich dagegen eher nicht ratsam.
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Er hat doch einen PA-Verstärker, das sind heute kaum mehr Röhrenamps Die Fender-Amps sind Gitarrenverstärker, meist Röhrenamps, und da liegt der Fall schon wieder etwas anders. Man kann einen Röhrenverstärker sehr wohl mit zu geringer Lastimpedanz betreiben; die Endstufenröhren begrenzen den Strom selbst. Hier gilt, daß eine zu hohe Last (z.B. kein angeschlossener Lautsprecher) gefährlich ist. Das liegt in der Tatsache begründet, daß Röhrenverstärker i.A. einen Ausgangsübertrager besitzen. Dieser transformiert u.a. die sekundärseitige Lastimpedanz auf die Primärseite (Anodenkreis). Normalerweise kann man die Primärinduktivität des Ausgangsübertragers dieser Anodenlast gegenüber vernachlässigen, aber wenn diese Last gegen unendlich geht, wird die Induktivität wirksam. Eine schnelle Änderung des Anodenstromes induziert jetzt starke Spannungsspitzen (können bis in den kV-Bereich gehen!), welche zu Überschlägen zwischen den Windungen des Übertragers oder auch den Elektroden der Endröhren führen können. Durch diese Spannungsspitzen/Überschläge kann die Endstufe dann leicht Schaden nehmen.
Sorry für den langen Text, aber da du die Röhrenamps ins Spiel gebracht hast, dachte ich, ich lege mal den kompletten Sachverhalt kurz dar.