Hallo,
ich habe ein Problemchen und zwar ich muss ein 5Hz-Signal bis 80V verstärken.
Ich bin Studentin und in meiner Praxis musste ich noch nie ein Signal auf solch hohen Spannungswerte verstärken. Ein Netzgerät als Versorgungsspannung für Verstärkerschaltung würde ich haben. Eingangssignal kommt von der LabView-Karte, d.h. geht bis 10V. Daraus folgt, dass ich ein Verstärkungsfaktor von mindestens 8 haben muss.
Die Verstärkerschaltung habe ich noch nicht?! Ich wurde mich freuen, wenn jemand mir dabei hilft.
Danke!!!
5Hz Signal hat eine Form vom Dreiecksignal z.B. Amplitude von 5V und Offset ist ach 5V. Also der Eingangssignal ist Dreiecksignal mit Werten von 0 bis 10 V. Nach dem Verstärken soll es Dreiecksignal mit den Werten zwischen 0 und 80V sein.
Durch eingelegte Spannung (von 0bis 80V) möchte ich den Abstand zwischen zwei Spiegeln in einem Fabry-Perot-Filter ändern.
Ich hoffe, dass diese Ergänzungen hilfreich sind.
Hallo Tanja,
wenn Dein Netzgerät die 80 V zur Verfügung stellen kann, würde ich Dir 2 Vorschläge machen.
- Du nimmst einen DC gekoppelten NF Verstärker der dürfte nachdem die Gegenkopplung geändert wird, sehr gut funktionieren.
- Du nimmst einen Hochspannungs Operationsverstärker. Ein Datenblatt findest Du hier.
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/opa512.pdf
Deine Frage wäre korrekt, wenn die Ausgangsleistung bekannt wäre, und ob Du selber bauen oder fertig kaufen möchtest.
Gruß
Axel
Hallo Fragewurm,
Grundsätzlich sind deine Angaben noch alles andere als brauchbar.
5Hz Signal hat eine Form vom Dreiecksignal z.B. Amplitude von
5V und Offset ist ach 5V. Also der Eingangssignal ist
Dreiecksignal mit Werten von 0 bis 10 V.
Deine Angaben sind also in Vpp.
Veff ist eben auch gebräuchlich. Du solltest mal die entsprechenden Definitionen nachlesen.
Nach dem Verstärken
soll es Dreiecksignal mit den Werten zwischen 0 und 80V sein.
Die Spannung ist das Eine, da fehlt jetzt aber noch der Strom oder die Leistung.
In der Praxis macht es halt schon einen Unterschied ob da 1W oder 1’000W Ausgangsleistung gefordert sind.
Durch eingelegte Spannung (von 0bis 80V) möchte ich den
Abstand zwischen zwei Spiegeln in einem Fabry-Perot-Filter
ändern.
Ich rate mal, dass es ein Piezo-Antrieb sein wird. Also eher kleine Leistung.
Theoretisch brauch dieser gar keinen Strom. Praktisch Hat das Ding aber Leckströme und ganz wichtig sind die Kapazitäten, denn diese müssen umgeladen werden. Je nachdem muss man auch noch die Kapazitäten der Zuleitung mit berücksichtigen.
Weiter Punkte sind dann noch Verstärkungsdrift, Linearität und Rauschen des Verstärkers. Hier kennt keiner deinen Aufbau und man weiss nicht wie diese Fehler in dein Messresultat eingehen.
Und bitte komm jetzt nicht mit der Angabe „möglichst Gut“, da müssen konkrete Zahlen her!
MfG Peter(TOO)
Es tut mir leid für meinen Angaben. Ich bin nur Anfänger.
Es ist richtig, ich brauche eher kleine Leistung am Ausgang.
FPF hat keinen piezo-Antrieb. Wird elektrostatisch angetrieben: ein Spiegel ist fest, zweiter bewegt sich durch Fel.
Fel=Q*E=E^2*A*epsilon=U^2*A*epsilon/d^2.
Ich habe schon mit einem FPF gemessen, da lagen die Spannungen zur Durchstuumg des Filters im Bereich zwischen 0 V und 30V.
Ich hatte einfach ein OP (LT1637) genommen, die Wiederstände berechnet (entsprechend dem Verstärkungsfaktor). Der Vestärker hat funktioniert. Ich glaube, das war reiner Zufall, dass die Schaltung sofort funktionierte.
Weiter Punkte sind dann noch Verstärkungsdrift, Linearität und Rauschen des Verstärkers.
Erlich gesagt habe ich gar nicht beachtet.
Zu heutigen Situation: vielleicht kennt jemand den ähnliche OP wie LT 1637, aber der muss 80V + mich aushalten.
Vielen Dank an alle die geamtwortet haben!!!
Ich hatte einfach ein OP (LT1637) genommen, die Wiederstände
berechnet (entsprechend dem Verstärkungsfaktor). Der Vestärker
hat funktioniert. Ich glaube, das war reiner Zufall, dass die
Schaltung sofort funktionierte.
Hallo,
ja, da hast du einiges Glück gehabt. Ein zusätzliches Problem ist die kapazitive Last, da neigen Verstärker zu wilden Schwingungen. Also wunder dich nicht, wenn der Ausgang auf einmal garnicht mehr wie ein Dreieck aussieht. Im Zweifelsfall einfach weiter fragen.
Gruss Reinhard
Hallo Fragewurm,
Es tut mir leid für meinen Angaben. Ich bin nur Anfänger.
Deshalb ja meine Kritik 
Es ist richtig, ich brauche eher kleine Leistung am Ausgang.
FPF hat keinen piezo-Antrieb. Wird elektrostatisch
angetrieben: ein Spiegel ist fest, zweiter bewegt sich durch
Fel.
Fel=Q*E=E^2*A*epsilon=U^2*A*epsilon/d^2.
Tja, und wie sind die konkreten Werte?
Weiter Punkte sind dann noch Verstärkungsdrift, Linearität
und Rauschen des Verstärkers.
Erlich gesagt habe ich gar nicht beachtet.
Nun, du hast deine 0…10V Steuerspannung.
Das Messresultat ist dann irgendetwas in der Abhängigkeit des Spiegelabstandes.
Somit wird alles was zwischen den 0…10V und dem tatsächlichen Spiegelabstand einfliesst, auch in deinem Messresultat zu finden sein. Was du wie misst, weiss hier noch keiner, also kann man auch nicht beurteilen welchen Einfluss es auf deine Messresultate hat.
Zu heutigen Situation: vielleicht kennt jemand den ähnliche OP
wie LT 1637, aber der muss 80V + mich aushalten.
Hier, nichts Pfannenfertiges, aber als Schaltungsidee:
http://www.linear.com/pc/downloadDocument.do?navId=H…
Ab Seite 56
MfG Peter(TOO)
Hallo,
scheinbar sind die Anforderungen allg. gering, nur dass eben
der Spannungshub deutlich über den Bereich von 0815-OPV hinausgeht.
Dafür gibt es verschiedene Lösungsansätze:
-
ein fertiger OPV für High Voltage. Da gibt es einige spezielle
Typen, die z.B. auch bis +/-300V einsetzbar wären. So aus dem
kurzen Halt kann ich jetzt keinen nennen, müßte mal am Arbeitsplatz
in meine Datenbank schauen. -
Ein normaler OPV mit separater Endstufe, die eben auf mind. 80V arbeitet
-
Ein normaler OPV mit schwimmender Stromversorgung.
Das ist eine etwas spezielle Schaltungstechnik, mit der ich schaon mal
vor 25 Jahren in einem Praktikum OPV für +/-100V realisiert habe -
Ein Verstärkermodul, das eben bis mind. 80V geht.
Da gibt es auch fertige Module für deutlich höhere Spannungen.
Habe sowas auch schon zum Ansteuern von Schwingspiegeln benutzt. -
Nutzung einer einfachen Stabilisierungsschaltung, wie sie z.B,
in analogen Netzteilen mit Längsreglern verwendet wird. Da muß man
nur einen passenden Transistor benutzen. Bei 5Hz sollte es keine
Probleme mirt der Dynamik geben.
Der Möglichkeiten gibt es also sehr viele.
Welche die beste ist, hängt von den Randbedingungen ab, z.B. auch
davon, was es kosten darf bzw. wieviel man sich zutraut selber zu basteln.
Gruß Uwi
ich habe ein Problemchen und zwar ich muss ein 5Hz-Signal bis
80V verstärken.
Ich bin Studentin und in meiner Praxis musste ich noch nie ein
Signal auf solch hohen Spannungswerte verstärken. Ein
Netzgerät als Versorgungsspannung für Verstärkerschaltung
würde ich haben. Eingangssignal kommt von der LabView-Karte,
d.h. geht bis 10V. Daraus folgt, dass ich ein
Verstärkungsfaktor von mindestens 8 haben muss.
Die Verstärkerschaltung habe ich noch nicht?! Ich wurde mich
freuen, wenn jemand mir dabei hilft.
Danke!!!
Hallo,
im allgemeinen haben die Firmen, die Piezo-Aktuatoren vertreiben, auch die passenden Ansteuermodule im Angebot. Schonmal dort nachgefragt? Würde vermutlich Geld sparen, auf jeden Fall aber haufenweise Zeit.
Gruß
loderunner